die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Wo Enzian und Freiheit ist => Thema gestartet von: wolfmozart am M?RZ 31, 2018, 13:16:14
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Frei wie ein Staubblatt im Lichtermeer schwebt
Frei wie ein Vogel die Wälder erlebt
Stolz wie die Sonne im prächtigen Schein.
So frei, so stolz möcht ich sein
Schön wie die Blumen an Berggipfeln blühn
Schön auch wie einsame Sternwipfel glühn
Wild wie in Gärten der nächtliche Wein.
So wild und schön möcht ich sein
Dort, wo das Land meiner Morgenfahrt liegt
Wo sich der Adler in Freiheit ergibt
Dort, in dem Land meiner Traumtänzerein
Dort möcht ich sein
Spät, wenn ins Stille die Baumkronen gehn
Spät, wenn wir Schatten vor Lichter sehn
Spat, wenn sich Perle an Perle reiht
Dann ist es nicht mehr weit
Nun, da die Sternwelt mir Luftlieder singt
Nun, da wie blind meine Schelle erklingt
Jetzt, zwischen Schatten und Schein
Ist es schon fröhlich sein
Früh, wenn der Wind sich aus Träumen erhebt
Frühst, wenn ein neuer Achatvogel schwebt
Frühest in schattigen Schein
Kehren wir wieder heim
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letzltich beschreibt dein Werk, lieber Wolf, einen Zirkel, die wahre Freiheit liegt im Daheim, hier vermutlich als Tod angesehen.
Diese Ansicht kann man teilen, wenn man vielleicht sehr krank ist und sich Freiheit davon wünscht.
Im Übrigen aber liegt für mich die Freiheit in einem selbstbestimmten Leben bis zum Schluß. Die Freiheit bedeutet immer auch Kampf, die Gipfel, wo die Vögel schweben, müssen wir Menschen uns erst mal erklimmen. Dennoch: Der Tod ist für mich nur das Ende.
Dennoch schln geschrieben und ich habe es gerne gelesen lG von Agneta
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Hallo Agneta,
ja, diese Gedicht sollte von Vergehn und Wiederkunft des Menschen erzählen.
Selbstbestimmtes Leben ist für uns Menschen wohl wichtig, manchmal - speziell im Alter - ist man auch auf seine Mitmenschen angewiesen.
Dank fürs Kommentieren
LG wolfmozart