die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Knacki am Dezember 01, 2010, 18:32:55
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Traurige Weihnachten
Es steht ein Typ im dunklen Wald,
die Nase rot, es ist saukalt.
Sein Atem stinkt nach Alkohol,
ihm ist es scheinbar nicht recht wohl.
Verbeult sein Schlitten. Angeeckt?
Drum hat er ihn diskret versteckt,
tief drinnen im verschneiten Tann.
Sechs Rentiere zogen das Gespann.
Er rülpst nur laut in einer Tour.
von Reue zeigt er keine Spur,
So bietet er im Gegenteil,
für etwas Geld Geschenke feil.
Da die Geschäfte gehen mies,
da überlegt er sich halt dies:
Fängt aus den verpackten Flaschen,
einfach kräftig an zu naschen.
Drum ist der Kerl total versackt.
Mei, alles war so schön verpackt.
Alles ist verbeult, zerrissen,
seine Hos‘ hat er verschissen.
Drum werden wohl in diesem Jahr,
keine der Kinderträume wahr.
Weil dort im tiefverschneiten Tann,
besoffen grölt der Weihnachtsmann.
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Macht wer in ELCHINGEN Krakel,
ist das zumeist der Michael!
Sauf man so weiter..
Prost Günter.
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Lieber Knacki, echt!
Was hat man auch dem armen Kerl angetan!
Nur einen warmen Mantel, Uraltstiefel ohne Neopren-Socken, der Rauschebart nicht heizbar....
da soll einer mal nicht zu Flasche greifen.
Außerdem soll er in einer einzigen Nacht die ganze Welttour abfahren, das kann ja nicht mal HERMES!
Ich jedenfalls wünsch ihm einen schönen Vollrausch-Schlaf, denn mir tut der Olle leid!
Lieben Gruß (kalt!)
von
cyparis