die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Wo Enzian und Freiheit ist => Thema gestartet von: gummibaum am Februar 24, 2026, 16:39:08
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Über Satteldächer steigen
Hügel aufwärts in den schroffen,
wild zerfetzten Wolkenberg.
Fragt sich nur, wo ist mein Eigen.
Steigt es noch zu neuen Stoffen
himmelan, die ich bemerk?
Straßenteer und bunt Geparktes
unten vor den weißen Wänden.
Ställe, wo man Kühe melkt.
Und in mir ein gut geharktes
Beet, wo einst von großen Händen
Eingepflanztes nur noch welkt…
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Hi Gum!
Mitteldeutsche Melancholie - könnte aber überall sein. Ich fühle mich zuzeiten auch so, obwohl jetzt im Ruhestand deutlich weniger. Ohne ständig an der Decke rotierendem Stresspegel, ausgelöst durch beruflich aufgezwungene zwischenmenschliche Interaktion mit Unreifen und Ungnädigen, bin ich viel stabiler geworden. Und ich schreibe jetzt Romane. Interessiert? Wenn ja, schick mir eine PN.
LG, eKy
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Danke, lieber Erich.
für deine Worte. Ja, das Gedicht ist melancholisch und zeigt vereinzelte Selbstzweifel. Vor meiner Berentung (die ich nicht bereue) gab es durch die Arbeit in der Schule manche Anregung, Freude und kreative Frustration (andererseits hatte täglich 4 Stunden Fahrzeit und musste um 5 Uhr aufstehen, was Verschleiß bedeutete). Die Anregung fehlt nun, und mein Gehirn wird trotz Ruhe und Erholung altersbedingt langsam schwächer.
Aus Interesse an deiner Prosa (ich lese eigentlich inzwischen zu langsam und vergesslich für lange Texte) habe ich dir eine PN geschrieben.
Alles Liebe
g