die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Wo Enzian und Freiheit ist => Thema gestartet von: wolfmozart am Mai 13, 2018, 10:13:40
-
Flieg, oh Taube, flieg
Nicht in diesen Krieg!
Laß sie ziehen ganz allein
Bleib Du nur daheim!
Sieh doch all die andern Tauben
Die nicht an das Böse glauben:
Fliegen für ein besser Ziel
Und sie wagen viel!
Schnell, mein Täubchen, schnell
Sei zu ihrer Stell!
Stemm Dich hehr dem Wind entgegen
Fern schon naht der Regen.
Doch mein Freund, sag treulich an:
Hat man Dir ein Leid getan?
Tränen schmücken Dein Gesicht
Und Dein Herz zerbricht.
Flieg denn, Bruder, flieg
Fröhlich in den Krieg!
Holt der Tod die Netze ein
Kannst Du endlich glücklich sein.
-
Augenblicke lohender Antennen!
Gitterstäbe werden mein Gewebe,
wie die Gartenleute hie bekennen:
ohne Hymnus oder Huf der Hebe.
Welche schlimmen Wolkenpotentaten
reichten mir die Pest der Psychopathen?
Schließlich, alle grimmen Sumpftagsklänge
spiegelt nicht der Stapf im Schlachtgedränge.
-
moin moin wolfmozart,
wer aus tiefster Seele lieben kann, kann auch aus vollem Herzen mit den gesegneten Waffen in den Krieg, den hehren, ziehen um das was er liebt zu schützen.
Sehr tiefgründig geschrieben, gefällt mir sehr
LG
CB
moin moin Martin,
hast du auch unter dem Titel "Freund Krieg" Verse geschrieben ???
Sind deine Zeilen ein Kommentar zu dem "Betreff" ???
Ich bin rat-und ahnungslos ???
Einenen fragenden Gruß an dich ???
von
CB
-
Das Geliebte zu schützen find ich immer gut, Curd.
Dank dir auch für dein Lob meines kleinen Werkes.
LG wolfmozart
-
Das ist kein kleines Werk, lieber wolfmozart.
das ist ein tiefgehendes Gedicht.
In Gedenken an einen toten Freund?
Lieber Martin Römer,
wert, eingenständig einzustellen!
Als Antwort auf wolfmozarts Gedicht ist es zu rätselhaft.
Euch herzliche Grüße
von
Cyparis
-
Also ehrlich gesagt cyparis, das ist schon ein älteres Gedicht und ich kann mich nicht mehr genau an den "Auslöser" erinnern.
Ich weiß nur dass mich das Thema sehr bewegt hat.
Lieben Gruß
wolfmozart