die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Phoenix-GEZ-frei am Juni 17, 2017, 21:38:24

Titel: Sohn der Morgenröte
Beitrag von: Phoenix-GEZ-frei am Juni 17, 2017, 21:38:24


Sohn der Morgenröte

----------------------
Siehe Satan, du

Stehst

Im kaukasischen
Kreidekreis
Und ich

bin

Dein Richter
Keiner will dich.
Komm nach Haus

Mein wunderschöner

Morgenstern

Ich will

Gnade walten lassen
------------------------

(Und alle Engel flüsterten, die Zeit – die Zeit Sie rinnt dahin)

Phoenix-GEZ-frei


Titel: Re: Sohn der Morgenröte
Beitrag von: Curd Belesos am Juni 17, 2017, 23:39:32
moin moin Phoenix,

das gefällt mir sehr, sehr gut.

LG
CB
Titel: Re: Sohn der Morgenröte
Beitrag von: Phoenix-GEZ-frei am Juni 19, 2017, 10:27:42

Lieber Curd, Moin Moin

habrechtherzlichen Dank fürs hineinschauen  ;D

Und noch besser, wenn es gefällt.

Gestern war ich in Dangast und heute?

Ab in die Sonne!

LG
Phoenix


Titel: Re: Sohn der Morgenröte
Beitrag von: Curd Belesos am Juni 20, 2017, 23:46:32
Gestern war ich in Dangast ......

moin moin, das ist eine gute Idee, werde ich mal prüfen  8)  ;D

LG
CB
Titel: Re: Sohn der Morgenröte
Beitrag von: Phoenix-GEZ-frei am Juni 21, 2017, 15:28:52
moin moin Curd,

tue was du nicht lassen  kannst ;D

Zwischen Dangast und Worpswede und ich, mitten drin, hach ist das Leben schön!

Dangast: Franz Radziwill, Erich Heckel, Karl Schmidt Rotluff
Worpswede: Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker, René Karl Wilhelm Josef Maria Rilke

usw. Künstler, Dichter usw. usw. und dann dieses:

„Er tat in Wahrheit immer das Andere, immer das was scheinbar abwegig war – 100 Tage auf der documenta reden, sich in Filz einwickeln, stundenlang auf einem Fleck stehen, mit einem Kojoten zusammenleben, Leuten die Füße waschen, Gelatine von der Wand nehmen, den Wald fegen, dem toten Hasen die Bilder erklären, eine Partei der Tiere gründen und das Messer verbinden, als er sich in den Finger geschnitten hatte.“

– Heiner Stachelhaus: Joseph Beuys, Econ, Düsseldorf 1996

Gans nach meinem Gustoph, mit Approsthop ;D

Ganz

LG
Phoenix

Ps: bald malwieder in Worpswede!



Titel: Re: Sohn der Morgenröte
Beitrag von: cyparis am Juni 22, 2017, 10:36:38
moin moin Curd,

tue was du nicht lassen  kannst ;D

Zwischen Dangast und Worpswede und ich, mitten drin, hach ist das Leben schön!

Dangast: Franz Radziwill, Erich Heckel, Karl Schmidt Rotluff
Worpswede: Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker, René Karl Wilhelm Josef Maria Rilke

usw. Künstler, Dichter usw. usw. und dann dieses:

„Er tat in Wahrheit immer das Andere, immer das was scheinbar abwegig war – 100 Tage auf der documenta reden, sich in Filz einwickeln, stundenlang auf einem Fleck stehen, mit einem Kojoten zusammenleben, Leuten die Füße waschen, Gelatine von der Wand nehmen, den Wald fegen, dem toten Hasen die Bilder erklären, eine Partei der Tiere gründen und das Messer verbinden, als er sich in den Finger geschnitten hatte.“

– Heiner Stachelhaus: Joseph Beuys, Econ, Düsseldorf 1996

Gans nach meinem Gustoph, mit Approsthop ;D

Ganz

LG
Phoenix

Ps: bald malwieder in Worpswede!

Jaja, der Beuys - der hat es verstanden, sich in den Mittelpunkt zu stelle. Lachhaft.
Allein die Dramödie um den Fettstuhl - was haben wir über die Wichtigtuer gegrinst.

Zu Deinem Satan in Kreidekreis mit umgekehrten Vorzeichen: Das könnte wirklich schön poetisch-traurig sein, weil Satan ja überall ausgestoßen wird  - aber der Dichter zeigt Geduld, sogar Zuneigung - so wird der Satan zum Luzifer, dem Morgenstern, den wir zutiefst lieben. Ist das nicht schön?

Liebe Grüße
von
Cyparis
Titel: Re: Sohn der Morgenröte
Beitrag von: Phoenix-GEZ-frei am Juni 22, 2017, 12:00:54
Ja, meine liebe Cyparis,

keiner will ihn und alle haben ihn... ;D

und der Beuys dieser Joseph wußte wie der Hase läuft.

Danke für deine Gedanken ;)

LG
Phoenerle