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Nachrichten - cyparis

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Ach Natur Vergissmeinnicht / Re: Waldestiefe
« am: Heute um 11:44:37 »
Hi Cypi!

Schon klar, wie du das gemeint hast - als Zeichen des Respekts. Aber nur um es klarzustellen:

Um Submission zu genießen, bin ich der Falsche!  ;) Begeisterung für meine Verse - ja. Begeisterung für meine Person - unverdient. Aber Erhöhung über andere - nein!

Unterwerfung will ich keine - aber dein Lob auf Augenhöhe nehme ich gerne an!  :)

LG, eKy

Lieber Erich,

Du siehst mich bestürzt.
Ich werde meine Begeisterung etwas zügeln - das ist keine Große Kunst,
 und Du persönlich läufst nicht Gefahr, mich zwei- oder dreimal vor Deinen Gedichten knieen zu sehn. (scharfes Lachen meinerseits).
Meine unterwürfigen Zeiten sind seit Dezennien vorbei.
 ;D

Also: Schimpf nicht wieder mit mir, wenn ich einmal mit der Dosierung über die Stränge schlage. :-*

Immer:
Cypi


2
Ach Natur Vergissmeinnicht / Re: Sommerabend
« am: Heute um 11:08:24 »
Der Sommerabend ist noch lau,
doch macht die Nacht schon eine Runde.
Die Dinge werden langsam grau
und die Konturen ungenau.
Sie schweigen wie aus einem Munde.

Du sitzt noch draußen, hast ein Licht
auf deinem Buch, und tausend Dinge
erwachsen daraus, fallen nicht,
und alles handelt, wirkt und spricht,
und taucht es in dich, wachsen Ringe.

Dann wagst du einen Denkversuch
und siehst die Nacht dich hoch umstehen.
Du löschst das Licht und schließt das Buch,
und über dir, im schwarzen Tuch, 
kannst du jetzt ferne Feuer sehen…


Lieber gummibaum,

das ist einfach wundervoll!
So lebst Du Dein Leben in wachsenden Ringen?
Das "schwarze Tuch" ist unnachahmlich!!

Das ist ein Gedicht, das ich oft und oft gelesen habe, tadellos.

Lieben Gruß
von
Cyparis


3
Ach Natur Vergissmeinnicht / Re: Waldestiefe
« am: Heute um 09:35:04 »


Heute habe ich das hinter mir gelassen und will nur noch die Schönheit der Sprache und ihre mannigfaltigen Möglichkeiten feiern. Es macht mir Spaß, sie auszureizen.

LG, eKy

Für Dich, lieber Erich, wird sie niemalen auszureizen sein, da Du der Beherrscher bist.

Submissest:
Cypi

4
Im Gras wispert Hoffnung / Re: Spur und Vermächtnis
« am: Heute um 09:06:24 »
Lieber Sufnus,

Du hast den Nerv getroffen und gut erkannt:
Das Gedicht "Stumm" ist etwa 2007 entstanden. Alles, was ich jetzt einstelle, ist alt.
Mehr als Anfangsverse gelingen mir nicht mehr.
Es gibt eine Erklärung (keine Ausrede!): Die leider nötigen Morphiumtabletten lähmen fast alle Aktivitäten. Energie ist zum Fremdwort geworden (könnte als Anfangsvers taugen ;D).

Hab herzlichen Dank für den aufbauenden Kommentar
von
Cyparis

5
Zwischen Rosen und Romantik / Re: Die Liebe brennt
« am: August 14, 2018, 12:50:03 »

Jetzt, da die Sonne tiefer geht, am Abend Nebel schweben,
und im Altweibersommerlicht Spinnen schon Fäden weben,
sitze ich still vor meinem Haus, lass(e) die Augen gleiten
und spüre tief beglückt den Charme von schönen Sommerzeiten.

Dann klingt in mir ein Sehnsuchtslied zu dir weit in die Ferne,
ich schau hinauf zum Himmelszelt, doch schweigend stehn die Sterne.
Mein treues Herz denkt nur an dich, die Liebe brennt darinnen;
ich möcht so gerne bei dir sein und (dann) vor Glück zerrinnen.

© Curd Belesos

Welch eine zärtliche Liebeserklärung!
Man möchte beinahe neidisch werden ;), lieber Curd!

Lieben Gruß
von
Cyparis

6
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Resumeé
« am: August 13, 2018, 10:38:51 »
Du fühlst die Jahre, wie sie ungenutzt verstreichen,
und fragst dich hin und wieder, welche Lebensziele
dir tätlich zu erfüllen weiter noch gefiele,
so du noch etwas wirken wolltest und erreichen.

Doch regt sich kaum noch etwas in den Innenräumen,
das nicht schon, allzu oft verwendet und verschlissen,
nach gnädigem Vergessen ruft, als sollte dein Gewissen
mit solcher Last beladen nicht vom Ende träumen.

Gedankenspiele tragen ihre Fracht zu Grabe,
die Welt ist ihnen krummes Wagnis nur und Scheitern,
ein ungewisser Pfad  mit wechselnden Begleitern
durch steiniges Gelände ohne Rast und Labe.

Was bleibt von alledem, was wir gehetzt durcheilen,
als zögen uns Gewichte unerklärten Glaubens
durch Szenenbilder des Verhinderns und Beraubens?
Ein welkes Aufbegehren in gereimten Zeilen.

Ganz, ganz großer Wurf, lieber Erich.
Es ist ein Genuß, durch diese Verse zu schreiten.
Hinter so profunden Kommentaren, wie sie Sufnus Dir dezidiert, kann ich mich nur schamrot verstecken! :) :-*
Trotzdem bestehe ich darauf, daß Du, solltest Du Dich so sehen, völlig vorbeischrammst.

Immer
Deine Cypi!


7
Im Gras wispert Hoffnung / Re: Spur und Vermächtnis
« am: August 13, 2018, 10:08:25 »
Lieber Sufnus,

danke für die Blumen!
Das Gedicht hatte ich vor Jahren schon eingestellt - es war also nur eine Rotation! ;)

Mein lyrischer Born ist längst versiegt.

Lieben Gruß
von
Cyparis

8
Verbrannte Erde / Re: Rauminneres (Der Eremit)
« am: August 13, 2018, 10:00:06 »
Lieber Erich,

Du hast gedankliche Mauern eingerissen bei mir - hab Dank, hab Dank!

Auch Dank an Sufnus für den kundigen Kommentar!

Immer:
Cypi

9
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Resumeé
« am: August 10, 2018, 09:02:05 »
Hi Suf!

Für mich persönlich (und das dränge ich niemandem auf) ist Rilke der Allergrößte, was Sprachdurchdringung und lyrischen Sprachfluss angeht.


Vorsicht übrigens mit "alten Säcken": Ich bin ja schließlich auch einer! Und ich kann bestätigen, dass man niemals alt, verwelkt oder unförmig genug sein kann, um nicht dennoch immer noch zu ersehnen und zu begehren - wie skandalös oder unästhetisch das auch immer sein mag!  ::) :o ;)

LG, eKy

So ausschließlich wie Du bin ich nicht konditioniert;
Wenn Du Dich als "alten Sack" beschreibst, kann ich nur lauthals gröhlen! :-*

Ich freue mich, daß Sufnus sich als sehr kompetenter Wiesenbewohner  erwiesen hat!

Liebsten Gruß
von
Cypi

10
Zwischen Rosen und Romantik / Re: Der kleine Tod
« am: August 10, 2018, 08:38:40 »
Bravo!


LG
von
Cypi

11
Verbrannte Erde / Lieber Erich -
« am: August 10, 2018, 08:35:16 »
nach Großem wenden und in neue Bahnen.

Hier vermisse ich ein "sich"; ich kann auch falsch gelesen haben.
Ich revidiere sofort, lasse aber meinen Fehler stehen, damit ich eventuell andre Leser nicht verwirre.
Ein wunderschönes Gedicht, das mich mitnimmt, da ich selbst "eingesperrt" bin, ähnlich dem Gedichts-LI.

Hab Dank, lieber Erich

von
Cypi

12
Im Gras wispert Hoffnung / Hallo, Sufnus -
« am: August 10, 2018, 06:57:54 »
ich neige sehr zur widerborstigen Fassung,
obwohl Erichs Glättung auch etwas für sich hat (auch manche meiner Gedichte sind in den Genuß bekommen).
Bis auf die beiden versöhnlichen Verse am Gedichtende ein sehr traurig stimmendes Gedicht, bannend!

Lieben unprofessionellen Gruß
von
Cyparis 

Ein Gedicht zum Abkühlen oder zum Brennen:


Das schwarze Ufer - Lethe? - ist erreicht,
Fährmann flößt sein dunkles Boot
neuen Sternen, neuem Traum entgegen.
S e i n e Seele, die so keiner andern gleicht,
schwingt sich auf in neues Rot,
hinauf zu süßen grünen Wegen,
die paradiesisch glühen.

Sein wehes Herz hat aufgehört, zu schlagen,
sein volles Dasein - unerfüllt!!! -
ward ihm allein zur Qual.
Er hört sie nicht, all diese Klagen,
die Wünsche, die ihm ungestillt
in diesem leeren Jammertal
so bittre Tränen zugetragen,
so viele qualgefüllte Mühen.

Er ist nun da, ist angekommen,
wo ihn das Leid nicht mehr beschwert.
Kein böses Wort trübt seinen Blick
in sanfte, jetzt nicht mehr gezählte Tage!
Was er mir gab, hat er genommen,
von seiner Fülle mir das Herz geleert,
läßt mir die Wunden nur zurück,
die er geschlagen.

Er ist daheim. Er geht durch seine Reben,
umhüllt mit Liebe seinen Schritt
hinein ins leuchtende Gefild
mit immerwährend vollem Geben:
und läßt mit Tritt um ewgen, ewgen Tritt
weit hinter sich
mein bitteres Verzagen.




13
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Schmerzensbildung
« am: August 09, 2018, 10:32:25 »
Hi Gum!

Selbsterforschung - es sollten mehr Menschen ihr Leben damit füllen als mit heruntergeleierten Gebeten ...

Vielen Dank für deine wertvollen Gedanken!  :)

LG, eKy

Wer ist noch nie am Strahlenden erblindet?

dieser und die beiden letzten Verse sind wahrlich blendend!!!
Von erster Klasse.

Lieben Gruß
von
Cypi

14
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Fliegenklatsche
« am: August 09, 2018, 10:22:14 »
Lieber Erich,

wenn Du Deinen Mittagsschlaf gestört siehst, weil Fliegen (Stubenfliegen) Dir in Nase und Augen und auf dem Mund  landen - da wird mir meine Klatsche lieb.
Stechende hatte icg in disem Sommer erst zweimal; gegen diese Süffels gibts keine Klatsche, weil der Stich erst später brennt und beißt  ;).

Haben Fliegen (auch die Schmeißfliege) eine ökologische Nische?
Ja. Sie vertilgen jeglichen organischen Unrat. (Wie die rote Landschnecke auch).

Lieben surrendenden Gruß
von
Cyparis

15
Mit Löwenzahn und Lebensfreude / Re: Hitzestau
« am: August 09, 2018, 10:06:09 »
Lieber Friedhelm,


wieder ein Leckerbissen (wie von Dir nicht anders zu erwarten!).
Der Büttelscherge gefällt mir besonders gut, denn ich kann ihn vor mir sehen - nach dem Beil fassend.

Schaurig-kühle Grüße
von
Cyparis

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