die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Wo Enzian und Freiheit ist => Thema gestartet von: gummibaum am Juni 04, 2019, 23:43:21
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Gleich anfangs fühlte ich dich wanken.
Du wusstest wirklich nicht, wohin:
Wem hattest du mich zu verdanken
und machte ein Gebären Sinn?
Du hast dich dann für mich entschieden.
Hab Dank, dass ich am Leben blieb.
Nach vielen Ängsten fand ich Frieden
und habe dich inzwischen lieb…
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Hi Gum!
Schönes Ding - hat mich gleich inspiriert:
Was Mutter ist und was sie uns bedeutet,
erschließt sich erst, wenn sie uns fehlen wird.
Man glaubt die Zeit der Freiheit eingeläutet,
begreift zu spät, was man an Halt verliert.
Die größte Liebe einer jeden Kindheit,
gewandelt in Erinnerung und Kraft -
wer sie bewusst verdrängt in bittrer Blindheit,
erkennt die Wunde nicht, die er sich schafft!
Wer sich um seine Mutter nicht mehr kümmert,
selbst wenn es Hader gab und böses Wort,
hat seines Lebens Unterbau zertrümmert
und führt ein kaltes Dasein traurig fort.
Ich stell es gleich mal als eigenes Thema ein!
Sehr gern gelesen! :)
LG, eKy
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Danke, lieber Erich, für den Kommentar und das schöne Gedicht.
LG g
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schwieriges Thema, lieber Gum, sehr einfühlend verdichtet. LG von Agneta