die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Wo Enzian und Freiheit ist => Thema gestartet von: Agneta am Januar 27, 2019, 11:30:57
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Zeit nah
Und als ich saß und träumte,
bewachte mich die Zeit.
Und als ich still erwachte,
trug ich ein Büßerkleid.
Und als ich lief und schaffte,
verlachte mich die Stunde
und drehte wie zum Hohn mir
noch schneller ihre Runde.
Und als ich Resümmee zog,
da machte ich die Fenster zu,
als sich ein Baum im Herbstwind bog
und dachte, dass die Zeit betrog.
Da nahm ich Hund und Wanderschuh
und scherte mich um gar nichts mehr.
Und plötzlich lief die Zeit verquer
im Irgendwo ins Leer.
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Hi Agneta!
Schöner Text!
Du beginnst die beiden ersten Str. dreihebig, ab S3Z2 aber wird es 6 Zeilen lang vierhebig, bis auf die letzte Zeile von S4, die ist wieder 3-hebig.
S4Z2 - Leerstelle zuviel nach "gar".
LG, eKy