die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Mit Löwenzahn und Lebensfreude => Thema gestartet von: Curd Belesos am Dezember 30, 2018, 14:25:10

Titel: Silvester Brauchtum
Beitrag von: Curd Belesos am Dezember 30, 2018, 14:25:10

Wenn uns der Feinstaub durch die Gassen  weht,
und wir bei Champus, Hugo und Mojito sitzen,
die Leuchtraketen in den Himmel flitzen,
dann weiß das alte Jahr Bescheid - und geht,
weil schon ein neues vor der Türe steht.

Wenn dann ein jeder froh das Glas erhebt,
kann man dem alten Jahr den Abschied singen,
so dass dem neuen gleich die Ohren klingen,
denn nun ist man nur noch darum bestrebt,
dass Lärm und Saufen Jahre überlebt.

© Curd Belesos
Titel: Re: Silvester Brauchtum
Beitrag von: gummibaum am Dezember 30, 2018, 15:31:52
Zum Trunk einladende, schöne Verse zum Jahreswechsel, lieber Curd.

Sehr gern gelesen.

LG gummibaum
Titel: Re: Silvester Brauchtum
Beitrag von: Erich Kykal am Dezember 31, 2018, 00:38:57
Hi Curd!

Früher gab es viel mehr Feiertage, so im Mittelalter und davor - viel mehr Rechtfertigung für Sause und Alk! Heute sind die möglichen Termine für solche Kurzweil dünner gesät, müssen daher exzessiver genutzt werden, um einen Ausgleich zu schaffen!  ;) >:D

So denn: Prosit Neujahr!

Feinstaubige Grüße, eKy
Titel: Re: Silvester Brauchtum
Beitrag von: Agneta am Dezember 31, 2018, 11:45:57
Saufen braucht heute längst keine Rechtfertigung mehr, lieber Curd.
Aber bei einem Gläschen anstoßen aufdas, was war, ist ja nicht schlecht. In diesem Sinne allen einen guten Rutsch von Agneta
Titel: Re: Silvester Brauchtum
Beitrag von: Sufnus am Januar 01, 2019, 22:38:09
Lieber Curd!
Auch Dir alles Liebe fürs neue Jahr! Du hast es mit schönen Versen eingeleitet und gefeiert! :)
Besonders gut gefällt mir, wie S2 die Reime von S1 als Assonanz aufgreift - ein sehr schöner Effekt!!!
Nur die zwei letzten Zeilen in S2 finde ich vielleicht ein kleines bisschen weniger schwungvoll als das übrige Gedicht, klanglich ist da glaube ich S2Z4 das Problem, weil hier sehr viele einsilbige Wörter hintereinander folgen, was die tänzerische Leichtigkeit der vorangegangenen Zeilen etwas konterkariert. Dafür mag ich wiederum, wie mit dem "Saufen" in der letzten Zeile nochmal über einen Sprachebenenwechsel ein kräftiger Schlusspunkt gesetzt wird. :)
Lg!
S.