die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: AlteLyrikerin am M?RZ 19, 2021, 13:44:10
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Sich begegnen
sich entfernen
und wieder begegnen.
Zwischen Nähe
und Distanz
blüht die Liebe.
Räumliche Trennung
überwindet sie
in Gedankensprüngen
schneller als Licht.
Doch zupackendes
Begehren sprengt
brückenlose
tiefe Klüfte.
Nur ein Museum
erbaut sich,
wer die Liebe
einhausen will.
Keine Sehnsucht
zwingt die Liebe
und kein Verdienst.
Barmherzig aber ist sie
und stets bereit
zur Auferstehung.
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Sehr weise Worte, die du da schreibst, AL.
Gern gelesen
wolfmozart
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Herzlichen Dank, Wolfmozart, für Deinen Kommentar? Ob es "Weisheit" ist? Es sind verdichtete Erfahrungen aus mehr als 50 Jahren einer Beziehung zu einem wunderbaren Mann.
Herzliche Grüße, AlteLyrikerin.
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@ Alte Lyrikerin
An schönen Gedichten verweilen und sich daran zu versuchen, war schon immer mein reines Ziel gewesen.
Meine Energie fließt mehr oder weniger klamm, hier ist wieder etwas angekommen.
Sorry, aber ich konnte nicht anders:
Sich begegnen
sich entfernen
und wieder begegnen.
Zwischen Nähe
und Distanz
wächst manche Liebe.
Berge und Schluchten
überwindet sie
in Gedankensprüngen
schneller als jedes Licht.
Und inniges Begehren
sprengt alle Materien
schließt brückenlose
tiefe Klüfte.
Reine Sehnsucht
kennt keinen Zwang
sie leuchtet hell
den Weg zu dir.
Göttlich ist sie
und stets bereit
zur Auferstehung.
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Hallo horstgrosse2,
herzlichen Dank für den freundlichen Kommentar und die zweite Version des Gedichtes. Deine Fassung gefällt mir auch sehr. Sie verschiebt allerdings ein paar Akzente in zwar eine schöne Richtung, aber doch gegen meine Intentionen. Wir sollten beide nebeneinander stehen lassen, denke ich.
Herzliche Grüße, AlteLyrikerin.
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Grüße.
Ja deine war etwas "vorsichtiger" nicht so "blind" wie meine.
dann mal tschüss.