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Nachrichten - Martin Römer

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Schön der Kleinheit ins Gesicht gespuckt.

Mit den Extremen habe ich den Sinn für alle Spielchen nach und nach verloren und gehe als halbes Gespenst durch meine Tage.

Die Geschichten wiederholen sich anscheinend, für diese Weisheit muss man nicht in Altersheimen lauschen: Aufrichtigkeit und Gemeinheit, Mut und falsches Gold….

Ach ja, Jugendliche, hahaha! Die sind natürlich lächerlichster Ausdruck eines Dilemmas – ich meine, wenn sie in Grüppchen spazierengehen und auf unflätigste Weise in den Nachthimmel brüllen, da juckt es mich hier manchmal schon. Was sind das für Gestalten?

***

Des Blaublutverrückten Verse kenne ich natürlich, aber meine sind natürlich ehrlicher! Keine Sorge: ich mache Aussagen lediglich mit Frühling in der Seele.

Ein Schwan kann natürlich auch von einem gewissen Stolz erfüllt sein, aber in diese Richtung ziele ich momentan eher nicht.

„Siehe, es sind solche, die nie den gemeinsamen Gang…“ vielleicht in Parenthese zu deiner neulich erzählten Entzückung, die vom Himmel auf einsame Hügel rieselte…

Der Schwan ist die eine Seite meines Daseins, ansonsten muss ich mich damit beschäftigen, neue Kräfte und Nachtbars zu konstituieren. Nun, das gibt’s auch nicht alle Tage. So von Bestäubungen berauscht gelallt…..


Werde mich im Übrigen bemühen, den Ansprüchen allerort weiterhin gerecht zu werden!

Viele schöne Abendgrüße
M.

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Stellungnahme der Schwäne
« am: März 18, 2019, 19:15:06 »
Das vernimmt man nur mit süßer Freude, Wolkenbraut!

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Verbrannte Erde / Re: Schloss Hartheim
« am: März 17, 2019, 17:07:45 »
Schaurig und unappetitlich. Ach ja, die Nazis und ihre Schlösser, fast streift es schon die Komik.

Die Schwierigkeiten (die „herzlosen“ usw. Schlächter) sind bekannt; über das Brutale…. ohne die Klamotten war das ein Häufchen Elend….. nachzudenken, hab ich im Moment gar keine Lust.

Ja, vielleicht schau ich auch mal vorbei bei den Ruinen von Treblinka, bei „Mutter Heimat ruft!“ und andern schönen Plätzchen menschlicher Prachtunternehmungen, ich habe da so gewisse Vorstellungen von einem Jenseits-Schiff…..

Viele Grüße
und möglichst wenig Alpträume (was meinen Schlaf anbelangt, habe ich inzwischen resigniert)
M.

4
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Stellungnahme der Schwäne
« am: März 15, 2019, 22:39:13 »
Du Sonnenstrahlen-Angesicht inmitten dieser schlimmen Zustände! Heute mal ein Augenmerk aufs Wetter: das geht mir langsam auf die Nerven. Wenn du bei den Leuten für die Pillen wohnst (hahaha, vielleicht sollte ich mal vorbeischauen?), verstehst du sicherlich mein Weh, ich bin nur einen Katzensprung entfernt….

Diesen Sang von Muttilein umgibt doch wirklich die Aura eines Klassikers, den habe ich mir schon in vielen Nächten vorgemurmelt und das soll sozusagen „mein Senf“ dazu sein. Manchmal komme ich zu gleichen, manchmal zu andern Schlüssen in der Glut der seelenverwandten Wiesenkönigin. Momentan hübsche Melodei: es gab so Vieles, was ich litt. Sehr tröstlich ist das, das lässt mich „Berge besteigen“, „in andere Fernen gehen“ und andere Rabatz machende Sachen selig vergessen.

Vielleicht ist weniger Nachdenken und Philosophentum hinter diesen Bildern, als du vermutest…. Wir Schwäne, der Schönheit ergeben, auch keusch und scheu und zahm, haben das Leben mit Brüchen und manch schlimmen Vorfällen, Vertreibung am laufenden Bande, dennoch bleiben wir halkyonisch im Busen, vom Charakter her ein Kind, usw usw usw….

Freiheit, Freiheit, es liegt ein Lied in allen Dingen, Leichtigkeit des Seins, auf leichten Füßen, schwungvoll und heiter ist die Welt – diese Sachen…. Nun irgendwelche Tiere suchen, die man verachtet: und fertig ist der Vers. Jaja, ein Gequake ist das von der Freiheit.

Schwänchen Martin ist ebenfalls nicht so einverstanden mit: ich habs getragen fest und frei – wie soll das unter düsterem Himmel funktionieren? Und also lasse ich die Lasttiere grinsen.

Ach ja, irgendwann bin ich quasi aufgelöst, die Moral der beiden Ringe währt in Ewigkeit und ich darf entscheiden, süßes Rebenblut zu trinken. Es wird in den letzten Zeilen eigentlich durchaus „konkret“, aber jetzt fange ich an, schelmisch zu grinsen….

Du lässt mich beruhigt in die Heia gehen und mögest dahero meinen lieben Dank empfangen!

Viele Grüße und viel Sonnenschein
M.

5
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Stellungnahme der Schwäne
« am: März 15, 2019, 15:18:05 »
Ich habe viel auf mich genommen.
Das Schicksal meinte es nicht immer gut.
Auch war ich oft nicht auf der Hut,
bekam mehr Schlechtes als vom Frommen.

Ich habs getragen fest und frei.
Im Herzen ward die Freiheit mir geboren.
Hab Jahre wahrhaft schwer verloren
und blieb mir selbst doch immer treu.

Hab nicht nur seelisch mir erklommen
ganz neue Gipfel, neuen Firn.
Sah täglich meine sündenlose Stirn
und wußte: ich bin angekommen.

(Lady Anneliese)


Frivol, von nie erfühltem Flaum zu flüstern?
Fortuna schrie im Fieberrausch zum Fang.
Nun überlässt man mich dem Neid auf Nüstern,
ein jedes Nest zerschwamm direktemang.

Kamele spotten unsrer Knechtschaftswochen
und bloß bei Krotten lobt man leichten Klang.
Hab lichtumflossen Hort für Hort zerbrochen
und Heil vergossen, das im Herzen schwang.

Der Dom der Dinge liegt im Dunstgelände.
Der Dämmerschwinge mildiglicher Drang
lässt meine Routen wie die Riesenbrände
als Recht verfluten vor dem Rebenhang.

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Sprüche, Gedanken, Gescheites / Re: Trost für die Täublein
« am: März 15, 2019, 15:13:48 »
Liebes Häslein,

bitte keine Stürme mehr! Da fühlt man sich schon fast von höheren Mächten provoziert – die Nächte voller Psychopathen und Liebeskummer und geht man kurz auf den Balkon, wird man fast weggeschleudert.

Du hast vielleicht das Alter, aber ich noch lange nicht. Ach ja, was sollten Quelle und Heimat sein? Er ist ein Fremdling, er wandert aus….. aber findet kein unvergänglich Haus.

Um Gottes willen nicht alt werden mit noch mehr Klamauk, Katastrophen und dann auch noch Krankheiten und dergleichen, das wäre ja sozusagen Siechtum im Quadrat. Nein, ich muss diese Werke erledigen und dann hoffe ich, in der sibirischen Erde versickern zu dürfen.

Ich bin eine Narrenposse der Natur – dass einem keuschen eremitischen Buddhisten lauter tickende Zeitbomben entgegengeschleudert werden, ist nur ein Beispiel dafür. Aber natürlich wünsche ich dir alles Gute bei deinem Liebchen und den Spaziergängen am Lethestrom.

Ich merke, du hättest gerne wieder neuen Stoff. Ich liege quasi immer in der gleichen nihilistischen Brühe und lege dir mein neues Experiment gerne ans Herz. Unsre Koryphäen hier sind ja wirklich nicht als Kopfabschneider unterwegs  :-*…..

7
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Dunkelblau
« am: März 14, 2019, 12:25:16 »
Meine Nächte sind nicht so erfreulich, sie sind eigentlich Nächte per se, sozusagen Becken der linden seelischen Ratlosigkeit, was übrigens einer Harmonie nicht zuwiderlaufen muss. Deswegen habe ich mich bislang auch höflich zurückgehalten, Form und Ausdruck sind mir fast ein wenig zu zärtlich.

Die Verse sind sehr rein, reine Seide, reiner Fluss. Das meine ich so, wie ich es sage und hoffentlich ist es verständlich. Nichts ist da wacklig, die Erzähldiktion wird nicht brüchig oder wirr. Vielen sagt das zu, einige wenige fühlen sich „symbolistisch übersättigt“. Ich bin frech, ich liege auf der Lauer, ich klicke mich so durch…

Und es gibt natürlich auch Divergenzen – just gelesen, aufgeschnappt, Zitat: das Zwielicht ist fürchterlicher, als die Dunkelheit…

Du siehst dich vielleicht als „Beschreiber“, Beobachter, da ist dort der Regenschauer und dort ein letzter Spaziergänger, während ich eher die Warte des Inneren, Ringenden usw einnehme – na ja, es kommt mir halt heut spontan so vor.

Im Übrigen assoziier(t)e ich „blau werden“ mit „strenger werden“, „stärker, reiner, weiter, tiefer, selig reicher, kräftiger, eben kühler, blauer werden“ und auch auf diese Tugend der Mensch-Philosophen (nicht Humanisten, Humboldtsche glaub ich auch eher nicht) habe ich kaum noch Lust mehr.

Dies Gemurmel zur Ergänzung – viele Grüße
M.

8
Sprüche, Gedanken, Gescheites / Re: Trost für die Täublein
« am: Februar 28, 2019, 22:35:04 »
Oh, ich dachte, die Nummer wäre schon auf dem seligen Pfad in die Dunkelheit, wie hoffentlich ich es gleich sein werde…

Ob der Soße, in welcher man bei solchen halbgaren Gedanken badet, Lebensfreude beigemischt war, ich weiß nicht. Aber was weiß denn die eigene Dichterseele! Verschämtheit wahrscheinlich mal wieder…. Je klarer man wird, desto klarer wird man auch über die Abgründe, es gleichen sich doch alle Dinge und jeder kämpft seinen Kampf usw usf: diese Soße eben. Wahrscheinlich summte ich – von den Musen vertrieben – noch was wie „der Widerspruch (oder dergleichen) ist ein Stilmittel“ dazu…….

Gute Nacht – morgen ist ein „anstrengender Tag“ – und viel Glück uns weiterhin bei den Reisen ins geliebte Ich……

Dank und Grüße
M.

9
Sprüche, Gedanken, Gescheites / Re: Zuspruch
« am: Februar 26, 2019, 03:15:45 »
Wort eines Hehren: Hoffnung ist das Übel der Übel, weil sie die Qual des Menschen verlängert.

Das klingt durchaus plausibel…. Weiblich geht die Welt zugrunde….

10
Sprüche, Gedanken, Gescheites / Re: Trost für die Täublein
« am: Februar 26, 2019, 03:13:08 »
Immer Du mit dem Weingenuss, wenn Abende lang werden…… Lese ich mein Älteres, so weiß ich wieder: ich bin den Stimmungen untertan und den Gewalten, jenseits kühler Logik und matschiger Gemütlichkeit.

Römer nur im Sinne von Untergang und dergleichen verwenden! In mir schäumt so einiges zusammen und mancher Strom findet endlich sein Ende. Ansonsten habe ich Wurzeln im fernen Osten, weit über die verträumten Wälder Böhmens hinweg…. War mir zuweilen gar nicht mal so bewusst, wobei, eigentlich wieder typisch… Labyrinthe sind eine geheime Wollust……

11
Wo Enzian und Freiheit ist / Re: Flötenstück zum Frühling
« am: Februar 24, 2019, 21:32:45 »
Mein lieber Spender von Entzückung,

ich bezeuge wie vor Gericht, mir wurden Gluten ins Gesicht geschmissen, wir erinnern uns wohl – Eva, Eva, sei mein Engelchen…. Natürlich sind solche Offenbarungen riskant, denn: wenn es doch nur Stuss ist….. Mit einer Flöte werden meines Wissens nicht bloß Ratten angelockt!

Aber meine drei Größen: die Mutti, der ich so einige Nächte und Spaziergänge widmete, Psychopathen aus dem Jenseits und das Schiff am Seegestade scheinen so oder so immer mehr den Duktus zu bestimmen. Sollte hier und da mit zittrigen Fingern eine gewisse Tiefe berührt werden, nehme ich das dankend zur Kenntnis.

Von einem geschlossenen Ring kann man ansonsten wahrlich sprechen, auch ein Wort von verschmähten welkenden Pflaumen oder sowas wird in dem Zusammenhang wohl recht verstanden werden.

Bis demnächst, Seemannsgrüße….
M.

12
Wo Enzian und Freiheit ist / Flötenstück zum Frühling
« am: Februar 23, 2019, 17:26:50 »
Sie kraulte mich, mit neuem Stab zu messen.
Sie war ein Schmuck, mich lüstete zu fauchen.
Sie war ein Schnee, mich lüstete zu tauchen.
Sie war ein Schwammgeschöpf, infolgedessen

erstand ein Spiel des Schicksals, sie zu fressen –
ich weiß, wie Schergen aus den Särgen krauchen
und Schmachtung auf geputzte Spiegel hauchen –,
auch Schatten solchen Stroms sind unvergessen.

Sie wallt nun durch die Sträucher. Spiritus,
den Reitersmänner in den Ranzen packen.
Piraten schleichen sich von selbst ins Plus –

mein Auge bettet Annlies und Attacken.
Verewigung wird sanftlich zum Verdruss,
denn alle Fernen reichen bloß ein Flacken.

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Neues vom Wind / Re: Lebewohl, Cyparis - ein Nachruf auf Annelies
« am: Februar 18, 2019, 18:55:53 »
Schön, mal wieder einen Wink von dir gewahren zu dürfen!

Nur allzu oft machen mir die Melodien des fortgeflatterten und hehren Herzens den Schlaf sehr zäh....

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Wohlstandskinder
« am: Februar 13, 2019, 18:34:56 »
Huhu, bin schon wieder da! Abseits meiner vielen Brandherde, wo man auch viel bloß sich selbst verpflichtet Richter sein muss…

Aber nein, mein Guter, du regst dich da völlig in die Leere oder ins Nichts hinein auf, das erscheint mir ja regelrecht deutsch! Nein, ich freue ich immer über Aufmerksamkeit und habe gute Nacht gewünscht – nichts anderes. Schießt du nicht ein wenig mit Kanonen auf ein Täubchen?

Zynisch, also im Sinne verlorenen Glaubens, bin ich hinsichtlich der Zustände und des Abendlandes auf alle Fälle, aber warum sollte ich das dir gegenüber sein? Mit dem halkyonischen Brummbären kommst du mir vielleicht recht nah, aber Angstbeseelter, Kontrollgeist, Manipulator, Diktator und so weiter? Nun krieg dich bitte wieder ein! Vielleicht kommt noch ein wenig Neid hinzu? Ich habe so viele Brandherde und so viele Träume und so wenig Talent....

Und weiterer Beweis für meine arkadische Gestimmtheit: diese Sache mit dem Namen. Man mag es geistige Beschränktheit heißen, aber ich weiß nicht, was ich von einem bestimmten Nick halten soll, von einer Maske, vom Offenbaren eines temporär für wichtig befundenen Steckenpferdchens… Deswegen habe ich ohne großes Nachdenken den realen Namen gewählt, den man auch finden kann, wie man will: Krieger vom Mars, Gerechtigkeit und anderes Gossenzeug aus Rom. Hätte ich doch lieber einen Nick genommen…. Trunkenbold und Weibernarr lägen wohl am nächsten.....

Bei dieser süßen Anspannung momentan muss ich ehrlich gesagt gelinde kichern. Wenn du aber wieder was zum Thema einflechten oder hinzustreuen möchtest – das närrische Prinzlein bleibt da……

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Wohlstandskinder
« am: Februar 12, 2019, 22:44:50 »
Womit wird mir denn diese Ehre zuteil, wundgetippte Finger des virtuosen Poeten...? Wie hübsch!

Eine rasante Entwicklung von den 50ern bis jetzt, das ist einigermaßen einzigartig, manch jahrhundertealte Tradition wurde über Bord geworfen. Diabolisches Inferno… vergläsertes Auschwitz… jedenfalls ist das „mein Thema“ – diese Skyline, das Smartphone, der Übergang in eine andere Realität, andere Dimension, die vor Kurzem noch Science-Fiction hieß, Geisteskrankheit, rauschhafte Exzesse…. wie Wissenschaft, Logik und Sachlichkeit nun alles überfluten… wie man, wie schon gesagt, mehr und mehr an die Stelle der verlorenen Götter tritt – als Babys… was das anbelangt, heißt es doch, hin und wieder ein wenig innezuhalten: allzu sehr Evolution, Atheismus, Gefühlsverneinung stößt mir dann doch unangenehm auf. Was jetzt der tatsächlich herrschende Geist und die geschmückte Sitte sein soll, das ist nicht erkennbar bzw. es ist krank und ich meine, ich hätte die Rot-und-Blau-Problematik davon ein wenig abgegrenzt, also lasse ich einen Teil deines Referates unangetastet.

„Man widerstrebt den Ameisen“ – und doch ist New York eigentlich ein Ameisenhaufen und es wird munter die Tugend und das Dasein von Ameisen anvisiert. Auch „Menschen“ ist einer der leidvoll erfahrenen Schlüsselbegriffe, schön psychotisch-radikal von den entsprechenden Herren, eine Entmenschlichung ist nicht von der Hand zu weisen.

Dass ich eher antikommunistisch denn antikapitalistisch eingestellt bin, dürfte kaum Geheimnis sein, es kommt auf die Warte an…. Hat man die Warte der Kultur, dürfte der Begriff Kultur weder bezüglich Amerika noch Europa umherschwirren… an den bekannten Sprüchen, „der Ami ist ein Trottel“ usw., wird etwas dran sein…. Teilweise habe ich wohl eine ganz andere als gewöhnliche Perspektive, da soll es keine Missverständnisse geben: die menschliche Seele ist auf Partikularismus ausgerichtet, insofern steht Europa mit den hundert dummen Nischen und Eckchen rein kulturell gesehen nicht nur ein bisschen gediegener da.

Die Ausführung über die Scheinnotwendigkeit von Chaos oder Ungemach ist korrekt, auch sind mir die Kleider von Moral und Gesetzen bekannt. Ich brauche das nicht, ich hätte gerne ein Arkadien und das Reich der Kinderlein mit Luft und Lust – was wiederum bei der damit verknüpften Höhe und Entfaltung von seligen Gedanken andere Geschöpfe ein wenig aggressiv zu stimmen scheint…..

Schlafe wohl, mein Bärchen! Bis dann:
M.

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