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Nachrichten - Martin Römer

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Ein neuer Tag
« am: Juli 20, 2019, 05:07:50 »
Wo frisches Treiben sich mit hehrem Mildesein
verkettet, kann es einem wahrlich nur behagen.
Ich hörte auch mein teures Annelieselein
von deiner Seele stets das Gütiglichste sagen.

Suspektheit ist zum Allerweltsgefühl zerronnen,
ich habe meinen Leib durch Schnee und Sturm getragen
und suche nun nach Häfen, nimmermehr nach Sonnen.
So siehst du mich noch oft – erkoren wie erschlagen.


Gutenmorgengruß
vom
Adm. in spe  :)

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Ein neuer Tag
« am: Juli 19, 2019, 10:43:39 »
Ja, halli hallo nochmals..... heut bin ich schnell mit dem Wort!

Dies ist eins meiner ganz Alten - ich publizierte es zwar erstmals um 2005, aber im Kopf gedichtet (und später daheim aufgeschrieben) habe ich es irgendwann in den Neunzigern, am Morgen auf der Zeltwiese auf einem Rockertreffen in Niederösterreich, nach durchzechter Nacht.


Jap!
Du wiederholst dich auch von Zeit zu Zeit..... aber das ist ja nur logisch.

Auch sind mir die Bildlein davon - in einem dieser untergegangenen Foren veröffentlicht - noch gut im Auge. Herrlich unmajestätisch, ohne Eitelkeit, oder von sonstigen Wolken umschlichen - wenn ich das so sagen darf.

Dabei sticht eigentlich sofort ins Auge, dass auch das ein nettes Thema für Plausch und Strophen wäre.
Rockmusik ist die von mir quasi verabscheuteste Musikrichtung.
Auch hörte ich beizeiten was von "ich lebte Jahre unter Bildungsfernen" und so weiter.

Machen wir da jetzt kein großes Ding draus - das andere Thema mit den menschlichen Eskapaden und Genuß wie Verzweiflung am Dasein glitzert auch noch in meinem Auge.
Aber jener Kontrast scheint doch auch interessant zu sein.
Wie sagte Lady Anneliese: und wenn du mir die Pistole auf die Stirn gesetzt hättest, erkannt hätte ich dich niemalen.......

Was die jetzige Zivilisation und Zivilen anbelangt, werde ich natürlich wieder daran erinnert, dass wir uns möglicherweise in einer Endzeit befinden.
Aber auch ansonsten - ich könnte nicht sozusagen auf verschiedenen Hochzeiten tanzen.

Es geht nicht um "Gosse, Gosse!"..... dennoch liefe es auf den altbekannten "Chemieunterricht" hinaus, wenn ich mich mit Leuten umgeben müsste, wo Verlangen und Kultur nicht wirklich untereinander harmonisch wären.

Die zarte Dichterseele inmitten der harten Biertrinkenden - ich harre des philosophischen Sonetts samt schönen Details.  ;)

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Ein neuer Tag
« am: Juli 19, 2019, 07:52:15 »
Guten Morgen, gutes Adlerlein......

Ich inhaliere alles ein: den Ausflug in die Romantik, dann die Nüchternheit (die Fischlein), jetzt Jugendwerke gewissermaßen. Was ist nur mit dir los?

Mich umschwirrte ein Laut von "genuines Talent..." und voilà..... Du siehst, dass ich auch schon seit einiger Zeit dabei bin!
Wie die Verse über das Mühlviertel mir bereits vertraut.
Aber jedenfalls: halt ein, halt ein! möchte man ganz sachlich zurufen, denn wer sollte dieser Fülle Herr werden?

Aber sehr anmutig, dass der Geist nicht immer auf Hochtouren fahren soll. 
Ich versuche ja, Halb-Halb-Sachen grundsätzlich auszuschließen und da kann eine blondgelockte Charis ohne Gleichklang seelischen Durstes nicht überzeugen.
Wahrscheinlich war das Ladyannelieselein der Gipfel des Gelückes.

Ja, unschuldig elegisch-romantisch...... fast fliegt einem ein arkadischer Caspar-David-Friedrich zu.....
Ein letzter Punkt: ob die Diktion der Anfangszeit irgendwie ehrlicher und poetisch gesehen rechtschaffener war?
Erhabenheit und auch diese Spirale von These und Antithese ("sei wie das Kind, doch sei auch der Erfahrung....") sind hier noch in grauem Nebel verborgen.
Aber das würde wohl einer umfangreichen Überlegung bedürfen, für die ich momentan nicht in der Stimmung bin.
So schließe ich: schön, diese schwungvolle kleine Perle gelesen haben zu dürfen.

Am Rande seis noch gesagt: wie ergeht es mir säuerlich! Das Schicksal gibt mir Flügelchen wie Grabesbrodem immerzu. Ich werde mich der "anderen Sachen" noch annehmen, sei gewiss.


Bis dahin - viele Grüße
M.

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Im Gras wispert Hoffnung / Re: Anouk, mal wieder auf die Aue!
« am: Juli 13, 2019, 19:18:37 »
Du unvermittelt brausender Schmeichler und guter Geselle!

Das hier ist ja kein wirkliches Werk, sondern entsprang einer törichten Nachtgrübelei. Ich hör mich selber noch von der "Dichterwürde" reden: aus einer kleinen Sache.....

Das Allzu-Nüchterne, Allzu-Bröselige und Allzu-Zweckmäßige im Duktus muss unsereiner doch von Natur aus verstimmen. Mein "Sonnenlicht" liegt diesbzgl. natürlich bei unserm guten Annlieslein, für immer fort und doch noch ewig da - beschleicht einen nicht irgendwie das Gefühl, sie hätte immer nur in Versen geschrieben? Voll der Bilder, Gleichnisse und Klang....

Was die dunklen und mystischen Verse anbelangt, sage ich schwungvoll wie sie, wenn sie sozusagen bei was ertappt worden ist: wie recht du hast!!!! Eher an Verhexungen ist in meinem Falle zu denken, als an Häute....

Bleibt zu hoffen, nicht in den Wahnsinn abzurutschen! Im Augenblick zeigt uns Erich deutlich, wo lyrisch-melodische Vollendung zu suchen ist - und nonchalant, ohne Theater, ein zärtlicher Riese sozusagen.... So mancher Kommentar ist da noch nachzuholen, ehe ich dann schauen werde, was aus verbrannter Erde und anderem Spuk noch zu machen sein möge.


Empfange meinen Abendgruß
und meinen Dank fürs Antreiben!

das Prinzlein.

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Wo Enzian und Freiheit ist / Re: Was vom Leben übrig bleibt
« am: Juli 11, 2019, 15:44:54 »
Du bist ja in den letzten Tagen richtig im Rausch! Gleich meinen Bösen, sozusagen....

Auch ist interessant, dass wir vielleicht quasi im Wind ebenfalls miteinander kommunizieren.
"Von denen keiner eine Seite wählt" - ich nenn sie "Flätterschäflein" in meinem Vernichtungsgesang, an dem ich gerade arbeite bei Schäfchenwolken und bei Mondenschein.

Bis der verebbende Verstand begreift: Vergessen ist zuletzt sein treues Walten

Aber nein! Vielleicht wird irgendwann mein Verstand dahindämmern oder alles wird im Nichts aufgehn. Bis dahin - halb glücklich, halb natürlich todunglücklich darüber - hab ich fast alles um mich herum, was in meinem Leben je geschah.



Ja, das geht ja schon ins Prassen mit deinem - und sogar philosophisch angehauchtem - Virtuosensein. Aber ich habe ja schon manchmal erwähnt, dass ich nicht so oberflächlich eingestellt bin: paar Tage leuchtet das Gedicht und dann verschwindet es auf Nimmerwiedersehen.


Und unser Gespräch - hauptsächlich wurde Menschtümmelei angesprochen - werd ich auch noch weiterführen, heute Abend vielleicht.


Ob mir jemals Ruhm wird und ein gutes Treiben, tja, das steht in den Sternen. So viele scheußliche Begebenheiten......  Ich komm da in letzter Zeit auf mystische Gedanken: wenn die Bösen es so einfach hatten,......


"Dressur der angepassten Wichte" ...... auch wieder vielleicht ungewöhnlich streng für dich.......


So, das möge fürs erste genügen. Und natürlich sind die makellosen Strophen eine Erlabung.


Bis dann, bis später, viele Grüße:

das Geschöpfelein mit schlechtem oder mit gar keinem Rufe.....

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Verbrannte Erde / Re: Die Unerlebenden
« am: Juli 09, 2019, 21:06:55 »
Liebes Adlerlein,

das so stolz über die grünen Wogen schaut am Rande der Welt und sich am Farbenspiel erfreut gleichwie alles gelassen in die Tiefe rollen sieht und vor dem Unheil offensichtlich nicht erzittert.... Wie doch m e i n e Selbstverwirklichung in einem Bündeln von Possen und in einem Gang zur Düsternis liegen muss! Aber ich sehe mit Ergötzen meinen nächsten Ergüssen samt deinen Worten entgegen!

Mit den Kommentaren ist es ja so eine Sache. Als altes Häslein und Schnüffler ersten Ranges darf ich vielleicht sagen: wie wir manchmal "nichtig" kommunizieren, fast bereitet mir das Seelenpein. Kurz das Dankeswort und den Rest per Telefon? Und wenn Lady Anneliese gar im Stil schrieb von "jetzt hab ich dich vollgedröhnt", stieg mir schon die Zornesröte ins Gesicht!

Sie war ja die wahre Meisterin der Kommentare - tief, facettenreich und doch direkt auf den Punkt. Ihre Selbstdemütigung am laufenden Bande erinnert mich just an ein brennendes Verlangen - mit welchem Glauben ist sie wirklich von uns gegangen? Werde ich erfahren, was die zwei, drei Fragen, die doch ins Nichts gefragt, beinhalteten?

Du blühst ja übrigens immer mehr zum Virtuosen auf, was unser Treiben hier anbelangt. Kein Gedicht, das du nicht nonchalant verschlingen würdest. Eine Konstante ohne Allüren und Marotten....

Für einen autobiographisch genannten Born hast du aber ziemlich breit gestreut. Es gibt da so einen Glauben, dass der wahre Künstler schreiten könne, wie er mag..... dem flögen auch von den lapidaren und sittenlosen Begebenheiten die allgemeingültigen Erkenntnisse und schönsten Melodien zu........

"Die Unerlebenden" - ja.... dein Aug muss unersättlich sein... Im Übrigen ist das tönende Problem nicht vorhanden, wenn zwei Hauptwörter zu einem zerschmelzen..... In solchen Sachen war mein Annelieseleinilein verwegener.... aber mit d i e s e m Blablabla nehme ich schon Gestalt eines Trunkenen an.

Empfange also meinen milden Abendgruß - bis dann:

das kleine Seemannsgeschöpfelein......

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Verbrannte Erde / Re: Die Unerlebenden
« am: Juli 09, 2019, 11:37:32 »
Liebes Adlerlein,

relativ ungewöhnlich, dass du die Moral auf die Gleise des Aufbruchs und der wütenden Menschbeobachtung führst, aber vielleicht ist mein Blick auch verschwommen. Wie das auch sei, "Spott" hast du von mir nicht wirklich zu befürchten.

Was habe ich gestern Abend am See gedacht, von Melancholie übergossen? Das Feigesein ist Dreck, der Übermut schafft schlimme Höllen, eine grausame Quintessenz des Lebens.... hach, den unermüdlichen Leiermann hat mir das Schicksal wohl gestohlen! Aber hier spreche ich nicht von was Heiligem in der Luft, sondern ich mache mir viele Gedanken, wenn der Tag lang ist..... Wie verlangt: ohne Zwänge, ohne Winkel.  :)

Ob sich Annelieselein wieder im Schwelgen verlöre bei diesem Konzept, Haufenreim wohl genannt?

Die Eloquenz kommt dir selbstverständlich niemals abhanden. Vielleicht könnte man dennoch gegen Ende mit einem "allzu" arbeiten, weil zwei hintereinandergeklatschte Substantive von manchen als reizvoll empfunden werden.

Interessant ist die Zeile: "doch niemals in den Gang der Zeit zu weben". Sicher muss dir nicht gesagt werden, in welche Richtung der ganze Haufen Dichter und Schreiberlinge im letzten Jahrtausend ging...

Gibt es einen Impuls? Blick auf den Nachbarn, sozusagen? Ich bin jedenfalls bestrebt, dergleichen wo es passt für die Spannung und wider das Allgemeine einzuflechten.

Es ist eine Crux mit diesen "Menschlichkeiten", ein schmaler Pfad zwischen Überheblichkeit und Schmutz, bliebe vielleicht noch zu tönen.....

Wenigstens kann ich einmal kurz schmunzeln, wenn ich das Haupt mit dem Herzen gleichsetze: dunkel, labyrinthisch, vielleicht auch schrecklich gar, doch blass und leer ganz gewiss nicht! Insofern, wachen Herzens grüßt


das kleine Seemannsgeschöpfelein.

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Mit Löwenzahn und Lebensfreude / Re: Loblied des Kaffees
« am: Juli 08, 2019, 11:54:11 »
Es ging mir einfach um den Aspekt der Herstellung dieses Produkts. Mitnichten wurde der Dichter angesprochen. "Bliebe übrig zum Gespräch, wurde noch nicht angesprochen" .....

In diesen Sachen der Moral würde ich mich als durchschnittlich beschreiben. Lady Anneliese: "konsequent wäre, ließe ich mich als Nackter halb verhungern."

Ach ja, was ich neulich über Schokolade gelesen habe - die ich gar nicht konsumiere! - ... arme Kinder, denkt man sich dann doch.... Schokolade und Kaffee, wird das eigentlich aus der gleichen Sache hergestellt?!?!  ;D ;D ;D ;D

Wenn ich exorbitant draufgestupst werde - ungefähr so, wie wenn man in der Bahn an einem Bordell vorbeirauscht -, erlaube ich meiner dahinsiechenden Seele doch, auch diese Gedanken zu verwalten.

Gelegenheitsverslein wollen nicht tausendmal überlegt sein. Wo das Hexlein recht hat, hat es recht.....

Wieso braucht der Mensch eigentlich "coffee to go" im Pappbecher? Warum muss man auf der Straße während des Gehens essen und trinken? Da hat sich etwas entwickelt, das mit Maßlosigkeit, Bequemlichkeit und Verlust an Kultur zu tun hat.

Bei den prosaisch aufgefahrenen Geschützen mitsamt leicht wirren Gedanken hier scheint mir dein schwarzes Gold heute ein wenig zu stark gewesen zu sein......

Lieben Gruß, wahrlich wertes Adlerlein,

vom Seemannskindelein

9
Mit Löwenzahn und Lebensfreude / Re: Loblied des Kaffees
« am: Juli 08, 2019, 06:23:31 »
Jetzt bliebe nur noch das Gemüt im Westenstall
bezüglich dieser allzu ordinären Gaben......
Wie oft kam meinetwegen schon ein Stern zu Fall?
Ich will noch gar nicht die Erkenntnis drüber haben.

Guuuten Morgen......

10
Im Gras wispert Hoffnung / Re: Gemeinschaft
« am: Juli 02, 2019, 19:35:03 »
Liebes Adlerlein,

nein, es hat sich eigentlich überhaupt niemand daneben benommen. Ein Türke hat sich gar ganz brav entschuldigt, nachdem mich sein schwarzer Hund durch den halben Park verfolgte. ;D

Womöglich bist du auf dem falschen Dampfer unterwegs. Meine Vokabel "Völkchen" zielt schlichtweg auf das prägnante Erscheinungsbild ab: da ein Kopftüchlein, da ein Grillfeuer, da Gaga-Musik, Polizei schnüffelt auch schon herum… da geht doch jede Seligkeit zuschanden! Genauso gut hätte ich kein Problem damit, mich einen Penner zu heißen, wenn ich da mit diesen billigen Zigarren auf der Parkbank gedankenversunken herumlungere.

Auf der andern Seite jubilierte mein Herz, als ich Erdogan aus dem Maybach winken sah. Dieses kräftigliche Auftreten und Gemeinschaftsgefühl! Aber dann muss ich mir deine Moralpredigt wieder aus andern Beweggründen heraus anhören...... ;)

Das alles sind nur harmlose Empfindungen im Vorübergehen und Vorüberwehen. Ernst würde es werden bei den politischen Themen, wobei ich vielleicht vage andeuten darf, dass ich eher der sogenannten Stimme der Vernunft zugetan bin. Aber im Grunde kümmert mich das alles kaum. Vielleicht finde ich den kleinen Paradiesesgarten in Sibirien, wo jedwedes Ding so anders erglänzt…. Die ganzen andern Völker sind mir dann mitsamt dem Weltzustand sehr gleichgültig.

Auch singt die Waldesfürstin mir wieder im Ohr…. "Ein Italiener hat mir käsegefüllte Gnocchi kredenzt…." Ach freudenreiche Zeit, als es Kulturen überhaupt noch gab!

Was wirklich zum Erbrechen ist und natürlich ebenfalls im Park herumläuft, das ist die jetzige Generation, das ist die jetzige westliche Welt und Kultur. Hier ist es an der Zeit, nicht weiter Selbstverleumdung zu betreiben. Auch spukt mir dein Gedicht über die Hochhäuser und Penner in Amerika immer mal wieder im Gemüte herum. Man muss die Durchschnittskreatur einen psychopathischen Abschaum auf dem seelischen Niveau eines Fünfjährigen nennen, wobei die Ekstase mit Smartphones, Fitnesskursen und sonst nicht definierlichen Handlungen ausgelebt wird. Geraten die Herren in Rage, ist man im Bereich der tatsächlichen persönlichen Gefährdung angelangt. Wohin dieser evolutionäre Rückschritt, wie es ihn selten in der Geschichte gab, münden wird, kann nicht präzise geweissagt werden.

Empfange meinen zärtlichen Abendgruß! Wie entzücklich ist der fast schon privat zu nennende Rahmen hier. Ein Ring muss losgelassen werden, große Aufgaben stehen bevor…. Ein Blick in die Runde: Gummibaum, die holde Seele, macht sich rar. Auch Sufnus ist offensichtlich an andere Beschäftigungen gebunden. Wie geht es Eva?



das kleine Seemannsgeschöpf.

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Im Gras wispert Hoffnung / Re: Gemeinschaft
« am: Juli 02, 2019, 14:00:18 »
Gutes Adlerlein,

nicht immerdar ist der Onkel Ernst ein gerne gesehener Gast!

Die Zeilen sind jenseits aller Verschämtheit teils nüchterne Betrachtung und teils Preisung des menschlichen Elixiers, Bande zu knüpfen.

Mit Gesinnung oder Geplänkel auf den Schienen der heutigen Zeit habe ich nichts zu tun. Politische Korrektheit schwankt zwischen primitiv und krank.

Da gab es mal eine Werbung von Mercedes - wahrscheinlich mit der feudalen E-Klasse - irgendwo in Ägypten mit dem markanten Schlusssatz:
ENDLICH ZUHAUSE.
Das könnte man natürlich jetzt, zwei oder drei Jahrzehnte später, absolut nicht mehr machen, die Vernichtungs-Orgien schlängelten sich wahrscheinlich bis ins Parlament hinein.

Es ist ganz einfach ein Körnchen Normalität, welches ich mir bewahren möchte, bei Völkern, Mädchen und Kunst ebenfalls Meinungen zu vertreten. Ich bin auch Jugendlichen mit ihrem gossenvollen Rumgeschrei und ihrer aggressiven Musik im Park nicht besonders gewogen.

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Im Gras wispert Hoffnung / Re: Gemeinschaft
« am: Juni 30, 2019, 16:32:44 »
Man hat so seine Vorstellungen und Prinzipien - welche sicher aus manchen meiner Ergüße noch zu erlauschen sein werden....!



Erinnerungen! ........

Seitdem Du nicht mehr bist:
    Ich konnte seltsam lustig sein.
    Doch, Freunde, wißt:
    Froh war ich nie. Nur allein.



Ich bin ja schon an dem Punkt angelangt, dass ich in die Nächte wehklage: während du wenigstens für ein bisschen Zeit deinen Ludwig hattest,
muss ich mich jahrelang mit einem toten Vögelchen rumplagen.


Doch war auch eine Säule ihrer Philosophie: abwarten und Tee trinken. Aber doch, ich bin eher pessimistisch, dass sich jemals einst das Sonnenlicht über den Dämonenschauer und meine Seele an einem Seegestade ergießen würde.


Ich hol mir jetzt wieder ein wenig Frische im Park. Hoffentlich hat sich derweil dies Türkenvolk und dergleichen ein wenig verzogen...  ;)


der kleine Seeprinz.


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Im Gras wispert Hoffnung / Re: Gemeinschaft
« am: Juni 30, 2019, 15:19:09 »
Der Aspekt "damit die Scham oder ein ähnliches Gefühl der Gruppe erhalten bleibt, muss immer irgendjemand irgendwann gekreuzigt werden" darf auch nicht vernachlässigt werden!.....

Nur so als geist-erheiterliche kühle Brise dazwischen....  ;)

Jaja, die Grüppchen. Auch meine Einsamkeit ist sehr, sehr groß und oftmals mir unheimlich.

"Hoffnung", das sind so Worte, die ich aus meinem Vokabular gestrichen habe. Ich schau mit kindlichem Sinne, ob die Cliquen was Mensch-Würdiges bringen werden.

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Mit Löwenzahn und Lebensfreude / Re: Loblied des Kaffees
« am: Juni 29, 2019, 12:42:15 »
Das entlockt mir ein kleines Schmunzeln, ja, was ich zum Anlaß nehmen möchte, dich mal wieder freundlich zu grüßen!

Der Künstler und der Alltag.... Sogar in die Bereiche von Euterpe ist es gegangen, ich erinnere mich der Kaffeekantate, wo sich der Meister nicht entblödete, eine herzzereißende Arie einzuflechten.
Vielleicht auch ein Hauch: "gemächlich gehen mir die Themen aus"...?

Ich trinke immer schwarz, nicht gezuckert, nicht gemilcht und wässrig darf er nicht sein.

Das Ganze hier ist natürlich überspitzt, die erträumten Paradiese werden in geschmeidigen Versen karikiert....

Warum Genitiv im Titel? Wäre nicht ordinärer "dem Kaffee"?

Dass du keine lyrischen Schottersteinchen präsentierst, ist ja allseits schon lange bekannt. Deswegen verzichte ich mal auf "abschließende Bewertungsnoten".  ;)

Schönes-Wochenende-Grüße
M

15
Wo Enzian und Freiheit ist / Re: Flötenstück zum Frühling
« am: Juni 15, 2019, 10:45:13 »
Ja, dann nimm mal blitzeschnelle meinen holden Dank entgegen!

Im Nachhinein erscheint mir die Klamotte ein wenig überladen, vielleicht auch ein wenig kitschig, aber vielleicht ist das auch Selbstchimäre.
Aktuell habe ich ein (teilweise) Pasquillchen wegen erlittener Ungerechtigkeit auf dem Tisch, da wird alles schön flüssig werden!

(Ilka-Maria hat den "Admiral" gekillt, nachdem er seine Meinung zu Notre Dame geäußert hatte. Für sie bin ich jetzt ein "Forentroll". Rache für das "Postfach zumüllen" in der großen Rauschzeit und Dienstschaft Lady Annelieses vor fünf oder sechs Jahren und sonst unverständlicher Ärger, jählings jählings verwandelt zum Xanthippchen, zur Stalinisten-Hexe. Aber ich kümmer mich ja schon drum, ich kümmer mich ja grad schon drum!!!  ;) ;D :-* :))

Schönen Samstagmorgen ringsum! Ich merke, dass ich eigentlich fast tagtäglich auf die Wiese schaue.
Und natürlich ist die zum Geist verwandelte Waldeskönigin fast immer um mich.
Da ist irgendeine fast schon dämonisch zu nennende Herzverwandtschaft von den Sternen getropft....
Die Kunde ihres Ablebens nahm ich auf fast regungslos: jaja, das ewige Grün...

So ziehen wir weiter fort unsere Runden, mal vergänglich und mal ein wenig rüstiglicher, dieses Siegel
von Leichtigkeit, Liebe, Tapferkeit, Kultiviertheit, Klarheit usw. hoffentlich immer vor Augen habend.
Kommt Zeit, geh ich mit jenen Träumen weiter über die wackligen Brücken des reinen lyrischen Ausdrucks.......


das kleine Seemannsgeschöpf.

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