die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: gummibaum am Januar 16, 2019, 20:45:28
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Ich weiß nicht, was mich träumen lässt,
ich sei ein dürrer Baum,
und dass du kommst und gießt den Rest
am toten Wurzelsaum.
Und dass du dich dann zu mir setzt,
als sei ich jung und grün,
und meine kahlen Äste jetzt
auch ohne Blätter blühn…
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Hi Gum!
Ich weiß nicht, was mich träumen lässt,
ich sei ein dicker Baum,
gesund und rund und wurzelfest,
mit weitem Kronensaum.
Doch innen hohl und ohne Halt
erweist sich die Statur -
die ach so mächtige Gestalt
ist - ach! - Fassade nur ...
Das fiel mir spontan für mich selbst ein bei der Lektüre deiner schönen Zeilen! Schade - mich bringt niemand mehr zu neuer Knospung! ;) ::)
Sehr gern gelesen! :)
LG, eKy
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Danke für dein Antwortgedicht, lieber Erich. An deiner Selbstsicht ist gewiss etwas dran. Aber hohl sind deine Lyrik, Prosa und Aufrichtigkeit wirklich nicht und die kommen aus deinem Inneren.
Gute Nacht und liebe Grüße
gummibaum
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Mein lieber gummipoetus laureatus!
Dieses Gedicht ist schlicht-weg genial. Es verdient in jeder Anthologie deutscher Liebeslyrik einen Platz - auf so engem Raum so viel sprachliche und bildliche Schönheit (das wunderbare, leider etwas aus dem Gebrauch gekommene Wort Anmut wäre hier wohl angebracht) zu versammeln ist schlicht-weg... achso... hatt ich schon... dann eben siehe oben!
Begeisterte Grüße!
S.
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Danke, lieber Sufnus. Sehr freundlich geschrieben.
Frohe Grüße von gummibaum