die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Ach Natur Vergissmeinnicht => Thema gestartet von: a.c.larin am Dezember 23, 2025, 18:09:27
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Hier war ich frei – und meine Seele formte Flügel,
sie weilte schwerelos in Berg und Tal!
Sie brauchte weder Trost noch Zaum und Zügel,
ließ hinter sich zurück, was Last und Qual.
Hier war ich selbst! Hier bin ich mir begegnet
Nach eigenem Begehr und ohne Muss.
Es sei die Erde, sei das Land gesegnet,
das Liebreiz spendet, so im Überfluss!
Hier sollt auch ihr, wonach euch je gelüstet,
genießen, herzhaft und mit frohem Sinn!
Die Freuden, die euch aus dem Leben sprießen,
in Demut nehmen – dankbar fürs „Ich bin“!
(meiner Mutte gewidmet)
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Liebe larin,
ein schönes Bekenntnis zu Natur und Kultur einer Region, die einem ein freies Aufwachsen und Sich-Entfalten ermöglich hat.
Mit Freude gelesen.
LG g
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Hi larin!
Auch mir gefällt das Gedicht sehr. Wusste gar nicht (mehr?), dass du von dorther stammst. Genau wie meine Mutter, die kam aus Gmunden.
Als Kind haben wir als Familie zu dritt oft Ausflüge dorthin gemacht, in unserem alten Volvo Amazon, und später war es das Ziel unzähliger meiner Motorradausflüge.
Sehr gerne gelesen!
LG, eKy
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lieber erich, lieber gummibaum,
nein, nein - ich bin eine waschechte wienerin - aber meine eltern hatten 20 Jahre lang eine zweitwohnung nahe gmunden.
die verwundete seele meiner mutter konnte dort an vielem genesen! krankheitsbedingt wurden die besuche zuletzt immer weniger. bevor die wohnung (die quasi "mamas 2. Heimat" war) aufgegeben wurde, haben mein mann und ich ebenda noch einmal für eine woche urlaub gemacht - wissend, auch mamas seele muss sich von dort verabschieden.
was an stimmung dabei in der luft hing, floss in das "salzkammergutlied"...
danke fürs beschmökern und goutieren!
larin