die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: gummibaum am Juli 20, 2017, 13:15:49
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Gewebt aus schwerer Müdigkeit
das Kleid, das mich umfängt,
und mir nach langer Lebenszeit
ein Selbstvergessen schenkt.
Im Nebel noch ein letztes Licht.
Der Weg dorthin ist kahl.
Wer war ich und wer war ich nicht?
Es ist mir schon egal…
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Hi Gum!
Da atmet wirklich jede Zeile eine bleierne Lebensmüdigkeit, eine Ausweglosigkeit, die den Geist umfängt und nicht mehr freigibt. Ich kann nur hoffen, dass das LyrIch hier nicht mit dem Autor identisch ist ...
Ich denke, da in S1Z2 von einem "umfangenden KLEID" die Rede ist, könnte man ein weibliches LyrIch mutmaßen. Hier sollte übrigens am Ende von S1Z1 kein Komma stehen, das ist ein Satzteil bis "Kleid". Dafür würde ich eher ein Komma ans Ende von Z2 setzen, obwohl es in Z3 mit einem "und" weitergeht.
Trotz Schwermut sehr gern gelesen!
LG, eKy
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Hallo Gummibaum
wieder mal was ganz einzigartiges von Dir.
Klasse. LG. Copper
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Danke, lieber Erich. Ich habe das Komma eine Zeile herabgestuft. Übereinstimmung mit dem Autor besteht nur insofern, als ich mich unausgeschlafen fühlte.
Danke, lieber Copper.
LG gummibaum
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Lieber gummibaum,
die Stimmung ist so grau wie die Worte trist siind.
Überdeutlich steht das Bild dieses altersmüden Mannes vor meinen Augen.
Gekonnt!
Lieben Gruß
von
Cyparis
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Danke, liebe cyparis. Ja, seelische Müdigkeit.
LG gummibaum