die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Das Blöken der Lämmer => Thema gestartet von: gummibaum am April 10, 2026, 21:52:51
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Manchmal lese ich Gedichte,
die in einem Faden stehen,
wo ein Jemand sich erpichte,
auf mein eignes einzugehen.
Abwärts wedeln weiße Hänge,
Schuss ins Tal und jählings Schotter,
denn auf helle Prachtgesänge
folgt ein bröckliges Gestotter.
Jäh mein Sturz, die Ski zerbrochen
und die Knie aufgeschlagen.
Eh das letzte Wort gesprochen,
kann ich nur noch „Scheiße“ sagen…
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Hi Gum!
Für mich nicht ganz nachvollziehbar, wie du von der Erwähnung, dass andere sich bemüßigt fühlen, auf deine Werke einzugehen, dann auf die Beschreibung eines Skiunfalls wegen zu rascher Schneeschmelze kommst.
Soll das als Bild dafür herhalten, wie du aus dem Dichterhimmel grob in die Realität von harscher Kritik zurückgeworfen wirst? Wenn ja, so hoffe ich doch, dass nicht ich hier als Kritikus gemeint bin!
Falls nicht, ersuche ich um eine Erläuterung der lyrischen Absicht hinter diesen Zeilen.
LG, eKy
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Nein, lieber Erich.
Ich lese manchmal in diesem neulich erwähnten Kreativitätsfaden und bin enttäuscht: Bei meinen eigenen Gedichten kommt der Lesefluss kaum ins Stocken, bei denen der anderen, die ihnen folgen, leider oft. Also fühle ich mich etwas wie ein Skifahrer, für den die glatte Piste infolge Tauens in Schotter übergeht.
Mehr wollte ich nicht sagen.
LG g