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Nachrichten - gummibaum

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Eulenspiegeleien / Re: Horch!
« am: Juli 20, 2026, 03:07:22 »
Schön, lieber Erich,

wie du das Volkslied ums sehnlich erwartete und leider ausbleibende Liebchen ummünzt. Fast möchte man schmunzeln, wäre da nicht eine widerliche Art Mensch, die sich ihre Wünsche nach Abwertung und Ausgrenzung befriedigen will und bestünde nicht die Möglichkeit, das diesmal, wo es um Putin geht, der Ersehnte die Tür öffnet.

Wer verfolgt, was in Russland, was an der Front zur Ukraine und besonders, was in den besetzten Gebieten und mit kriegsgefangenen Soldaten passiert, (was ja schon im 2.Tschetschenien-Krieg passierte, der als Folie fungiert), der weiß, was uns blüht, wenn diese Macht hier einzieht.

Besorgt gelesen.
LG g



   

2
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Die letzte Feier
« am: Juli 20, 2026, 02:37:55 »
Lieber Erich,

du beschreibst den Eskapismus unserer Zeit sehr gut. Er kehrt in saturierten Gesellschaften immer wieder, wenn ihr Untergang droht und sorgt dafür, dass er zwingend eintritt. Sollte es in Vers 4 nicht "Sieh" heißen?

Besorgt gelesen.
LG g



     

3
Nirgends, lieber Erich.

Das ist ein Bild von mir. Es bezieht sich nicht auf das Gedicht, wo das LI für die Menschheit handelt und im Einverrnehmen mit ihr den letzten Schritt zu ihrer Befreiung tut.

Das Bild kam mir, als ich deinen Kommentar las, der so viel Wut zeigt, dass ich das Gefühl hatte, dass du dich darin verstrickst.

LG g

   

4
Lieber Erich,

man kommt leicht kommt in Wut, wenn man sich näher damit befasst. Aber ob es beruhigt, die Schrumpfköpfe derer, die Menschen in Massen vernichten, am Gürtel zu tragen, sei dahingestellt. Es behindert eher beim Gehen.

Mit Interesse gelesen.

LG g 

5
Verbrannte Erde / Re: Im Rollstuhl
« am: Juli 05, 2026, 20:28:17 »
Lieber Erich,

danke, lieber Erich. Das Wort Rückschritt war nicht evolutionär gemeint, sondern prozentual. Die Weiterentwicklung der Technik von Kriegsgerät ermöglicht immer größeres Leid, der Prozentsatz an Menschlichkeit unter den Taten sinkt.

LG g









6
Lieber Erich,

eine gute Tat mehr, die du für die Menschheit planst: ihre Peiniger von der Felskannte in den Abgrund zu schubsen. Sag Bescheid, da möchte gern zugucken. Ein Gedicht, das Hoffnung verspricht. Allerdings fürchte ich, dass die Ungeheuer bald nachwachsen, wenn gewisse Strukturen um uns und in uns nicht verschwinden.

Sehr gern gelesen.
LG g

7
Verbrannte Erde / Re: Im Rollstuhl
« am: Juli 02, 2026, 21:34:51 »
So ist es, lieber Erich.

Dem Fortschritt der Technik entspricht hier ein Rückschritt der Menschlichkeit.

LG g

8
Das Blöken der Lämmer / Re: Barometrische Askese
« am: Juli 02, 2026, 21:25:50 »
Schön, dass du es gemerkt hast, lieber Erich.

Darauf kam es hier an.

LG g

9
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Simplizius
« am: Juli 01, 2026, 12:47:54 »
Lieber Erich,

hab Dank für deine Erläuterungen. Mit Beisl-Hans kann ich nichts anfangen. Es gibt hier einen hans beislschmidt im Forum. Meinst du den?

LG g

 

10
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Simplizius
« am: Juni 30, 2026, 22:39:51 »
Lieber Erich,

das gefällt mir sehr gut.
Wie die Gestalt im Roman von Grimmelshausen ist der heutige, einfach gestrikte Mensch damit überfordert, eine Welt zu verstehen, die aus Machtgier, religiöser oder ideologischer Verbortheit glaubt, zerstören zu dürfen. Und doch ist der Naive, Unbedeutende und Machtlose der einzig Gesunde und Rechtschaffene, und sein Unverständnis zeigt den Wahnsinn derer, die die Welt beherrschen und von sich reden machen.

In einfachen Worten -wie sie zu dieser Figur passen- machst du die ganze Tragik dieser Welt deutlich und legst Bekenntnis ab, nicht zu den schlauen Idioten gehören zu wollen.

Sehr gern gelesen.
LG g





   

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Verbrannte Erde / Im Rollstuhl
« am: Juni 30, 2026, 22:02:45 »
Geborgen zwischen meinen Schenkeln
fährt eine Batterie von Enkeln
mit mir im Rollstuhl durch die Auen
und sucht im Land nach Kinderfrauen.

Die letzten sangen abends Lieder.
Es blieben nur zerfetzte Glieder.
Die Kinder warnten noch: „Gespenster!“
Dann flog der Drohnenschwarm durchs Fenster.

Die Eltern sind vor ein paar Jahren
vom Urlaub nicht mehr heimgefahren:
„Den Opa wird sein Glück erfreuen,
im Krieg die Kleinen zu betreuen“ …


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Das Blöken der Lämmer / Barometrische Askese
« am: Juni 30, 2026, 21:59:30 »
Ich fühlte mich total belastet
vom Luftdruck, etwa 20 Tonnen.
Ich habe deshalb streng gefastet
und mit den Messungen begonnen.

In Schritten sank die Oberfläche
der Haut erfreulich auf zwei Drittel,
der Druck verspürt schon eine Schwäche,
nur 13 Tonnen noch im Mittel.

Die Depression ist schlicht verschwunden,
und schaff ich weitre 13 Tonnen,
leb ich den Göttlichen verbunden
fernab der Luft in höchsten Wonnen …

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Im Gras wispert Hoffnung / Erlösung
« am: Juni 29, 2026, 12:18:26 »
Die Hitze ließ die Menschen giemen.
Sie hielten ihren Atem an.
Ihr Denken keuchte unter Striemen.
Die Sonne schlug wie ein Tyrann.
 
Heut früh war Tanz auf allen Straßen.
Der Regen fiel, es wurde kühl,
und alles, was wir schon vergaßen,
begegnete sich im Gefühl… 

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Sehr schön, lieber Erich,

wie du das Lebenselixier der Gegenwart dingfest machst.
Früher gab es Pakete nur zu Weihnachten. Da das mitmenschliche Beziehungsgeflecht im digitalen Zeitalter kaum noch reale Maschen hat, müssen Lieferdienste beim Aushändigen der bestellten Dinge den vereinzelten Seelen das Gefühl geben, dass sie weiterhin real Kontakte pflegen und daher noch existieren. Der Inhalt der Pakete ist sekundär.

Mit Interesse gelesen.
LG g

15
Wo Enzian und Freiheit ist / Re: Die Färöer Inseln
« am: Juni 19, 2026, 02:37:45 »
Sehr schön, lieber Erich,

wie du die schroffe Schönheit der Natur und die Wärme der Menschen, die bewahrende Werte vertreten, miteinander verzahnst.

Jedes Strophe ein Kleinod.

Mit Freude gelesen.
LG g

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