die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Im Gras wispert Hoffnung => Thema gestartet von: AlteLyrikerin am M?RZ 21, 2021, 14:40:43
-
Wird es mir bleiben,
das innere Licht,
wenn eisiger Abschied
nicht andere lähmt,
sondern meine
Lebendigkeit bricht?
Wird es noch scheinen,
mein inneres Licht,
wenn bleibender Schmerz
meinen Alltag vergraut
und Heilung
im Tod nur noch ist?
Ich weiß es nicht,
aber ich hoffe auf DICH.
-
Wird es mir bleiben,
das innere Licht,
wenn eisiger Abschied
nicht andere lähmt,
sondern meine
Lebendigkeit bricht?
Wird es noch scheinen,
mein inneres Licht,
wenn bleibender Schmerz
meinen Alltag vergraut
und Heilung
im Tod nur noch ist?
Ich weiß es nicht,
aber ich hoffe auf DICH.
XxxXx
xXxxX
xXxxXx
xXxxX
xxXx
xXxxX
XxxXx
xXxxX
xXxxX
xxXxxX
xXx
xXxxX
xXxx
xxxXxxX
Hi AL!
Schade, dass du den einen Reim aus S1 in S2 nicht durchhältst - bei so minimaler Struktur fällt das schon lyrisch ins Gewicht.
Vorschlag:
Wird es mir bleiben,
das innere Licht,
wenn eisiger Abschied
nicht andere lähmt,
doch meine
Lebendigkeit bricht?
Wird auch noch scheinen,
was hell in mir brennt,
wenn bleibender Schmerz mir
den Alltag vergraut
und Heilung
der Tod nur noch kennt?
Ich weiß es nicht,
doch ich hoffe auf DICH.
XxxXx
xXxxX
xXxxXx
xXxxX
xXx
xXxxX
XxxXx
xXxxX
xXxxXx
xXxxX
xXx
xXxxX
xXxX
xxXxxX
Durch die kleinen Korrekturen hätten beide Strophen, wenn schon keinen perfekt regelmäßigen, so doch einen exakt gleichen Takt, was die Lektüre auch schon wesentlich "süffiger" gestaltet. Der eine (einsame) Reim bliebe an gleicher Stelle erhalten, und die Dreifachsenkung eingangs der letzten Zeile wäre beseitigt.
Ich hoffe, du nimmst mir die hypothetischen Basteleien nicht krumm. Ob du dich ihrer bedienst, bleibt deine Entscheidung. :)
LG, eKy
-
das innere Licht speist sich aus vielen Dingen des Alltags, des Empfindens- manchmal auch, des Glaubens. Schön, wieder von dir zu lesen, liebe AL.
ich persönlich denke nicht, dass die Hoffnung auf Gott ausreicht. Man muss sein inneres Licht , seine innere Kraft auch selbst nähren.
Ich z.b. musste mal wieder nach Dangast ans Meer. LG von Agneta
-
Ja, liebe AlteLyrikerin,
die Frage bewegt. Wie leicht zerbricht die Zuversicht an den Qualen und Ängsten, mit denen das Leben oft endet.
Sehr gern gelesen.
Grüße von gummibaum