die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Erich Kykal am Juli 31, 2017, 14:44:20
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Du hast dich nie um dein Gebet gekümmert,
entrahmtest nie das Bild der eignen Würde.
Kein Gotteswort hat deinen Geist zertrümmert,
die Welt war dir Erlebnis, niemals Bürde.
Du kanntest keinen Herrn und keine Grenzen,
von denen die Begrenzten sagen, ihre
Bedeutsamkeiten dürfte niemand schwänzen,
der ohne sie nur wäre wie die Tiere.
Du brauchtest keine Beichte, um zu blühen,
und kein Bekennen rang dein Singen nieder,
und jede Strophe ehrte dein Bemühen
um jeden Ton in deinem Buch der Lieder.
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Lieber Erich,
schön klar in den Kontrasten, mit der das Bekenntnis zu sich selbst und der Verzicht auf himmlische Unterjochung gelobt wird.
"Schwänzen" verlässt etwas die Sprachebene. Sonst nur Juwelen.
LG gummibaum
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Hi Gum!
Wenn "schwänzen" aus der Sprachebene fällt, was wäre dann der geeignete lyrische Terminus dafür? ??? :-\
LG, eKy
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moin moin Erich,
nach dem Lesen habe ich mich gefragt, wem man dieses nachsagen könnte, mir fiel niemand ein.
Also lasse ich es als lyrische Kostbarkeit stehen, da ihr Inhalt keinem zur Ehre gereichen würde.
LG
CB
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Vorschlag:
Bedeutsamkeiten würden dich ergänzen,
und ohne sie verdumpftest du im Tiere.
LG g
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Hi Curd!
Wer ist schon ganz frei von all dem Müll, mit dem wir von Kindesbeinen an gefüttert werden, bloß weil irgendjemand beschlossen hat, diesen "Wahrheiten" dürfe sich niemand entziehen ... ::)
Hi Gum!
Deinem Vorschlag fehlt in Z2 ein Wörtchen, aber ebendiese Zeile ist mir zu staksig formuliert, wiewohl mir die obere Zeile gut gefiele.
LG, eKy