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Nachrichten - Erich Kykal

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1
Geburtstagskinder / Re: Achim wir .... Jahre
« am: Juni 17, 2022, 21:00:24 »
Hallo Achim!

Ich schließe mich Curds Grüßen von Herzen an, auch wenn ich schon seit geraumer Zeit hier nichts mehr von dir mitbekommen habe. Ich hoffe, es geht dir gut!

Meine besten Wünsche begleiten dich!  :)

LG, eKy

2
Zwischen Rosen und Romantik / D/s
« am: Juni 16, 2022, 21:35:52 »
Dominant

Versonnen will ich deine Anmut ehren,
wenn du ins Knie fällst, meiner Lust zu dienen,
die deine spiegelt, wenn sich unsre Mienen
begegnen mit des anderen Begehren.

Ich darf dich führen, fördern und behüten,
geadelt durch dein innigstes Vertrauen.
Ich breche dich, um stärker dich zu bauen,
und so dir deine Liebe zu vergüten.

Ich schenke dir die Kraft, dir zu verzeihen,
entrückt den Dingen, die dein Leben quälen,
und die dein wahres Auferblühen hemmen:

So viel an Aufgestautem hinter Dämmen,
weil du nie wagen durftest, selbst zu wählen -
du wähltest mich, dich endlich zu befreien.


submissive

Wie ist mein unverbrüchliches Verehren
Beruhigung mir, Geborgenheit verheißend,
wenn deine große Stimme, an mir reißend,
gebietend mahnt, dir alles zu gewähren.

Aus deinem Becher will ich alles trinken,
was er mir schenkt. Dir einzig zu gehören,
will ich Gehorsam dir und Treue schwören,
und ganz in deiner Dominanz versinken.

Der süße Schmerz aus deinen heißen Händen
erlöst mich aus gelernten Konventionen,
die mich erschlagen und gebrochen fänden,

wenn nicht dein ernstes Strafen und Belohnen
mich so versöhnte mit dem Drang der Lenden,
dass du mich schaffen konntest und bewohnen.

3
Verbrannte Erde / Lebensdiagnose
« am: Juni 09, 2022, 21:53:23 »
Die Nacht erstickt die Blicke nach der Ferne,
und eine Stube rückt mir seltsam nah,
in der zu wenig von zu viel geschah,
woraus ich lebe - und das Leben lerne.

Im Dunkel nisten schon die ersten Sterne
dort draußen, die ich selten funkeln sah.
Wie lange, frag ich, bin ich wohl noch da,
und frag mich vieles - und nur wenig gerne?

Die Zeit erscheint mir wie ein Zauberbuch,
darin ich keinen Spruch zu deuten wusste.
Das Leben ängstigt wie ein Arztbesuch,

der über kommendes Geschick entscheidet,
und was man dabei bang erfahren musste,
bestimmt ein Schicksal, das man still erleidet.

4
Im Gras wispert Hoffnung / Liebe lieber
« am: Mai 25, 2022, 11:04:37 »
Traurig stehst du, tief verschlossen,
an der Kante der Gedanken,
bringt dein Gleichgewicht ins Wanken,
in Erinnerung zerflossen.

Liebe lieber, liebes Leben,
deiner Tage Auferstehen,
die dein sinnliches Erflehen
trinken möchte und erheben.

Grübelnd grämst du dich im Kerker
ewig kreisender Probleme,
steigerst dich in die Extreme
wahnhaft wütender Berserker.

Liebe lieber, liebes Leben,
deiner Stunden Auferweckung,
deren flüchtige Entdeckung
dich begehren macht und beben.

Trübe wandelst du im Schatten
greiser Träume, und ihr Zerren
wie Befehle kalter Herren
lässt dein wundes Herz ermatten.

Liebe lieber, liebes Leben,
die minütliche Erfahrung
deiner Sinne: Die Bewahrung
aller Dinge, die wir geben.

5
Zwischen Rosen und Romantik / Re: Liebe
« am: Mai 25, 2022, 01:21:24 »
Hi WM!

Zurecht dauerstrapaziert - ist zu lieben und sich so zu vervollständigen doch eine der tiefsten bewussten Sehnsüchte der Menschheit - und wie selten gelingt dies wirklich, egal was in den Romanen steht?

Überstrapaziert sind bestenfalls die lyrischen Floskeln, die man - siehe "Herz/Schmerz" - schon bis zum Abwinken zitiert hat, weil die Nutzmasse solcher Begrifflichkeiten eben endlich ist. Und zudem verirrt man sich in der Intensität des Gefühlten gerne mal rasch in Pathos und schmalzigen Kitsch in der Art des "deutschen Schlagers", dessen Textruinen über Dekaden so vielen die Lust an kreativer Sprachfindung vergällte!

Man kann nur wirken und hoffen, das ab und zu etwas "Echtes" gelingen möge, das bestehen kann.

Vielen Dank für deine freundlichen Worte!  :)

LG, eKy

6
Verbrannte Erde / Re: Plötzlich
« am: Mai 25, 2022, 01:13:40 »
Hi Curd!

Abgesehen von leichten metrischen Unwuchten da und dort ein sehr eingängiges Werk über die Abstrusität der hirnrissigen Gründe, die so gern vorgeschoben werden, um die Gewalttätigkeit der menschlichen Natur zu rechtfertigen, die Rudelwut enthemmter Horden, der psychologische Mindfuck des Herdentriebes ...

Der kleine Geist fühlt sich dort wohler, wo er weiter klein bleiben darf - als nützlicher Idiot in manipulierten "Gemeinschaften" politischer oder religiöser Natur ... - als Nachwuchsfanatiker in Sachen "ultimativer Wahrheit" und deren Ausschließlichkeitsanspruch ...

Sehr gern gelesen!

LG, eKy

7
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Tenebrae
« am: Mai 16, 2022, 20:36:01 »
Vergangen, verloren, im Dunkel vergoren,
woran ich einst glaubte mit glühender Pein.
Entraten, verbogen, ins Dunkel gelogen
der Rest, den ich trug durch ein aschenes Sein.

Entkommen scheint möglich in seltenen Stunden,
wenn Lust mir wie Licht meine Nächte erhellt.
Danach bin ich weiter dem Dunkel verbunden,
das gnädig verhüllt, was mein Leben entstellt.

Dem Dunkel verwandter, dem Dunkel vertrauter
als allem, was leuchtet und strahlt ohne mich,
wird weicher das Harte, das Leise wird lauter,
und süßer der Schmerz, der dem Herzen entwich.

8
Verbrannte Erde / Ledig und kinderlos
« am: Mai 16, 2022, 20:21:25 »
Ich habe reichlich an der Welt gerochen,
die sich mir lüstern bunt entgegen wand
und mich erfüllte bis zum letzten Rand,
bis ich verbogen wurde und gebrochen.

Ich habe mich dem Kommenden versprochen
wie eine Lust, die nie Erlösung fand,
verlor mich und den letzten Rest Verstand
in diesem Spiel und meines Blutes Pochen.

Was bleibt von mir, der sich vergoss ins Leben,
und doch nichts zeugen konnte von Bestand?
Was trägt von all dem willigen Bestreben,

das nichts gebar, das irgendetwas zählte?
Die linke hält allein die rechte Hand,
um Leere auszusperren, die sie quälte.

9
Geburtstagskinder / Re: Erich zum Geburtstag 2022
« am: Mai 13, 2022, 19:33:16 »
Hi Curd!

Das ist aber eine Freude, die du mir da gemacht hast! Ich selbst feiere meinen Wurftag ja schon lang nicht mehr - in fortgeschrittenem Alter erinnert er mich nur noch unangenehm daran, dass sie Uhr erbarmungslos tickt ...  ::)
Aber dennoch vielen Dank für die unerwartete Mühe, die du dir da gemacht hast - ich weiß die Ehre wirklich zu schätzen!  :)

Im Moment habe ich eine lyrische Dürrephase - oder einfach keine Lust, mich auf diese Weise auszudrücken und mitzuteilen. Aber keine Sorge, ich kenne mich - das ändert sich wieder irgendwann. Und kommentieren tu ich ja noch gern - wenn es denn etwas gibt, was nach meinem Geschmack und Anspruch kommentarwürdig ist ...  ;)

58 - du magst sagen: was für ein Jungspund! Aber für mich scheint es mir wie der Beginn des Endspurts Richtung Grube, nicht zuletzt dank meiner Erkrankungen, die nicht abschätzen lassen, wie lange es mich noch geben mag. Aber das sind Gedanken für einen anderen Tag!

Für diesmal haben deine lieben, einfühlsamen Zeilen mich einmal mehr mit der Welt und dem Schicksal versöhnt, das ich ansonsten stoisch und unaufgeregt trage, es heute jedoch mit innerer Leichtigkeit zu umarmen gedenke! Danke für diesen Augenblick in der Zeit!  :)

LG, eKy

10
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Die menschliche Natur
« am: April 21, 2022, 17:23:54 »
Hi Suf!

Durchaus statthaft. Ich bin ja auch nicht immer gleich gut "bestrahlt", wenn ich etwas schreibe. Bei einem guten Dutzend Werken bisher zu Ukrainekrieg und Putin-Baby wird es durchaus ein gewisses Gefälle an lyrischer Wertigkeit geben.

Vielen Dank für deine Ehrlichkeit!  :)

LG, eKy

11
Im Gras wispert Hoffnung / Re: Osterritus
« am: April 21, 2022, 17:21:00 »
Hi Suf!

Bin eben auch nicht perfekt, und Religionen sind eins meiner besonderen "Reizthemen", wenn nicht sogar das größste ... - da kann ich schon mal "absolut" werden. Dir als Kommentator wollte allerdings nie "an den Karren fahren" damit.

Was du in den 3 letzten Absätzen deines Kommis schreibst, kann ich jedenfalls gern und freudig unterzeichnen!

LG, eKy

12
Hi Suf!
Vielen Dank für das Vermelden des Tippfehlers - bei dialekttechnisch so vielen "falsch" geschriebenen Wörtern ist dieser Lapsus wohl nicht weiter aufgefallen - zumindest nicht mir ...  ::)

Ich schreibe sehr selten im Dialekt, da ich für mich das Gefühl habe, dass es nur recht selten wirklich für mich "passt", so zu dichten. Fremde Dialektlyrik lese ich fast nie, da sich mein fein geaichtes Sprachgefühl oft am Verschliffenen des Idioms stört.

Hier aber erschien es mir einfach richtig - in Gedanken war ich dabei bei Helmut Qualtinger's "Eisenbahner-Blues". Genau der von mir beabsichtigte Ton!


Von der Infektion habe ich mich so weit erholt - nur ein lästiger Reizhusten nervt noch dann und wann und will irgendwie einfach nicht ganz ausheilen ...
Ich habe mit mir selbst erörtert, ob ich "Long Covid" vorschieben könnte, um in der jetzt kommenden "Durststrecke" bis zu den großen Ferien wenigstens mal eine Woche frei zu kriegen - aber ich bin leider zu "artig" erzogen!  ::) :-\

Heuer werde ich wohl zum letzten Mal mein Motorrad auswintern - vielleicht ergeben sich noch ein paar schöne Ausfahrten. Auf lange Sicht wird das konditionsmäßig wohl nix mehr für mich - schon jetzt halt ich kaum mehr aus als eine Stunde auf' Bock, dann bin ich schon erschöpft und zittrig. Wird wohl nicht mehr besser ...

Vielen Dank für den freundlichen Beitrag!  :)

LG, eKy

13
Verbrannte Erde / Re: Schadimir Blutin
« am: April 21, 2022, 17:02:58 »
Hi Roc, Suf!

Man könnte es sich ja leicht machen und behaupten, das russische Volk an und für sich habe historisch betrachtet einen unseligen Hang zu autokratischer bis diktatorischer Herrschaft, so als bekäme es gern gesagt, wo's lanzugehen habe, oder wehre sich zumindest nicht sonderlich dagegen.
Aber das wäre natürlich zu kurz gegriffen und zu verallgemeinernd. Wie mutig mit aktivem Widerstand wären wir wohl, wenn solche gestapoartigen Zustände bei uns herrschten?

Das einzige, was man den Russen als Volksgemeinschaft vielleicht vorwerfen kann ist, dass sie scheinbar die "starken Männer" nie rechtzeitig genug kommen sehen, um noch wirkmächtig etwas gegen sie unternehmen zu können. Allzu leicht und unbelehrbar laufen sie dem mit den vollmundigsten Versprechungen nach - ohne Bedacht auf mögliche Konsequenzen.

Vielen Dank für eure Beiträge!  :)

LG, eKy

14
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Die menschliche Natur
« am: April 18, 2022, 23:32:23 »
Hi Roc!

Ich kann mich nicht erinnern, Putin als "Verrückten" abgestempelt zu haben, hier ist die Rede von "dummen Männern an der Macht", und Dummheit ist nicht Irrsinn.

Du glaubst also, jemand, der Intelligenz (Verstand ist ja im Grunde dasselbe) und Fantasie hat, könne nicht verrückt sein? Wie um alles kommst du auf die Idee - oder Machiavelli?

"Menschen", oder "die Menschen", stehen, wie der Terminus bereits aussagt, für die allgemeine Zuständlichkeit der menschlichen Natur, die Sicherheit und Bequemlichkeit jederzeit einer riskanten Einmischung in begangenes Unrecht vorziehen wird, vor allem, wenn es weit weg geschieht.

Und nein, ich würde keine Kinder abschlachten, aber so einige von Putins Schlächtern haben damit offenkundig keine Probleme. Sie sind nicht korrupt im Wortsinne, sondern gefühlskalt oder soziopathisch. Vielleicht auch so fanatisch, dass sie die Durchsetzung ihrer Ideen und Weltanschauungen jederzeit über das Leben Unschuldiger stellen, egal, was sie ihrem Gewissen damit antun.

Übrigens, so als Gedanke: Machiavelli war ein Kind seiner Zeit, als das Leben an sich noch relativ wenig bedeutete, vor allem, wenn es nicht adelig oder zumindest reich war. Es war zwar schon Renaissance, aber das dürfen wir uns nich so romantisiert vorstellen wie heutzutage im Rückblick, so als wären urplötzlich alle Europäer geistig geläutert gewesen und hätten von da an nur noch von Gewaltenteilung, Gerechtigkeit und Demokratie geschwärmt!

Der Gedanke der Renaissance spielte lange Zeit nur in engen intellektuellen Zirkeln von Kunst und Kultur eine Rolle, ehe all das auch in Gesellschaft und Politik hineinwchs. Bis dahin - so etwa im Laufe des 19. und 20. Jhdts, und das meiste davon erst nach dem 1. Weltkrieg - zählte das Individuum nicht viel in den Rechenspielen der Mächtigen, war Kanonenfutter, Gehorsamsmasse und Ausbeutungsbasis.
Je früher man in der Geschichte zurückgeht, desto brutaler und rücksichtsloser diese Maxime.

Daher ist es umso niederschmetternder, wenn heute, im 21. Jhdt, nach all den Kataklysmen des letzten Jhdts, die eigentlich eine ewige Lektion hätten sein müssen, die "zivilisierte" Menschheit immer noch keine anderen Mittel sieht, als sich auf dem Rücken unschuldiger Zivilbevölkerung mit aller Härte und Grausamkeit zu bekriegen, um Probleme gelöst zu bekommen.

Vielleicht sah sich Putin aus seiner Sicht zurecht bedroht - aber dass er zu Panzern und Raketen griff, um sich durchzusetzen, sich genötigt sah, eine frei gewählte Regerung anzugreifen und ein ganzes - oder zumindest halbes - Volk zu unterdrücken, macht ihn zu einem Arschloch reinsten Wassers. Die Ausrede des "Wahnsinns" vergönne ich ihm nicht.
Er ist einfach nur ein dummer, böser, grausamer und rücksichtsloser Mensch, den man niemals zum Quasidiktator hätte aufsteigen lassen dürfen!
Leider ist es meist gerade diese Sorte Mensch, die im Spiel um die Macht die besten Karten hat ...

Daher ist es ebenso niederschmetternd, dass die Menschheit bei aller Klugheit und Fortschritt immer noch keine stabilen Mechanismen gefunden hat, die solchen Menschen den unverdienten Weg an die Macht wirksam verwehren. Was daran liegen mag, dass jene, die es verhindern könnten, nie rechtzeitig den Hintern hochkriegen, weil sie sich einreden, es ginge sie - aus welchen Gründen auch immer - nichts an.

Funktioniert schon bei den Kindern: Der Klassenbully terrorisiert die Schwächsten, und alle anderen schauen einfach nur weg, um nicht womöglich auch Ärger zu kriegen. Menschen sind so. Und nur Naive fragen, warum.

LG, eKy



Hi WM!

Du hast recht, man muss sich innerlich abgrenzen, nicht nur vom Elend, das dort geschieht, sondern auch von der bedrückenden, stillschweigenden Übereinkunft der meisten hier, sich nicht allzu direkt einzumischen. Die Gründe dafür mögen gut sein, aber irgendwie riechen sie alle doch ein wenig nach Angst. Und mit Angst konnten Männer wie Putin immer schon gut arbeiten ...

LG, eKy

15
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Die menschliche Natur
« am: April 17, 2022, 13:25:13 »
Im Osten wird entrechtet und geschlachtet
im Namen dummer Männer an der Macht.
Auch Kinder werden dabei umgebracht
von Mördern, hirn- wie herzlos und umnachtet.

Doch nicht mal diese Metzelei von Tieren
erachtet wohl der Wohlstandsmensch als Grund
genug, sich aufzuraffen. Sein Befund
erweicht ihn nicht, sich ganz zu engagieren.

Am Bildschirm tritt Gewöhnung ein – das Sterben
erreicht die Augen noch, doch nicht die Herzen
genug mehr, dass die ungestillten Schmerzen
der Leidenden uns je den Tag verderben.

Man tut, als gehe das verlogne Morden
uns gar nichts an, sind wir nicht selbst betroffen,
und nur, wer Menschen noch nicht kennt, fragt offen:
Wie sind wir, und warum, je so geworden!?

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