die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: Curd Belesos am August 13, 2017, 00:31:04
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Mir ist der Himmel fern und grau verhangen,
das helle Blau des Sommers ist dahin,
denn seit du gingst und ich verlassen bin,
sind auch des Lebens Freuden fortgegangen.
Der junge Frühling konnte uns entflammen,
doch jetzt im Herbst wird alles anders sein,
nun bin ich traurig, einsam und allein,
denn unsre Herzen fanden nicht zusammen.
Was wir an Liebe einst vom Lenz bekamen,
war nur ein kleines Glück für kurze Zeit
und wurde mit dem ersten Sturm verweht,
denn wie es oft im Leben vor sich geht;
war keiner schon zu einem WIR bereit,
so dass wir uns die Hoffnung selber nahmen.
© Curd Belesos
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Ein in sich stimmiges Gedicht mit trauriger Aussage, lieber Curd.
Sehr gern gelesen.
LG gummibaum
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Hi Curd!
Hier wünscht man natürlich, der Autor und das LyrIch mögen nicht indentisch sein! :(
Schreibt man "sodass" jetzt wirklich auseinander? Befremdlich für mich ... :-\
Wie Gum sehr gern gelesen, trotz Inhalt - weil er so schön formuliert ist. :)
LG, eKy
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moin moin,
der Autor hat sich an seine schmerzliche Jugendliebe erinnert. Doch der Herbst hält dafür so wundervolle Zeiten bereit, dass an den Schmerz der ersten Maienliebe nur noch dieses Gedicht erinnert.
Das es dir gefällt, lieber gummibaum freut mich. Dir Erich danke ich für die Wünsche. Es wird übrigens dem Schreiber überlassen ob er es getrennt oder zusammenschreiben möchte.
LG
CB