die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Verbrannte Erde => Thema gestartet von: Copper am Februar 20, 2026, 19:51:07
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Dein Dasein ist ein schmaler Gang,
ein Gehen ohne Breite-
noch suchst Du nach mehr Weite.
So führt ein mattes Streben,
ein letztes "Sich Erheben"
den dunklen Abgrund Dich entlang.
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Lieber Copper,
eine traurige Situation mit Hoffnung auf Wandel ins Gegenteil. Schön formuliert.
Ich hätte evtl. in V3 "doch", in V 6 "am" und zwischen den Anführungszeichen groß ("Sich-Erheben") geschrieben.
Sehr gern gelesen.
LG g
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Dein Dasein ist ein schmaler Gang,
ein Gehen ohne Breite-
noch hoffend auf mehr Weite
schiebt Dich ein mattes Streben,
ein letztes "sich erheben"
dem dunklen Abgrund Dich entlang.
Hi, Cop!
Ein schönes melancholisches Gedicht ganz auf meiner Wellenlänge!
Wenn ich drei Kleinigkeiten monieren darf:
Z5 - Eine hauptwörtlich gebrauchte Phrase wird groß geschrieben, also entweder: 'Sicherheben' wie früher (was mir immer noch am besten gefällt, ob jetzt noch korrekt oder nicht) oder 'sich Erheben'.
Z4 und 6 - Da gibt es in dem Satz ein 'Dich' zuviel - ich hab das oben im Zitat mal unterstichen. Alternative für Z6: 'am dunklen Rand des Nichts entlang.' oder 'den dunklen Abgrund still entlang.'
Z6 - Akkusativ hier: Wen oder was schiebt ein Streben dich entlang? - Also: Beginne die Zeile nicht mit 'dem', sondern mit 'den'.
Sehr gern gelesen! :)
LG, eKy
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Hallo Gummibaum, hallo Erich,
vielen Dank für Eure Zeit und für das Verbessern.
Ihr wertet mein Geschriebenes auf.
Gruß Copper.