die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Ingo Baumgartner am November 23, 2010, 14:38:36
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Wie gleicht der Rücken einer Hand
dem Nervennetz der Blätterspreiten.
Geflecht aus Röhrenwerk vom Rand
zum mittleren Mäanderband,
ist lesbar wie des Buches Seiten.
Das Alter zeigt sich, eingraviert,
im Grünblatt wie in Venensträngen.
Die Bahn, die prall zum Herzen führt,
sich erst im Wurzelwerk verliert,
verrät der Lebenssäfte Drängen.
Da zeigt sich mancher Schicksalsschlag,
die Dürre, harter Arbeit Wunden,
berichtet dem, der lesen mag,
vom bösen und vom guten Tag
für Puls und Licht aus Sonnenstunden.
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Hallo Ingo.
Wieder mal eins deiner schönen Gedichte.
Wenn ich mir so meinen Handrücken betrachte,
dann meine ich, Du beschreibst ihn.
L.G. Günter.
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Guenter, danke. Interessant ist (zumindest an meinen Händen), dass sich das Adergeflecht und die Venen rechts recht unterschiedlich sind. LG Ingo
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Lieber Ingo,
ich schließe mich Günter an.
Und ich habe die gleiche Beobachtung wie Du gemacht.
Lieben Gruß
von
cyparis
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lieber ingo,
aufgrund dieser von dir beschriebenn , verblüffenden ähnlichkeit von hand und blatt
können wir ja richtig froh sein, dass uns nicht jedes jahr im herbst die hände braun werden und abwelken!
bis zum frühjahr müssten wir sonst mit der ellenbogentechnik alleine durchkommen! :o
ein sehr tiefsinniges, wunderschön dahoinströmendes gedicht!
lg, lain
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Hallo cyparis und larin!
Ich danke euch für euere Anmerkungen und wünsche noch einen schönen Sonntag! LG Ingo