die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: gummibaum am Dezember 06, 2019, 13:31:56
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Der Lehrer stellt uns tausend Fragen,
doch höre ich ihn nur ganz leis.
Mein Herz kann so viel lauter schlagen,
wenn es dich in der Nähe weiß.
Mein Blick versucht es dir zu sagen,
schweift seitwärts, streichelt sanft dein Haar.
Ich selbst kann soviel Mut nicht wagen,
denn du bist viel zu wunderbar.
Die Pause kann ich nie ertragen,
du lachst mit andern über mich.
Dann boxe ich dich in den Magen,
damit du glaubst, ich hasse dich…
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Hi Gum!
Wie haben wir dies als Kinder selbst erlitten, und wie oft haben wir es als Lehrpersonen miterlebt! Der Mensch ist ein seltsam Wesen, und seine Ängste, Schüchternheiten und Vorurteile stehen seinem Glück dauernd im Weg! Moraltabus, religiöse Vorschriften, Rituale, verfestigte Vorstellungen, Zwangsneurosen, Hemmungen usw - all das und noch mehr führt dazu, dass man dem Menschen weh tut, den man begehrt oder liebt!
Grausame Welt! ::)
Sehr gern gelesen! :)
LG, eKy
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Eigene Erfahrung gummibaum?
Aber so oder ähnlich hat wohl jeder schon mal was erlebt.
Eingentlich ein lieb gestaltetes Liebesgedicht mit gekonnter Pointe.
Lieben Gruß wolfmozart
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Danke, lieber Erich, für die einfühlsame Stellungnahme. Die Rahmenbedingungen, die du nennst, tragen gewiss zur Umkehr des Impulses bei.
Danke, lieber wolfmozart für dein Lob. Eigene Erfahrung und Beobachtung.
Herzliche Grüße
gummibaum
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och, wie süß ist das denn, Gum? Lächeln und lG von Agneta
Frohes Fest!
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Danke, liebe Agneta und liebe Grüße von gummibaum
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Hi gummibaum,
das Subtile und die Beiläufigkeit gefallen mir besonders und erinnern mich an ein bestimmtes Alter in meinem Leben.
Ich wünsche Dir ein schönes Weihnachtsfest, lieber gum.
vlg
EV
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Wünsche ich dir auch, lieber Eisenvorhang.
Grüße von gummibaum
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Lieber gummibaum,
damals war's, vor langer Zeit, ein Christus wurde geboren, daher Weihnachten, etwas später habe ich in der Grundschule meiner Liebe den Atlas über den Kopf gehauen, damit sie nicht merken sollte wie sehr ich sie mag.
Ein schöner Gedanke den du in deinem Gedicht umsetzt. >:D
Metapher für den Heiligen Abend? Ich liebe das Jesus-Kind, wage es aber nicht zu sagen, sondern lasse das LyrIch ein kryptisches Gleichnis schreiben, um meine Gefühle beschreiben zu können? >:D
Einen fröhlichen Gruß
Curd
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Was soll ich sagen...
begeistert gelesen!!!
Die aus dem Handgelenk geschüttelte Lakonie der letzten Strophe ist einfach großartig!
LG!
S.