die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: Erich Kykal am November 08, 2025, 10:51:14
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Nun fallen die Nebel ins kühlende Schimmern
wie Finger von Geistern, von frierender Erde genährt,
und dort fallen Blätter, die letzten des Jahres
ins Simmern des Tages, das keine Erlösung gewährt.
Ein Abschied in allem, was atmet und dauert,
im Kalten zu warten auf dereinst kommendes Licht,
das zag sich verbirgt, wo das Eisige atmet
und lauert auf alles, was in seinem Atem zerbricht.
Erneut sinken Sommer und Wärme ins Dunkeln
der Tage wie Wasser, das unter den Schatten gefriert,
wo lichtlos die Stunden sich wandeln zu Raureif
und munkeln von Frühling, der wärmende Wende gebiert.