die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => One man went to mow => Thema gestartet von: Erich Kykal am Mai 06, 2020, 12:02:59
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In silk is woven, what I crave,
a frame, so delicate and soft,
a mind, so beautiful and brave
to hold my aching heart aloft.
In silk is draped my holy grail,
my only one for evermore,
to whom my soul is setting sail
for unforgotten love galore.
In silk lies buried, what I owned,
within the early grave you found.
My King of Hearts remains dethroned
in silk with you on holy ground.
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What can I say, Erich?
Your poems are coated with silk!
Do I hear something religious there?
"my king of hearts remains dethroned
in silk with you on holy ground."
Very well written.
!
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Hi EV!
Das LyrIch erzählt von seiner großen Liebe "in Seide". Der Leser denkt da wohl zuerst an ein feines Kleid. Erst in der letzten Strophe wird klar, dass diese Liebste tot ist, und die Seide, in die sie drapiert ist, ist die Auskleidung des Sarges, der in geweihter Erde liegt (holy ground), also auf einem Friedhof.
Der "King of Hearts" ist der Herzköbig im Kartenspiel, auch ein Symbol für die Liebe. Dieser ruht mit der verlorenen Geliebten nun quasi entthront im Grabe - soll heißen, dass das LyrIch nie wieder lieben wird.
Vielen Dank für den prompten Kommi - hier im "englischen Sektor" gibt es ja leider nicht viele Leser - soll heißen, NOCH weniger als im deutschsprachigen Bereich ... ::) :(
Umso lobenswerter deine diesbezügliche Treue! :)
LG, eKy
PS: Dieses Gedicht wird das letzte in meinem fünften Buch sein: Nächste Woche geht es in Druck - durch Covid19 hat sich leider alles um gut 2 Monate nach hinten verschoben! Dann kommt noch das Binden und der Goldschnitt. In sechs bis spätestens acht Wochen sollte es dann soweit sein.
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Alles klar, dann muss ich sagen: wunderschönes Bild in gewohnter Kykal Qualität.
Ja, das Geld habe ich beiseite gelegt ;) Alles cool, freue mich schon drauf!
Hier, komm doch nach Poetry für eine Weile, Ralfchen ist grad gesperrt :D
Vielleicht kommt gum auch und ich bin hier und dort.
Nichts zu danken, Erich. Wer gute Lyrik schreibt gibt auch was! ;)
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Hi EV!
Danke für die nette Einladung, aber als ich das letzte Mal (und für mich WAR es das letzte Mal) von Poetry wegging, war auch kein Ralfchen zugegen. Ich hatte Zoff mit anderen dort tätigen Großkotzen, die mich einfach nicht sein lassen wollten/konnten, wie ich bin. Wenn ein Forum zur Plattform für aufgeblasene Selbstdarsteller gerinnt, die nach jedem schnappen, der ihr dortiges Platzgehirsche gefährden könnte, und die Moderation das - allzu liberal oder desinteressiert - einfach geschehen lässt, dann ist meines Bleibens nicht länger. Der Umgangston dort war mir zuletzt nicht mehr umgänglich genug ...
Mag sein, dass das mittlerweile anders ist (was ich nicht glaube), aber wenn du sagst, dass Ralfchen "zur Zeit" gesperrt ist, lässt dies vermuten, dass er über kurz oder lang wieder zugegen sein wird - und spätestens dann wäre ich ohnehin wieder fort. Und da ich ohnehin kaum noch schreibe - wozu mich überhaupt noch dort umtun?
LG, eKy
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Du hast schon recht, die Giftzungen von früher sind aber soweit alle weg.
Es gibt mittlerweile auch gute Einflüsse wie AlteLyrikerin, Kaskadia, Nöck, Emilie usw. Die sind schwer in Ordnung.
Aber selbsternannte Lyrikgötter wie Heinz, dessen Weltbild einer sehr flachen Scheibe mit Goethegrößenwahn ähnelt und in Blödelbarderei mündet, sind noch da.
Aber ich wehre mich immer gegen die mit wirklich saudummen Sprüchen, weil ich weiß, dass da nur heiße Luft ist... Bei dem inversiven Kram, den der so vom Stapel lässt, quietscht mehr die Ente als das der Hirsch röhrt. :D
Aber das Alfchen wird sicher wiederkommen, weil er einfach Narrenfreiheit genießt. Wenn das der Fall ist, werde ich auch wieder verschwinden und mich hauptsächlich hier niederlassen.
Ich kann Dich schon verstehen, Erich.
Kein Thema!
Die Wiese allein bedient halt meinen Lyrikdurst nicht und in poetry ist mehr los.
Aber viel bringt mir poetry auch nicht mehr außer zunehmend graue Haare.
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Aber selbsternannte Lyrikgötter wie Heinz, dessen Weltbild einer sehr flachen Scheibe mit Goethegrößenwahn ähnelt und in Blödelbarderei mündet, sind noch da.
Wenn ich mich mal zwanglos einmischen darf -
hin und wieder liegt mir sanfter Gram im Herzen.
Ich will mal über meinen Schatten springen und mir die Frage konzedieren: warum denn diese Hanswurstiaden?
Als Säufer von so manchem Weltgestade samt düsteren Vergangenheitsgeschichten hat man doch eine Fratze im Spiegel nicht wirklich nötig.
Warum nicht ein wenig anständiges Kräftemessen?
Wahrscheinlich empfindet man im allgemeinen Treiben bereits selbstverständlichste Dinge als Ehrenrührigkeit.
Die große Dunkelheit macht uns zu schlimmen Narren
und doch heiß ich das Kind in mir, fürbaß zu harren.
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Martin, das Kräftemessen lag mir schon als Kind nicht, als Jugendlicher auch nicht, und jetzt erst recht nicht.
Wer es nötig hat solls tun. Ich sehe darin keinen Sinn.
In einem haste aber recht: Ich halts Mundwerk.
vlg
EV
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Ich sprach ganz konkret von jenem, den du schmähtest - nicht, dass du da was grauslich missverstehst.
Ich weiß von seinen Erfahrungen. Die lassen sich mit überhaupt keinen Erfahrungen im deutschsprachigen Raum vergleichen.
so erklang es einmal von hoher Warte.
Manchmal sage ich in schwarzen Nächten: ich habe auch schon manches durchgestanden, was man neudeutsch Psycho-Terror heißen mag.
Auch die - jetzt ja offensichtlich zugedeckte - Kultiviertheit konnte mich einstens laben.
Sei gewiss, dass meine Vorstellung anständigen Kräftemessens im Endeffekt nicht Lausbuberei bedeutet.
Ja, eigentlich sticht es doch ins Auge, dass sich gar ein reines Mitfühlen ergießen könnte, wo Adler sich solenn zusammenfinden.
Zu Leuten, die andern den Mund verbieten, gehöre ich eher nicht.
Insofern feinen Nachtgruß
M.
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Da gebe ich EV recht!
Dieses (vor allem männliche) "Kräftemessen", vom Armdrücken auf Bierzeltfesten bis hin zu Grundsatzdiskussionen von Geistesgrößen, vom Geltungsdrang des Einzelnen bis hin zum Gruppendruck kriegslüsterner Gesellschaften, aufgeputscht von Vorurteilen und Demagogen, fußt mehrheitlich auf dem Mechanismus der Kompensation irgendwelcher Minderwertigkeitskomplexe, sei es persönlicher oder kulturell induzierter Art.
Dieses Sichvergleichen (der derbe Volksmund spricht treffend von "Schwanzlängenmessen") zur Erringung oder Festigung von Dominanz und Selbstsicherheit, Kontrolle und Beifall, vom regulären Sport (da besonders auffällig bei Kampfsportarten) bis zur allfälligen Nachbarschaftsstreiterei aus nichtigen Anlässen, beweist die nachhaltige Unreife des menschlichen Verstandes.
Ich sehe mich nicht erhaben - in früheren Jahren, und bei ausreichender Provokation sicher sogar jetzt noch, bin ich diesem Verhaltensschema selbst gefolgt, auf die eigene Hormonlage hereinfallend.
Dem gereiften Intellekt indes steht es schlecht an, sich diesbezüglich gehen zu lassen, mag das Ausleben von Aggression auch kurzzeitig Erleichterung oder gar Befriedigung bringen.
LG, eKy
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Nun legen wir doch bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage.
Mein flapsig hingeworfenes Wort vom Kräftemessen zielte auf - ein letztes Mal sei es gesagt - die angemessene Kunst des Weitermachens, persönlicher und gesellschaftlicher Natur, wenn die Daseinskunst einmal qualvoll versagte.
Das hat mit dem ganzen männlichen Unfug der niederen Welt nichts zu tun.
Begonnen hatten wir ja mit der Klage, dass man jetzt nur noch Blödelei erblickt, nicht wahr.
Ich nehme diese Aufzählung von allerlei Herrenmenschgelüsten diesmal nicht persönlich.
Ich wollte in erquicklichem Ton den verlorengegangenen Ernst eines Weitgereisten beklagen und das habe ich getan.
Im Übrigen weiß ich nicht, ob man - einmal jenseits dieser von dir aufgetischten Gosse - jede Waagschale per se zu den Relikten einer unreifen Zeit zählen sollte.
Käme das nicht dem Auslöschen einer großen Lebensader gleich?
Ja, wer sich noch nicht ganz gebrochen durch die Endzeit schleppt, kann sich über Dinge wie "Geschmacksfrage" und dergleichen eigentlich nur wundern.
Freunde, wir können es gerne dabei belassen, einmal nicht die gleiche Wellenlänge zu haben.
Ich werde weiterhin nicht verdammen, dass sich ein Gespenst meines Herzens offensichtlich nach Weibern und Helden sehnt - gewisslich nicht in Allerweltsmanier.
Bald zeigt sich, ob es diese bekommt.
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Ach so! meintest du das lieber Martin.
Wohl dem.
Ein Zurück wird es nie geben, außer man ist dazu gewillt sich dem kläglichen Strom der Vergangenheit hinzugeben.
Was heißt Blödelei, ich finde das die Lyrik in einigen Fingern missbraucht wird; im Kleid der Blenderei seinen Standpunkt zu festigen.
Aber jeder fähige Dichter mit gewissen gesetzten und über die Jahre gereiften Zügen seines Wesens, wird diesen Schein erkennen und müde lächeln.
Mein Strickwerk soll dies mitnichten sein, von dem verschallenden Rauch solcher täglich aufgehenden Widersonnen, lasse ich mich nicht verdunkeln.
Mich enerviert dieses dahingleißende Schlechtdünken, welches den missbräuchlichen Anspruch erhebt die Schönheit einer Rose in sich zu tragen.
Dies schließt auch die sanfte und liebliche Existenz weniger guten Lyrik aus, die aber aus reinem Herzen stammt und eine bedeutende und zu fördernde Rolle spielt.
Es ist aber allen egal, weil sie vertrieben wird. Dabei bietet das Internet die Möglichkeit ein Dünger zu sein.
Auf diese Weise dient die Dichtung ausschließlich dem Motto: "Man muss ja nicht immer schreiben und wenn dann bedarf es eines Publikums" und kann sich mit dem eigentlich Durst danach Ehrlichkeit in Zeilen zu fassen, nicht identifizieren, weil nie gefühlt.
Ehrliche und reine Lyrik zehrt aus anderen Quellen, ganz gleich wie reichhaltig oder schlicht das Handwerk und der Wortgebrauch sein mag.
Das Miteinander in den meisten Lyrikforen ist nur Repräsentation und keine warme Herzlichkeit, die zwischen allen Zeilen schwingt.
Wahre Lyrik braucht Mut sich zu zeigen - wer damit angeben will missbraucht sie wie eine Hure und hintergeht sich damit selbst.
Auch wird Lyrik nicht gut, wenn man in ihr ausschließlich den Edelstein der altgriechischen Götter verwebt. Auch das ist missbrauch und soll von den eigentlichen Honigbächen
schüchterner und bedeutender Lyrik nur ablenken, weil nichts anderes bleibt was gesagt oder geschrieben werden kann. Hier verweise ich auf das Gedicht von Erich Kästner "Die Maulwürfe" und "Der synthetische Mensch".
Wie dem auch sei, Martin.
Es sei dir ein schöner Tag gewünscht.
vlg
EV
Anm: Was ist gute Lyrik und schlechte Lyrik?
Gute Lyrik ist der lebendige und warme Wind der durch alle Kronen geht und die Tiefe aller Dinge in hehre Bewegung versetzt. Was ist schlechte Lyrik? Das gleiche Bild nur als Standbild eingefroren.
Es braucht Mut für lebendige Lyrik, man muss sich innerlich selbstlos aufreißen und der Gefahr der Verletzung ins Auge blicken. Nur so wird man der Baum, der den Wind erfährt!!!!!!
Wer das nicht schafft, wird Bilder nur darstellen und am Ende dazu verleitet das Gleiche mit sich selbst zu tun. Und daraus leitet sich auch Selbst-darstellung ab.
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Hi Martin!
Oho - so berührt? Haben meine Ausführungen einen Nerv getroffen? Und ist das Bedürfnis zum "Kräftemessen" unter Poeten weniger triebgesteuert als eine Partie Poolbillard unter Rockern? ;) ;D
Zudem sollte man Sprache exakt benützen, will man Missverständlichkeiten vorbeugen: ein "Weitermachen" oder "Durchhalten" ist per definitionem KEIN "Kräftemessen"! Das ist ein grundverschiedener Inhalt.
Zur Klärung:
Jener Heinz oder Heinzi war einer der beiden Hauptgründe, warum ich poetry endgültig den Rücken gekehrt habe, der andere war, dass man dort Gedichte quasi in Geiselhaft nimmt - man kann nach dem ersten Kommi dazu ganz oben nichts mehr ändern. Das empfinde ich als eine Frechheit und Entmündigung des Autorenrechts! Ich verstehe zwar, was damit erreicht werden will, aber das könnte man leicht umgehen, wenn man als Kommentator das zu kommentierende "Original" einfach in seinem Kommi zitiert! Dann kann auch gleich dort ein jeder nachlesen, worauf exakt sich der Kommentierende bezieht, selbst wenn es ganz oben daraufhin geändert wurde.
Aber zurück zu jenem Heinz: Inwieweit es meine Schuld war, weiß ich längst nicht mehr, aber er hatte offenbar Gründe, mich nicht zu mögen, und ließ keine Gelegenheit aus, mir erneut eine reinzureiben, zu motzen, zu streiten, meine Werke oder Ansichten mies zu machen, kurz, mich nach Möglichkeit zu hintertreiben. Ich machte außerdem noch den Fehler, mich lauthalsend darauf einzulassen, weil mir poetry an sich nicht so wichtig war und mir daher egal war, ob ich dort gesperrt würde oder nicht. Die Moderation dort hat sicher Geduld mit mir bewiesen, aber in punkto Änderungsrecht konnten wir uns nicht einigen. Letztlich wurde mir der kleingeistige Hickhack mit einigen dort aktiven Schwachstromgehirnen einfach zu blöd, und ich habe mich absentiert.
Genug damit.
LG, eKy
PS: Darf ich die Kommentatoren zärtlich daran erinnern, dass es in diesem Faden um ein englischsprachiges Gedicht namens "Silk" gehen sollte, und nicht um sprachliche Missverständnisse und die schmutzige Wäsche aus anderen Foren?
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Ich konnte in einem harten Kampf erwirken, dass das Editieren auf 12 Stunden erweitert wurde! ;D ;D
Ja Heinz, möge er selig auf seinem Thron ruhen. Er ist dort sowieso allein.
vlg
EV
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Zwölf Stunden - welche Gnade! ::) >:D
Nein - für mich ist und bleibt diese Regel ein absolutes Nogo. Ich habe und bestehe auf das Recht, meine Texte jederzeit zu ändern, auch nach Jahren, wenn mir auffällt, das ich eine Wendung oder Wort anders besser schreiben kann. Die Fadenspitze ist die Auslage des Dichters - dort muss die Optimalversion stehen können! Eine Moderation, die dieses Recht und Bedürfnis ignoriert, darf sich nicht wundern, wenn unabhängig denkende Geister sich das nicht gefallen lassen wollen.
Lassen wir es gut sein - es bringt eh nichts, derlei aufzuwärmen. Und soziale Bindungen durch Ablästern über gemeinsame Feinde zu stärken, sollte man eher in privatem Rahmen zelebrieren! ;)
LG, eKy
PS: Solltest du Interesse haben: Eines meiner englischen Werke hier ist noch unkommentiert: "Eternal Sacrifice" ;) :o
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Und soziale Bindungen durch Ablästern über gemeinsame Feinde zu stärken, sollte man eher in privatem Rahmen zelebrieren! ;)
LG, eKy
PS: Solltest du Interesse haben: Eines meiner englischen Werke hier ist noch unkommentiert: "Eternal Sacrifice" ;) :o
Nein, bringt nichts, aber er weiß es auch so wie ich denke, rieb es Heinzi nicht nur einmal unter die Nase. Wie ich es mit jeden mache, der mir an die Eier will.
Er zog mal ein Gedicht über meiner schwer kranken Mutter durch den Dreck, da wurde ich sauer.
Ich werde dann reinschauen Erich, kann dir direkt sagen, dass Strophe 1 Kritik fangen wird :-)
vlg
EV
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Hallo liebe Wiesenbewohner,
noch ringe ich mit meinen Zahnproblemen und sehe mich nicht imstande, Gedichte vernünftig zu kommentieren, seht mir das bitte nach. Doch da nun eine Diskussion über Poetry entstanden ist, möchte ich dazu meine Erfahrungen schildern.
Ich war einige Jahre auf Poetry und habe es verlassen kurz bevor Ilka es übernahm. Mit Heinzi hatte ich eigentlich keine Probleme und auf Ralfchen bin ich nicht so eingegangen. Es waren andere User und andere Gründe, die mich zum Gehen bewogen.
In den Kommentaren hatten die inhaltlichen Themen das Übergewicht, über Sprachliches und Formales fand nur am Rand ein Austausch statt. Zudem konnten Gedichte nach einer Weile nicht mehr überarbeitet werden, und da ich auch gern an meinen Gedichten feile, mitunter noch nach Jahren, empfand ich das als großen Nachteil.
Andererseits war es interessant, über Gott und die Welt zu diskutieren. Das Forum bot den Freiraum dazu. Jedoch tummelten sich damals dort viele Rechte, und der Admin ließ sie gewähren. Seit Ilka das Forum umsichtig führt, ist es zwar besser geworden, aber ich sehe, dass auch sie mitunter ihre liebe Not hat.
Unsere Wiese ist klein und überschaubar, und in den Kommentaren wird sowohl auf den Inhalt als auch auf die Form eingegangen, ganz zwanglos. Das finde ich sehr angenehm. Auch dass nicht so viel herumgestritten wird und dass keine Trolle da sind. Leider kommt im kleinen Forum manchmal Langeweile auf, und man erhält nicht so viele Anregungen und Inspirationen wie in einem großen Forum (z.B. gedichte.com). Aber das könnten wir ja ändern, auch mit weniger Leuten.
Liebe Grüße
Seeräuber-Jenny
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Noch mal off topic...
Das No-Go der Poetry Änderungen am Original sehe ich auch wie Erich ...
Ich habe heute Martin zum ersten Mal richtig sprechen gelesen. Tut mir leid, dass ich dich als Linde verdächtigt habe, so hätte Linde nicht geschrieben.
Parodieren ist jedoch ohne böse Absicht.
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Wirklich kein Thema! :)
Was im Übrigen böse Absichten anbelangt:
meine gelegentlichen Klagen über zu flache Sümpfe, eisige Zeiten und so weiter erfolgen auch ohne Gehäßigkeit.
Wo sollte die bei solchem Kummer auch eigentlich herrühren.
Vielleicht huscht des Nachts mal wieder ein kleines Geistlein über die Wiese?
Mit seinen zärtlichen Visionen kann man sich ja ganz schön was einhandeln.
Was die Forumskultur anbelangt, gibt es dem Beitrag von Seeräuber-Jenny kaum noch was hinzuzufügen.
So ist es prächtige Melange.
Wahre Not hat die toughe Ilka-Maria nur mit mir.
Ich bin dereinst durch Regen und Sturm gefahren, um vor ihrer Haustür den kriminellen Oberdeppen zu markieren. ;D
Die Seligkeit, die nicht mehr "nur selig" sein möchte - und heute habe ich den verkommenen Weltmann Heinz im Visier.
Bis dann
M.
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Die Wiese ist das erste Forum, wo es wirklich ruhig ist und keinen heftigen Übergriffe oder Intrigen vonstatten gehen.
Ich fühle mich hier wohl.
Was aber die Foren generell im Netz angeht... Ich denke, ich werde nur noch hier aktiv sein und alles andere und weitere verlassen.
Es gibt übrigens eine sehr schöne Nachricht! So wie es aussieht wird Fritz Stavenhagen ein paar meiner Gedichte einsprechen!
Wer ihn nicht kennt, es ist er: https://www.youtube.com/watch?v=-Ly1V56e_pI
Drückt mir die Daumen und falls es Resultate und Genaueres gibt, würde ich mich dazu nochmal melden.
vlg
EV
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Hey EV!
Das sind ja wunderbare Neuigkeiten (sorry, dass ich mich jetzt hier auch off-topic einklinke - aber das musste ich doch kommentieren)!!! Werden dann ggf. Sachen von Dir vertont, die auch hier oder bei poetry eingestellt sind oder eher "geheime" Werke von Dir? :)
LG!
S.
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Hallo Sufnus,
wie das genau ablaufen wird, weiß ich noch nicht. Ich erhielt gestern erst die Zusage und warte nun auf eine erneute Antwort.
Ich kann dir gerne eine PN schicken, falls dich die Neugier packt, weil ich das öffentlich nicht so breit treten will. Im Moment ist meine Forenzeit sehr stürmisch und unangenehm.
Ich lasse die Gedichte vertonen, die mir viel bedeuten, ob du sie kennst und gelesen hast, weiß ich nicht. Ein paar kennst du aber gewiss.
Das Dahinfließen mit den Bächen ist dabei. Unter anderem auch das: http://www.poetry.de/showthread.php?t=79458
vlg
EV
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Hi Jen!
Alles Gute für deine Beißerchen!
Ich tue ohnehin alles, was ich kann, als "stiller Fixposten" hier, der gern kommentiert, was ihm gefällt. Hoffen wir, dass unser kleines Forum hier bleibt, was es ist: eine erholsame Oase in der hirnlosen Wüstenei aggressiver Schmieranten rundherum ... ;) :D
Hi EV!
Konnte mir deinen Link erst jetzt anhören, weil YouTube mich gestern nicht reinließ, als ich es versuchte (wohl überlastet ...). Der Stevenhagen liest ganz gut, nur stellenweise einen Tick zu "unbeseelt", aber in verschwindender Dosierung. Was ich damit meine? Nun, beim Lesen von Lyrik sollte ein immer ein entsprechendes Timbre mitschwingen, etwas Emotionstragendes, das zeigt, dass der Lesende wirklich ganz mit dem Herzen dabei ist, den Inhalt nicht nur vorträgt, sondern wirklich verinnerlicht hat und ganz und gar dahintersteht. Dass "gelesen" wird, sollte eigentlich niemals wirklich "hörbar" sein. Er macht das eh sehr gut, nur an wenigen Stellen wirkt es einen Hauch zu rhythmisch, zu leiernd. Nun, bei einem so langen Gedicht ist das vielleicht unvermeidbar - wer könnte solche Spannung über lange Textstrecken halten?
Insgesamt besehen macht er seine Sache sehr gut.
Ich habe ja selbst vor Jahren einen ganzen Tag in einem Tonstudio verbracht. Damals nahm ich - "selbstredend" ;) ;D - meine Doppel-CD zu "Weltenwege" auf. Nach etlichen öffentlichen Lseungen dachte ich eigentlich, es schon drauf zu haben. Weit gefehlt! Als ich den Techniker bat, mir mein erstes aufgenommenes Gedicht vorzuspielen, musste ich erkennen, wie überartikulierend, leiernd und blechern ich über weite Strecken klang. Ich habe mir daraufhin die erste Lesungsversion von jedem Gedicht sofort vorspielen lassen, da ich erkannte, dass ich anfangs selbst vieles falsch machte. Ich bemühte mich, meine Stimme tiefer und weicher klingen zu lassen, und emotionaler. Da musste ein Funke vernehmbar sein, der überspringen konnte ...
so entstanden von manchen Werken 3-4 Versionen, bis es endlich "richtig" für mich klang. Das hat mir damals viel beigebracht, die eigene Stimme zu hören!
Seltsam, dass die meisten die eigene Stimme nicht mögen - auch mir ergeht es so. Liegt das an der Gewohnheit, sie "von innen her" anders wahrzunehmen, sodass man eine Aufnhame davon dann eher ungläubig ablehnt? - "Was denn, ich klinge wirklich SO!?" Oder klingt die "innere Stimme" grundsätzlich immer viel besser als die "äußere"?
Wie dem auch sei - ich gratiuliere dir, sollte es dazu kommen.
LG, eKy
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Deine Sachen kenne ich natürlich! Die namenlose Hure habe ich auf youtube kommentiert und ein paar andere Aufnahmen, vielleicht kannst du dich noch erinnern, liegen bei mir im Itunes meines Iphones.
Was Sprecher angeht, ist der liebe Fritz schon lange jemand, den ich nahezu für seine Art und Weise der Lyrik zu begegnen verehre - was das angeht bin ich komplett gegenteiliger Meinung. Wer noch gut spricht ist Iris Berben. Wenn das was werden sollte, erfüllt sich für mich ein kleiner Traum. Bisher habe ich noch keine weitere Rückmeldungen erhalten. Ich bin aber guter Dinge.
Ich selbst versuchte mich auch daran, was einzusprechen. Aber mein Dialekt kommt immer wieder durch, egal wie sehr ich mich bemühe. Hier ein Schundtext, nur für das Sprechen schnell eingetippt: O0 ;D ;D
https://soundcloud.com/eisenvorhang/test
Wieso man die eigene Stimme nicht mag? Hm - es gibt viele Facetten dieser Art. Manche mögen ihren Namen nicht, manche ihre Stimme nicht, ich denke, dass das hoch unterschiedlich ist. Ich kannte recht viele Menschen, die viel von sich hielten und alles mochten. Was mich betrifft: Ich denke mir, ich kann nur in einem bestimmten Rahmen Dinge an mir ändern, alles andere, was unveränderlich ist, nehme ich hin und kann damit gut leben.
vlg
EV
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Hi EV!
Meinen Namen mag ich übrigens auch nicht, aber das nur so nebenbei. "Erich" klingt wie ein Räuspern oder kurzes Niesen - ein phonetisch höchst unvorteilhafter Konsonantenauffahrunfall! Und Kykal klingt schräg dazu, und tschechisch - was es ja auch ist.
Deine Stimme empfinde ich grundsätzlich als sehr schön, sonor, mit satten Untertönen, die viel Gefühl tragen könnten. Ich sage "könnten", weil - wie du selbst ja erwähntest - dein dir angetaner nuschelhafter Dialekt mit den so flachbrüstigen "e"Lauten (Sächsisch?) das leider so gut wie zunichte macht. Würdest du dein Hochdeutsch schulen, du hättest eine wirklich großartige Vortragsstimme! Nicht zu hoch, nicht zu tief, nicht zu näselnd usw.
LG, eKy
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Sei froh, dass du so einen guten Namen hast! Einprägsam wie Peter Piller oder Neo Rauch.
Für die Vermarktung deines Namens hast du einen Sechser im Lotto.
Ja, ich komme aus Sachsen und wohne irgendwo in der Nähe der tschechischen Grenze im tiefsten Erzgebirge aufm Land.
Danke für das Kompliment! Welches ich gern zurückgebe.
vlg
EV
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Hi EV!
Ich sprach ja auch nicht über die Prägnanz, sondern über die phonetische Indisponenz meines Vornamens. ;) ::)
Es hat mich immer geärgert, dass man den Eltern bezüglich Namensgebung hilflos ausgeliefert ist! Wenn es nach mir ginge, gälte der Taufname bestenfalls als Kindername, und spätestens mit Erreichen der Volljährigkeit sollte man automatisch einen anderen, eigenen wählen können, wenn man das möchte, und zwar ohne Kosten und ellenlangen und langsamen bürokratischen Aufwand!
LG, eKy
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Hi, ich habe die Namen der Großväter geerbt und mich dasselbe auch schon gefragt. Andererseits frage ich mich, was passiert wäre, wenn so klangvolle Namen wie Girolama Savonarola oder Tebbarts van Elst einfach nur Hans heißen würden. Wäre Ihnen Scheiterhaufen und Verbannung erspart geblieben? Immerhin war der Alte Fritz ganz oben angesiedelt in der Beliebtheitsscala. Ob wohl die unzähligen Fritzchenwitze was damit zu tun haben? Den Namen ändern in Roy Black oder Rex Guildo? Keine gute Idee und tragisch obendrein. Wie auch die Veradeligung sehr fragwürdig ist. Hätte Hubert von Goisern auch so tolle Musik gemacht als Hubert Achleitner? Das glaube ich schon, denn wer jodeln will, bei dem muss es einfach raus. Wir sind ja auch die einzigen hier, die ohne Nick schreiben und jeder kann uns googeln, wenn er möchte. Also lassen wir's doch bei Erich vom Mühlviertel ;D ;D ... Juchitzer-Gruß vom Hans
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Hi Hans!
"Hans!" als Kurzform von "Johannes" (hebräisch) ist ja auch so ein deutsch-phonetisches Verbrechen wie "Erich", fast so schlimm wie "Hinz und Kunz". Die Deutschen und Deutschsprachigen scheinen kein sonderliches Händchen für klangvolle Namen zu haben, die dem Ohr schmeicheln. Nö, da muss "wahre teutsche Härrrrte" rein! Und bestenfalls noch Prägnanz!
Aber Wohlklang? - Eher nicht! Oder wie sonst wären Namen möglich wie "Herbert", "Udo", "Detlef", "Bruno", "Karl", "Öden", "Franz", "Otto" oder "Horst"? Ja, sag dir nur jeden ein paarmal bewusst vor, um zu erkennen, wie fürchterlich sie klingen!! ::)
So gut wie alles, was bei uns als Name gut klingt, kommt von anderswo her! Adrian, Julian, Dorian, Sebastian, Daniel, Michael, Florian, Marcel, usw ... Römisch, Hebräisch, Englisch, Französisch und anderes.
Nenn mir ein paar echt schöne, weich fließende deutschstämmige Namen - wenn du kannst!
LG, eKy
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Hi Erich, gesucht und nix gefunden. Auf der Site berühmte Vornamen steht bei Erich ....
Herkunft und Bedeutung
Erich ist eine deutsche Form von Erik und leitet sich von eirikr ab, was „alleiniger Herrscher“ bedeutet.
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Na wenn das keine Ansage ist. Wir werden mit unserem rollenden germanischen Erbe wohl noch eine Weile leben müssen, bevor Kevin und Justin das Ruder übernehmen. Schrecklicher Gedanke. ??? ??? Gruß vom Hans
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Hi Hans! (Kommt wie erwähnt vom hebräischen Johannes, Kurzform davon)
Die Bedeutung sowie die Ableitung aus dem verwandten Skandinavischen (das auch nicht eben für weichen Sprachklang bekannt ist ...) kannte ich schon.
Nicht dass ich je über jemanden "herrschen" wollte - aber das "allein" stimmt zumindest! ;) ;D
So wie es ist, muss ich mich dann wohl selbst beherrschen! ;D ;D ;D
LG, eKy