die Lyrik-Wiese
Blumenwiesen => Zwischen Rosen und Romantik => Thema gestartet von: gummibaum am Mai 05, 2026, 15:48:10
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Du streckst die Arme aus und lachst,
und hinter dir liegt weit das Meer.
Ahnst du den Wunsch, den du entfachst?
Dass ich als Wind streich um dich her.
Dass ich in deine Achseln flöge
dir langsam durch die Haare strich,
um Kinn und Nasespitze böge,
als Böe in deinen Nabel schlich.
Dass du dem Wind die Nacktheit schenkst,
und ich aus ihm geboren werde,
und du auf einmal nichts mehr denkst. -
Dann sind wir einfach Meer und Erde…
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Hi Gum!
In S2 wird es kurz missverständlich - man denkt momentan, in Z2 wären die Achselhaare gemeint, logische Stringenz nach der Lektüre von Z1 ... und das wirkt nicht sonderlich appetitlich ... :-\ :o
Zum Glück löst sich dieser Fehlschluss später auf, wenn man erkennt, dass mit dem Haar zugleich das Haar der Frau sowie das Gras der Erde in der Metapher gemeint ist. Dennoch ein kurzer Grausel-Moment. :P
Insgesamt: Ein schönes Bild, im Fleischlichen wie im Vergleich, in wohlgefällige Verse gesetzt. Sehr gern gelesen!
LG, eKy
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Danke, lieber Erich.
Schlimme Verwechslung. Aber zum Glück klärte es sich dann.
Dir noch einen schönen Tag.
LG g
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Hallo Gummibaum,
ein sehr schönes und tiefgründiges Sehnsuchtsgedicht mit schönen Szenen und Bildern.
Beim Lesen der 5. und 6 . Zeile hatte ich einen leichten Schweißgeruch in der Nase.
Ich habe Erichs Kommentar nicht zuvor gelesen. Also haben Erich und Ich bei diesen Zeilen das Gleiche empfunden.
Vielleicht könnten da die Arme abhelfen. Dass ich in Deine Arme..... Oder: dass ich durch Deine Arme.... Ohren Wangen usw.
Bei Achsel und Haare wird wohl jeder Leser vorerst etwas unappetitliches, oder auch unerotisches empfinden:)
Danke für diesen Gefühle Zauber und für das kurze Geruchsempfinden.
Viele Grüße, Copper