die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Drum Ehrlichkeit und Edelweiß => Thema gestartet von: Seeräuber-Jenny am Dezember 26, 2010, 15:31:00
-
Keine Milliarde kann erkaufen
mein heißes Herz, mein ruhiges Blut.
Du kannst rund um den Erdball laufen,
in keinem Laden gibt's das Gut.
Du, reicher Mann, wirst mich beneiden,
du hast ja nur ein Herz aus Stein.
Das kannst du in Armani kleiden,
so wie dein restliches Gebein.
Bleib nur auf deinem Geldsack hocken,
du hast noch ein klein wenig Zeit.
Doch bald mach ich mich auf die Socken,
geb dir zum letzten Mal Geleit.
-
Wer mir, als Reichem, schlechtes wünscht,
dem muss ich aber sagen,
dass er den Neid nur übertüncht.
Der liegt mir schwer im Magen.
Ich bin ein Großagrarier,
der arme Menschen billig speist.
Vor allem VEGETARIER,
mit Abfall, den ich schön vereist!
Willst Du mein Leben enden
und meine Kohle haben,
töt mich mit deinen Lenden.
Dann kannst Du mich begraben.
Wenn nicht, dann bleibste eben arm,
beneidest alle Reichen.
Am Ende wirste, Gott erbarm,
noch Putze bei den Scheichen.
-
Hahaha!
Beide köstlich!
Hab mich übers erste gefreut und übers zweite amüsiert...
cyparis