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Verbrannte Erde / Re: Der begrabene Traum
« am: Dezember 27, 2025, 21:27:36 »
Hi Erich,
die wilde Jagd mit dem Teppichpracker rund ums Mobiliar kann ich mir bildlich vorstellen und lässt mich schmunzeln....
Ich denke, dass Fehlleistungen durch Affkte von Kindern leichter verkraftet werden als kalte , berechnende Wut. Wie du ganz richtig gesagt hast: Schmerz kann man eher aushalten als Demütigung. Die wirkt tiefer. Auslachen, ausgrenzen, geting schätzen - da kann viel Seele zerstört werden.
Und diese zerstörten Seelen tendieren dazu, sich rächen zu wollen, später im Leben, an ganz anderen
So werden aus Opfern Täter, die neue Opfer erzeugen, die wiederum zu Tätern werden....
Nur wenigen gelingt es, diesen Teufelskreis zu durchbrechen - allein und aus sich selbst heraus: Fast unmöglich. Auch mit Hilfe schwierig. Die frühen Jahre der Kindheit sind so prägend.
Für mich war besonders schlimm zu hören, was da in den SOS
Kinderdörfern an Missbrauch passiert ist. Da kann man sich nur noch an den Kopf greifen.
Und leider ist das auch so: Ein einziger Mensch kann in Minuten zerstören, was 20 Menschen in Jahren nicht aufbauen können.
Und leider, leider ist man , wenn man auf Unrecht reagieren muss, immer erst Zweiter.
Den Ereignissen voraus zu sein, das wäre die Lösung.
Aber dazu müsste man immerzu allwissend sein.
Bleibt nur übrig: Wir murksen weiter.
Traurig, aber wahr.
Larin
die wilde Jagd mit dem Teppichpracker rund ums Mobiliar kann ich mir bildlich vorstellen und lässt mich schmunzeln....
Ich denke, dass Fehlleistungen durch Affkte von Kindern leichter verkraftet werden als kalte , berechnende Wut. Wie du ganz richtig gesagt hast: Schmerz kann man eher aushalten als Demütigung. Die wirkt tiefer. Auslachen, ausgrenzen, geting schätzen - da kann viel Seele zerstört werden.
Und diese zerstörten Seelen tendieren dazu, sich rächen zu wollen, später im Leben, an ganz anderen
So werden aus Opfern Täter, die neue Opfer erzeugen, die wiederum zu Tätern werden....
Nur wenigen gelingt es, diesen Teufelskreis zu durchbrechen - allein und aus sich selbst heraus: Fast unmöglich. Auch mit Hilfe schwierig. Die frühen Jahre der Kindheit sind so prägend.
Für mich war besonders schlimm zu hören, was da in den SOS
Kinderdörfern an Missbrauch passiert ist. Da kann man sich nur noch an den Kopf greifen.
Und leider ist das auch so: Ein einziger Mensch kann in Minuten zerstören, was 20 Menschen in Jahren nicht aufbauen können.
Und leider, leider ist man , wenn man auf Unrecht reagieren muss, immer erst Zweiter.
Den Ereignissen voraus zu sein, das wäre die Lösung.
Aber dazu müsste man immerzu allwissend sein.
Bleibt nur übrig: Wir murksen weiter.
Traurig, aber wahr.
Larin

