die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: a.c.larin am Oktober 23, 2010, 19:02:45
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Der Regen rinnt in Strömen
und drückt mir aufs Gemüt.
Die Welt zerrinnt zu Schemen,
die Blumen sind verblüht.
Die Tage? - Längst verflogen,
auch Lieb und Liebeslust,
wie Schwalben fortgezogen.
Zurück blieb nur ein Wust
aus unerfüllten Träumen.
Was hab ich mir erhofft?
Das Laub stürzt von den Bäumen.
Des Abends denkt man oft
an seine letzte Rose:
Der Frost hat sie versengt.
Ihr Kleid hängt braun und lose
vom Strauch und mich bedrängt
das Abschiednehmen. Jährlich
tut es aufs Neue weh.
Wird Hoffnung nun zu spärlich?
Dann tret ich ab und geh.......
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Die larin ist so lieb.
Die larin ist so gut.
Sie sprach zu mir:"Nun gib
mir, den Tiroler Hut!"
Dann nimmt sie ihre Klampfe,
singt mir nen schönen Song.
Weil ich ein Eisbein mampfe,
da nuschel ich nur:"Bon!"
Die Traurigkeit verflogen,
ist alles wieder gut.
Nicht alles war gelogen,
nur der Tiroler Hut.
Et is noch immer allet jut jejonge.
Günter.
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na, zumindest hat in der zwischenzeit der regen aufgehört....
von eisbein nehme ich auch gern ein stück.
zwar geht icht immer alles "jut" - doch wenn mans unter den tirolerhut steckt, kann mansdort auch irgendwie vergessen.
danke fürs aufmuntern! :-*
larin
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Hi Larin,
bei uns schien heute Sonne, ein wunderschönes Tag...
Aber dein Gedicht trägt in sich Stimmungen, Atmosphäre des Abschieds.
Hm, was noch nicht da ist, ereilt uns bald. Aber dann können uns die Schneeflocken erfreuen...
Liebe Grüße
LachTräne
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Liebe larin!
Wie melancholisch!
Genau mitten ins Herz hast Du mich damit getroffen.
Welche Poesie!
cyparis