die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Wo Enzian und Freiheit ist => Thema gestartet von: gummibaum am Juni 25, 2020, 18:40:34
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Meine Seele geht auf Reisen,
denn sie fühlt sich alt und leer,
will sich an Entferntem speisen
und erfüllt von neuen Weisen
weit und tief sein wie das Meer.
Nun, da will ich sie begleiten,
dass nicht Einsamkeit beschwert,
Wege sie zum Absturz leiten,
sondern sie das Bad der Zeiten
reinigt und sie wiederkehrt…
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Hi Gum!
S1 gefällt mir sehr gut, S2 erscheint mir ein klein wenig zu komplex, verschachtelt konstruiert, ein wenig zu hinbemüht in leicht gespreizt wirkender Wortfindung - es fällt beim ersten Lesen schwer, die klaren Bezüge zu finden. Oder bilde ich mir das ein?
In S1Z4 würde ich "erfüllt von neuen Weisen" in Kommata stellen, das würde mE. das Satzgeflecht leichter lesbar machen.
Interessantes logisches Dilemma: Wenn ich mich verlasse, kann ich mich dann selbst begleiten? ;) ;D - Du Schelm du!
Sehr gern gelesen! :)
LG, eKy
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gefällt mir sehr gut, dein Gedicht, lieber Gum.Auch vom Reimschema her.
Die Seele und der Körper, sind sie eine Einheit, ist die Seele uns nur geliehen? Ist sie viele Menschen, in deren Körper sie sein und sich entwickeln durfte? Der Buddhismus glaubt dies, auch der Hinduismus.
Ich glaube es einfach so. Vor einer woche habe ich darüber ein Sonett geschrieben.
Manchmal scheint die Seele weiser zu sein als der Körper. ;)
Lächeln vonAgneta
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Danke, lieber Erich.
Für Strophe 2 hatte ich verschiedene Bewerber und hab die relativ beste genommen.
Danke, liebe Agneta.
Wie ich sehe, gibst du tiefen Gedanken zum Thema hin. Mal schauen, ob ich dein Sonett finde.
Liebe Sommergrüße vom mückengeplagten gummibaum
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ich stelle es noch ein. Brauchst nicht suchen.