Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: wolfmozart am Mai 14, 2017, 16:42:22
Titel: Wendung
Beitrag von: wolfmozart am Mai 14, 2017, 16:42:22
Wenn die Sonne meine Augen blendet Wend ich mich zur Dunkelheit, der milden Ganz normal ist, daß ein Jedes wendet Sein Gesicht vom allzu Sanften zu dem Wilden
Und ein Jedes wendet sein Gewand Wenn Natur spricht: Es ist Zeit! Und kein Sein entzieht sich dieser Hand Dieser Faust seit Ewigkeit
Zweite Version:
Wenn die Sonne meine Augen blendet Wend ich mich zur Dunkelheit, der milden Ganz normal ist, daß ein Jedes wendet Sein Gesicht zum Sanften, weg vom all zu Wilden
Und ein Jedes wendet sein Gewand Wenn die Natur spricht: Es ist Zeit! Und kein Sein entzieht sich dieser Hand Dieser Faust seit Ewigkeit
Titel: Re: Wendung
Beitrag von: cyparis am Juni 14, 2017, 10:59:44
Lieber wolfmozart,
auch wenn ich in der ersten Strophe einen Widerspruch erkenne - er kann ja gewollt sein. Und ein Jedes wendet sein Gewand Wenn die Natur spricht: Es ist Zeit! Und kein Sein entzieht sich dieser Hand Dieser Faust seit Ewigkeit
Ich hab am zweiten Vers ein bissel rumgefummmelt, schau mal. Fühlt sich für mich metrischer an. Die beiden letzten Verse sind richtig aufrüttelnd, beinahe hätte ich geschrieben: bombastisch. Ich mag dieses Wuchtige als Abschluß!
Aber nochmals: Kannst Du Dir nicht vorstellen, auf die Großbuchstaben am Versbeginn zu verzichten?
Liebe Grüße von Cyparis
Titel: Re: Wendung
Beitrag von: wolfmozart am Juni 15, 2017, 13:41:43
Liebe cyparis,
Dank wie immer fürs Kommentieren.
Die kleine Änderung im 2. Vers hab ich übernommen. Der Widerspruch am Ende der 1. Strophe hat mich schon lang gewurmt, jetzt hab ich versucht ihn halbwegs auszubessern. Die Großbuchstaben am Anfang jedes Verses: Ich wäre nicht draufgekommen dass das irgendwie unpassend ist... ...was steckt da hinter deiner Argumentation?
Lieben Feiertags-Gruß wolfmozart
Titel: Re: Wendung
Beitrag von: cyparis am Juni 15, 2017, 19:08:13
Vers-Versalien:
Lieber wolfmozart,
das ist eine Dichtermarotter wie die durchgängige Kleinschreibung auch. :)
Lieben Gruß von Cyparis
Titel: Re: Wendung
Beitrag von: wolfmozart am Juni 24, 2017, 13:30:25
Liebe cyparis,
Dank für deinen Tip mit den Vers-Versalien. Dir ist natürlich schon aufgefallen, dass ich fast alle meine Gedichte mit Großbuchstaben beginnen lasse. Das war keine bewußte Entscheidung sondern hat sich im Lauf der Jahre einfach ergeben.
Ich werd es wohl "auf meine alten Tage" nicht mehr gänzlich umkehren können (und wollen). Was ich aber versuchen werde ist ab und zu ein Gedicht in normaler Groß/Kleinschreibung zu posten. Das ist eine kleine Herausforderung und eine Abwechslung obendrein.
Lieben Gruß wolfmozarrt
Titel: Re: Wendung
Beitrag von: cyparis am Juni 25, 2017, 09:56:21
Lieber wolfmozart,
wie gesagt: Es gab und gibt viele Dichter, die mit Versalien arbeiten. Ich selbst halte nicht viel davon, aber es ist ebenso eine Geschmacksache wie die permanente Kleinschreibung.
Lieben Sonntagsgruß von Cyparis
Titel: Re: Wendung
Beitrag von: Phoenix-GEZ-frei am Juni 25, 2017, 10:37:56
Dein Wendung lieber wolfmozart
Wenn Natur spricht: Es ist Zeit! Dann entzieht sich dieser Faust „kein Sein“ seit Ewigkeit?
Dann lieber wolfmozart stehe ich in Flammen!
Meine Gedanken zu Deinen LG Phoenix
Titel: Re: Wendung
Beitrag von: cyparis am Juni 26, 2017, 10:22:05
Brennen, um wiedergeboren zu werden, ist das nicht auch ein Wunder?
Titel: Re: Wendung
Beitrag von: wolfmozart am Juli 01, 2017, 11:28:04
Hallo cyparis und Phoenix,
Dank wie immer für eure Kommentare.
Cyparis, du kennst mich ja (lyrisch) inzwischen recht gut. Mir ist die Interpunktion und die Orthographie nie wichtig bei meinen Gedichten. Ich schreib immer so dass die Form möglichst wenig vom Inhalt ablenkt. Also möglichst wenig Satzzeichen und möglichst einfache Orthographie.
Aber ob das gut zu lesen ist...ich kann mich auch irren.
Lieben Wochenendgruß
wolfmozart
Titel: Re: Wendung
Beitrag von: Curd Belesos am Juli 25, 2017, 22:31:36
Ich schreib immer so dass die Form möglichst wenig vom Inhalt ablenkt. Also möglichst wenig Satzzeichen und möglichst einfache Orthographie.
Dazu, fällt mir momentan nichts ein ::)
Titel: Re: Wendung
Beitrag von: wolfmozart am Juli 28, 2017, 12:17:52
Verstehe Curd. Ich meinte nur dass ich meine Gedichte mit möglichst wenig Satzzeichen schreibe weil ich glaube dass sie dann leichter zu lesen sind. Kann mich aber auch täuschen.