die Lyrik-Wiese

Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Alive am Dezember 02, 2010, 18:25:44

Titel: Der Vulkan
Beitrag von: Alive am Dezember 02, 2010, 18:25:44
Funkenflug bei Nacht versprühend,
gern von Ferne angeschaut,
fahre ich, wenn auch verglühend,
tief aus meiner Magmahaut.

Blumenwiesen wie auch Wald,
Tannen- Laub-, ich komme bald.
Grünes wirkt mir ungesund.
Alles passt in meinen Schlund.

Es reicht zaghaftes Berühren,
schon brennt alles lichterloh.
Frei stehn dir jetzt offne Türen
für den letzten Gang auf's Klo.

Meine Zähne werd ich blecken,
du wirst Haut und Haare schmecken
bis dein Körper Asche ist.

Grollend wirst du mich erhören
und auf Gott und Satan schwören,
niemals wissend, wer du bist.

Ich machs kurz. Geh hin in Frieden.
Frag nicht mehr, es ist zu spät.
Die Natur zeigt dich
verschieden.
Doch mich längst nicht auf Diät.

Morgen werden Berge brennen,
Kontinente, jedes Reich.
Geister die den Sinn erkennen
mache ich der Erde gleich.

Lavaströme stehn bereit
für ein neues Lebensziel.
Neue Urzeit. Schmerzbefreit
folgt Basalt. Leicht und stabil.
Titel: Re:Der Vulkan
Beitrag von: cyparis am Dezember 03, 2010, 09:16:24
Holla!


Das ist mir ein Ausbruch!
Zuerst dachte ich an einen Kometen, dann wurd es mir etwas klarer.

Aber glaube mir:
Von uns allen bleibt höchstens eine Sandale übrig - das sind dann die Beweise.


Lieben, dennoch noch etwas ratlosen Gruß

vom
Huftier
Titel: Re:Der Vulkan
Beitrag von: Guenter Mehlhorn am Dezember 03, 2010, 16:10:12
Hallo oller Erdnuckel.

Da hauste ja janz schön ufn Putz.

Gebärdest dich wie wild als ERDE.
Wenn Du wo brichst, dann ist das merde!

L.G. Günter.
Titel: Re:Der Vulkan
Beitrag von: a.c.larin am Dezember 09, 2010, 19:57:14
Ein Mann, der sich "Vulkan" benennt,
hat sicher eines: Temperament!
Das Weib, das ihn gewähren lässt,
braucht manches Teil wohl aus Asbest!
Sonst hält sie ihren Ollen nicht
im Zaume und im Gleichgewicht.
Sie macht es wie die Mutter Erde
und fügt sich in das "Stirb und werde".....