die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Erich Kykal am Mai 15, 2018, 18:42:50
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Die Jahre machen älter zwar, doch nicht erhaben,
worüber ich mir immer noch den Kopf zerbreche.
Auch wenn ich meinem Leben manchen Segen spreche -
es hält mich knapp an Lösungen und milden Gaben.
Im Baume der Erkenntnis rasten nur die Raben,
die fliegend Schatten werfen auf die Oberfläche
des Seelenteiches, draus ich tropfenweise zeche,
dieweil die Krächzer sich dort literweise laben.
Die schwarzen Vögel heißen Zweifel und Begehren,
ich kenne sie schon lange, denn sie nisten gerne
mit jedem Jahr aufs Neue unter meinem Sterne,
und kein Gewissensbiss kann ihrer Schnäbel wehren,
mit welchen sie mein sieches Heldentum versehren.
Nun zieht mich lange schon kein Sehnen in die Ferne,
kein Wollen mehr, dass ich ein neues Leben lerne -
ich sammle Federn auf und halte sie in Ehren.
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moin moin Erich,
lasse es mich laienhaft ausdrücken, was mich bewegt.
Demütig erkennen, dass man dem Schicksal nicht entgehen kann.
ich sammle Federn auf und halte sie in Ehren
Mit Begeisterung gelesen
LG
CB
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Hi Curd!
Vielen Dank für die freundlichen Gedanken! Was macht bescheidener - die Summe der Weisheit der gelebten Jahre, oder die Angst, es mögen ihrer nicht mehr viele sein?
Wer kann es sagen ... ::) :-\
LG, eKy
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moin moin Erich,
nein, die Angst ist es nicht, denn die haben nur Gläubige ::) >:D
LG
CB
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Gut gegeben! ;D >:D
LG, eKy