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Nachrichten - Curd Belesos

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Mit Löwenzahn und Lebensfreude / Re: Tätige Ablenkung
« am: September 07, 2026, 13:54:32 »
Moin Erich,
manchmal kommt ein NEIN aus Verzweiflung, weil man der "Ausbeutung" ein Ende setzen will. Manchmal aber ist es die nicht erwartete Antwort auf eine Frage, die man nun mal mit Ja oder Nein beantworten werden kann. Letzteres ist die freie Entscheidung eines freien Geistes. Das Erstgenannte aber wohl der von dir in S2 / Z2 beschriebenen Ohnmacht geschuldet, wenn du dich dazu durchringst, der von dir in S1 / Z3 beschriebenen Aufforderung innerlich zu widerstehen. Also ein NEIN als Antwort zu dir selbst, wie auch zu dem Fragenden.

Interessierte Grüße, CB.

PS: Mir fällt es jetzt, im Alter, unglaublich leicht müßig zu gehen, da ich endlich frei von den Empfänglichkeiten aus S1 / Z3 bin und mich nicht mehr einweben lasse.

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Mit Löwenzahn und Lebensfreude / Re: Tätige Ablenkung
« am: September 06, 2026, 10:09:32 »
Moin,
Müßiggang ist kein Laster, wenn man es sich leisten kann und versteht, es kreativ zu gestalten, auch wenn das Sprichwort vom Ursprung her einen negativen Anstrich hat.
Nur wer frei ist, kann müßig gehen, entschleunigt den anderen entgegengehen.

LG
CB

3
Ach Natur Vergissmeinnicht / Re: Das etwas andere Naturgedicht
« am: August 20, 2026, 20:11:06 »
Zitat
Ach, schöne Welt, es will mir nicht gelingen,
auf neuen Pfaden an dein Ziel zu wandern,
mit neuen Noten dein Gefühl zu singen.

Moin Erich, doch habe ich es wieder versucht und muss dir recht geben. Dein Gedicht beschreibt auch mein Gefühl.

Einen doch erbaulichen Gruß von mir.
Curd

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Ach Natur Vergissmeinnicht / Am Deich
« am: August 20, 2026, 20:05:57 »

Er ließ den Blick über die Priele gleiten,
bis sich ihr Lauf am Horizont verlor,
ihm kam das Watt bereits verändert vor,
denn dunkler Glanz bedeckte seine Weiten,
auch dort, wo erst die helle Sandbank war,
trübt es sich ein, und plötzlich wird ihm klar,

die Flut steigt auf, um alles zu verschlingen;
kaum hörbar nimmt das Wasser seinen Lauf,
nichts hält das Meer beim Vorwärtsdrängen auf,
lässt es sich doch von keiner Kraft bezwingen,
nur dort am Deich, da endet seine Macht,
den sich der Mensch zu seinem Schutz erdacht,

denn mancher Sturm trieb in vergangenen Zeiten
die See ins Land hinein, bis es versank,
sodass nicht nur allein das Vieh ertrank,
nein, auch der Mensch musste den Tod begleiten;
bereits vor Rungholt, als der Holzdeich brach,
und später, selbst Jahrhunderte danach,

konntʼ in der Marsch Gevatter Hein noch wüten,
wenn mit Gewalt der Blanke Hans durchbrach,
bis man beschloss, aufgrund der Not danach,
noch stärker all sein Hab und Gut zu hüten,
und hat daher den Deichschutz ausgebaut,
dem man auch heut bei Sturmflut noch vertraut.

© Curd Belesos

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Zwischen Rosen und Romantik / Für meine ostfriesische Schnecke
« am: Juli 28, 2026, 18:05:13 »

Es schwang ein Ton durch meinen Leib in Terz
nach deinem Kuss auf dem Perron in Emden;
er rauschte wild, gleich einem süßen Schmerz
in Wellen fort und wollte gar nicht enden
bis ich verstand, du raubtest mir mein Herz
und hältst es heut noch liebevoll in Händen.

Ein andres Weib als dich, wünsch ich mir nicht,
lass ich mich doch sehr gern von dir verführen,
denn du machst mir die Tage hell und licht,
und lässt mich Lust bei deinem Anblick spüren,
bis sich in mir die Sehnsucht Bahnen bricht,
dir zärtlich Leib und Seele zu berühren.

Küsst du mich dann, so schmelze ich dahin
und wünsche sehr, wir lägen eng umschlungen,
schenkt es mir doch den höchsten Lustgewinn,
wenn all mein Sein vom Wohlgefühl durchdrungen
mich schweben lässt mit frohem Herz und Sinn,
weil uns der Sprung in Amors Reich gelungen.

© Curd Belesos 04.Juli 2026

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Zwischen Rosen und Romantik / Re: Das eine Licht
« am: Juli 28, 2026, 17:59:00 »
Moin Erich,
nein, es sind keine unlauteren Mittel derer du dich bedient hast, es ist für mich ehrenwert und zeugt von einer über den Tod hinausgehenden Vertrautheit. Es freut mich deine Antwort zu lesen.
Gruß aus dem Südbrookmerland
Curd

7
Oh, danke, gummibaum, als Lübecker wollte ich dem ehemals geliebten Sohn der Stadt meine Anerkennung für sein Schaffen aussprechen.
Einen lieben Gruß sende ich dir aus dem Land meiner Friesenschnecke.  8)

8
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: An Franz Emanuel August Geibel
« am: Januar 14, 2026, 19:57:14 »
Moin Erich,  8)
eine "Auftragsarbeit" als Beitrag zu dem Thema "Menschen" in der "Arbeitsgemeinschaft ostfriesischer Autoren" als Prosa-Gedicht. Man trifft sich vierteljährlich in Aurich in Ostfriesland. (Ich sende dir eines der vorgetragenen Werke, das ich kommentiert habe, als persönliche Nachricht)
Danke, ja, es gibt mich noch nur etwas maulfaul, da ich mich nicht mehr so mit fremden Texten auseinandersetzen mag.
Die Pflege meiner kranken Frau, die Ende 2024 gestorben ist, hat mich viel Kraft gekostet. Doch ich habe in Ostfriesland Freunde gefunden, die mir viel bedeuten und sogar im letzten Jahr einen kleinen Gedichtband mit dem Titel "Wie schön kann früher Morgen sein" herausgebracht. Ein Exemplar geht dir in den nächsten Tagen zu. Achte auf das Postwertzeichen, es ist von 2025.  ::) ;D
Ich freue mich und grüße dich aus dem Land der hohen Deiche.
Curd

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Brief an Europa
« am: Januar 06, 2026, 16:48:47 »
Moin, ich fange nach langer Pause gerade wieder an, hier auf der Wiese zu lesen. Es ist nicht Angst, die mich betrifft, wenn ich deine Gedichte lese, sondern Sorge um die Zukunft der "Schlauen", die zu lange geschwiegen haben, da es ihnen gut ging. Doch was du beschreibst, ist meines Erachtens erst der Anfang. Durch die sich durchsetzende Nutzung der sogenannten Künstlichen Intelligenz wird sich mehr ändern als zur Zeit der industriellen Revolution. Das Leben, das wir führen, scheint auch in größeren Maßstäben dem Zyklus Geburt-Kindsein-Macht schaffen-Altsein-Kindsein-Tod zu folgen, denn so kindisch, wie sich alternde, vom Volk gewählte Politiker gebärden, bin ich davon überzeugt.
Erschrocken darüber, das Achtzigste überschritten zu haben und ohne Zuversicht für kommende Generationen.
Curd

10
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Schleichende Eskalation
« am: Januar 06, 2026, 15:58:11 »
Moin Erich,
dem Lob meiner Vorschreiber will und kann ich mit freien Herzens anschließen.

Mit neujährlichem Gruß
Curd

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / An Franz Emanuel August Geibel
« am: Januar 06, 2026, 15:53:56 »
Im Schatten der Türme erwacht seine Stimme;
die Stadt mit vier Toren und Speichern für Salz
vernimmt einen neuen, noch zart jungen Ton,
denn Lübeck erhält einen dichtenden Sohn,
der mit seinen Werken die Menschen erobert.

Er schrieb uns die Strophen „Der Mai ist gekommen“
beim Wandern mit Freunden zum Escheberg Schloss;
beschreibt so die Freude am Frühlingsbeginn,
wenn alles sich wandelt im göttlichen Sinn
und schafft eins der schönsten romantischen Lieder.

Doch zieht es ihn erst mal in südliche Sphären,
wo Sonne die Länder warm strahlend verwöhnt
und man unbeschwerter die Tage erlebt;
danach mit den Musen die Verse schön webt,
wenn Träume in Gondeln die Nächte durchgleiten.

In Hellas vertieften die Jahre sein Wissen
um attische Verse vergangener Zeit,
die er übersetzte mit bleibendem Wert,
für die man ihn heute noch lobredend ehrt,
da diese Gedichte als Kleinode gelten.

Den Zyklus der Lieder zum Pianoforte
als „Spanisches Liedspiel“ von Schubert vertont,
hat er in Iberien von Sängern erlauscht,
sie lyrisch in Sprache der Heimat getauscht,
so wie wir die Verse noch heute gern hören.

Es zieht ihn im Alter zurück in den Norden,
zur Küste der Ostsee, die er nie vergaß,
auch wenn er in fremdferne Länder gereist,
am Hofe von König und Fürsten gespeist,
bleibt er doch ein Mahner zur Pflicht und zur Treue.

Sein Sprichwort vom Golde, das klar wird im Feuer,
war Ruf eines Herolds politischer Art,
nach Kleindeutscher Lösung durch Fürsten gekürt,
ein einiges Deutschland von Preußen geführt,
doch ohne den Habsburg- und Liechtensteinadel.

Vom Schicksal gezeichnet, die Harfe am Boden,
verstummt dann am Ende der einst stolze Mund
des ewigen Träumers, der nie sich verstellt
und dem man in Lübeck den Lorbeerkranz hält,
als seiner Epoche erfolgreichsten Dichter.

Das Standbild in Lübeck, dem Denker zu Ehren,
zeigt tief ihn versunken, mit sinnendem Blick,
und manch einer denkt sich, wenn er von ihm spricht,
das, was er gegeben, vergessen wir nicht,
sein Glanz bleibt erhalten, trotz Staub vieler Jahre.

© Curd Belesos 14.11.2025

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Ich bin angekommen / Re: eine Lärche ist gelandet
« am: Januar 06, 2026, 15:14:23 »
Moin, auch ich bin wieder gelandet und freue mich euch zum Jahresbeginn einen Gruß senden zu können, edler Prinz.

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Zwischen Rosen und Romantik / Re: Das Luftschloss
« am: Mai 27, 2025, 19:22:07 »
Moin, ja manchmal muss Mann/Frau nicht morden, um wieder das eigene Leben zurückzuerhalten.
Das Schicksal hilft und sendet den Gevatter.
So kann man nach einer langen Zeit der Irritationen versuchen, sich selbst wieder zu finden.
Ich habe mich fast wiedergefunden und das schon zum zweiten Male.
Muss ich jetzt einem Gott dankbar sein?
Nein, ich denke nicht, denn die eigene Unzulänglichkeit in der Beurteilung des sozialen Umfeldes und die dem Menschen eigene Chemie lassen Partnerschaften eben manchmal anders erscheinen, als sie sind.
Einen fröhlichen Gruß in die Runde.
Ich bin Witwer
Curd

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Geburtstagskinder / Re: Erich hat auch 2024 Geburtstag
« am: Mai 16, 2025, 20:11:46 »
Ach Erich,
wie schön sind doch die Jahre, Tage, Stunden,
wenn man den Ruhestand genießen kann,
der Lauf der Zeit wird anders nun empfunden
und stellt nur noch die Frage nach dem Wann.

.... na dann wollen wir mal hoffen, dass die Abknitterin zum richtigen Zeitpunkt den Faden schneidet.

LG
Curd

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Geburtstagskinder / Erich hat auch 2024 Geburtstag
« am: Mai 12, 2025, 17:07:26 »
Moin Erich,
wenn ich daran denke, dass ich in einem Monat vier mal zwanzig Jahre werde, wird mir schwindelig.
Doch schwindele ich nicht, wenn ich dir schreibe, dass meine von Herzen kommenden Glückwünsche zu deinem Geburtstag heute ohne Gedicht, genauso gemeint sind, wie die seinerzeit 2022  mit gereimten Zeilen.
LG
Curd.


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