die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: Laie am Mai 11, 2017, 09:56:56
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Die Liebe ist ein See, an dessen
Gestade meine Einsamkeit
als Hütte steht und ein Vergessen
mein Boot an morsche Stege täut.
Und manchmal schwebt an trübe Scheiben
Erinnerung an Ichunddu,
und kappt das Seil und lässt mich treiben.
Und ich weiß doch: Ich sollte bleiben.
Und mache meine Augen zu.
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Lieber Laie -
ein wunderschönes, sehr wehmütiges Gedicht, das aufwühlt.
Das machen wohl die und am Anfang der Verse, die für Eindringlichkeit sorgen.
Ein Gedicht wie ein dunkler Orgelton.
Lieben Gruß
von
Cyparis
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Hi Laie!
... der du absolut nicht bist! Du hast ein untrügliches Gefühl für die richtigen Worte im richtigen Klang, für die wirklich lyrischen Bilder und Momente! Deine Sprache fängt den Inhalt so gekonnt und schwerelos ein, dass es leicht wirkt, so etwas zu schreiben: Acht Zeilen, was kann schon dabei sein! - Aber weit gefehlt! So vermögen nur sehr wenige zu "ver"dichten!
Meine aufrichtige Hochachtung - und zwar die höchste, die ich zu vergeben habe! :)
Allergernst gelesen und bewundert!
LG, eKy
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Hallo Cyparis,
vielen Dank für dein Lob :) Ich freue mich sehr!
Hi eKy,
da ich eigentlich noch nie etwas anderes als kurze Gedichte zustande gebracht habe, hab ich mein Handwerk wohl bis heute verfeinert ;D
Vielen Dank für deine lobenden Worte :) Ich fühle mich geehrt!
Grüße,
Laie
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Unbedingt für alle Wiesenbewohner noch einmal zu präsentieren! :)