die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Thomas am Dezember 18, 2017, 21:32:02
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Auferstehung
Wenn ich im Grabe liege, irgendwann,
vielleicht schon bald, vielleicht erst später, dann
erhoffe ich, dass meine Lieder bleiben
und in den Herzen neue Blüten treiben,
vielleicht ganz andre, als ich in sie legte,
doch ähnlich dem, was auch mein Herz bewegte.
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Hi Thomas!
Schön geschrieben, ein einziger Satz, wunderbar in einem Guss - aber in Z2 fehlt eine Silbe zwischen "spät" und "dann". Der Hebungsprall ließe sich so beheben:
"vielleicht schon bald, vielleicht erst spät, sodann"
Sollte dir das nicht behagen, müsstest du die Zeile umschreiben.
Sehr gern gelesen! :)
LG, eKy
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Lieber Erich,
deine gut grspitzten Ohren haben es wieder mal sofort gemerkt. Du hast Recht. Ich kann es lösen indem ich "spätr" sage, was ohnehin besser "auf schon bald" passt.
Liebe Grüße
Thomas
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Warum bn ich auf diese Lösung nicht gekommen? :-\ - Man wird alt ...
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Lieber Erich,
was soll ich da sagen? Ich hatte nämlich eigentlich "später" sagen wollen, und das aus einem unerklärlichen Grund unterlassen. Man wird halt sehr alt... ;D
Liebe Grüße
Thomas
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Hallo Thomas,
ein schöner 6-Zeiler, der bis auf den letzten Beistrich stimmig ist.
Hoffnungsvoll formuliert, dass auch nach dem Ableben etwas Positives bleibt.
Der Titel ist tiefe Philosophie die ich in den meisten deiner Lieder antreffe.
Gern gelesen
wolfmozart