die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Erich Kykal am Juni 08, 2025, 08:49:02
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Es sind die Regentage, die ich schätze,
da kühl und schattig sich der Tag verbringt
und jede Kleinigkeit, die mir gelingt,
sich fragt, ob sie nicht andere verletze.
Die Sonne war der Fixstern meiner Jugend,
und was ich tat in ihrer hellen Glut,
tat manchen anderen nicht wirklich gut,
doch ich war jung und noch so fern der Tugend.
Ich bin nach Wetter weder gut noch böse,
nur eine Ahnung streift mich dann und wann,
dass ich im Grellen eher fehlen kann,
wenn die Gedanken sich in dieser Hitze
zerkochen, bis ich sie daraus erlöse
und eine Kerbe mehr am Griff besitze.
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Das kann ich gut nachvollziehen, lieber Erich.
Ich war gestern mit meinem Sohn wandern Er wich von meinem Vorschlag (20 km) mal wieder ab (30 km). Erst im Schatten (32 Grad), das ging gut. Dann in der Sonne... bergan...ich ging auf dem Zahnfleisch, torkelte.
Sehr schön geschrieben.
LG g
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Hi Gum!
Danke für den Kommi. Ich bin bis vor 10 Jahren gern Wandern gegangen, ehe meine Gesundheit den Bach runterging. Heute käme ich kaum mehr einen Kilometer weit, wenn es bergan ginge! Und selbst da müsste ich alle hundert Schritt schwer verschnaufen.
LG, eKy