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Nachrichten - Martin Römer

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Zwischen Rosen und Romantik / Re: Ganz "Eins"
« am: Januar 16, 2019, 15:33:31 »
Mein begieriges Knuddelbärchen –

natürlich hat das Schwache, Sanfte, Schaukelnde den ersten Schritt zu machen und sich die Schwäche einzugestehen, zuzulangen und Schritte zu machen… Ich möchte nicht an die nun gewöhnlichen Sitten erinnert werden! Auch beim Spiel habe ich ein wenig schlucken müssen und Willen eines Weibes gar? Zu blöde, zu gelehrt, zu ungestüm, zu kühl, zu seicht, zu männlich… die schwabbelnden Rosen machen melancholisch….

Überschwappend, dümmlich, weltfern, die Schellennarren… Sicherlich gibt es groteske Selbstglorifizierung, welche das Klischee bestätigt. Ansonsten greife ich zum gesunden Menschenverstand, zur Unschuld – warum denn nicht, das Dichten? Werke – harmonisch und herrisch geprägt, gelutschte Drops, Leuchtturm hier und Morgenröte dort: wohl die Optimalfälle. In Georgien und mehr noch in Jakutien gibt es so komische Vorträge zum Abendbrot, die Qualität lässt sich genau mit dem Funkeln der Augen bestimmen.

Verantwortung ist so ein Publikumdingens, Moral, Ethos, das sind Karusselle und Chimären… Bloß Extremfälle entschleiern den Gegenstand eisiger Hände und gekochter Herzen. Sein verletztes Lieblingspferd erlösen oder nicht – diese Momente… Hach, grübelt man, schwafelt man sich in Rage! Moral von fünfzig Leuten: Lügengespinst und zarte Hölle, Moral eines Einsamen aber…

Du kommst mit Sachen ums Eckchen… Wenn dir die Botschaft essenziell ist, vernehme ich wohl leider tragisches Glockengeläut.

Aber ich töne ja gerne, mehr der arkadische Typ zu sein. Grübeln ist immer auch ein wenig dazu da, Klagen und Vermögen auszuweichen. Das läuft in der Herde falsch: der Mond spricht. Wie kann ich der Herde entfliehen: das Sternlein singt. Und natürlich sinne ich auch recht gerne über wohlgestalte Schwabbelrosen nach!

Glück auf!
M.

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Zwischen Rosen und Romantik / Re: Ganz "Eins"
« am: Januar 16, 2019, 07:29:14 »
Sollte man nicht sagen „mein Schatz“, wenn das schon in Rosen und Romantik steht? Ansonsten sind mir die Verse zu repetitiv und nonchalant, um beim andern Ausdruck – zumindest beim ersten Male* – vom Weiblein nicht als Hund zu denken…

Entzücken und fader Beigeschmack, Wollen und Friedhofssehnsucht wechseln sich täglich bei mir ab. Gewissheit hab ich eigentlich nur, die Lady geschändet zu haben. Da war mal die Rede von schweißlosen Füßchen und einer Liebe zu Donald Duck….

Bisschen komisch: überall der Stalinismus, aber nirgends Männerthemen und offene Gespräche. So kam es, dass ich mich neulich im Pattaya-Forum angemeldet habe.

Ein Mädchen, das ist schwach und hilflos… entweihe nicht den Baum, der dir Ruhe geben soll… tjaja, so sind meine Gedanken…. Im Übrigen bin und bleibe ich den Schatten und Schleiern ganz abgeneigt. :)

Und dann gibts diesbezüglich natürlich Interpretationsmöglichkeiten von A bis Z, will sagen: so viele Seelen, so viele Saiten. Das verleitet mich, allgemein zu werden und mit dem Finger auf Mutti zu zeigen – wie hat sie doch ehern und erzen die Dinge auf den Punkt gebracht. Du bist mein großer Seelenliebling – aber Tschernobyl geht mir auf den Keks… so ungefähr… hach! Aber auch holder Bubblegum hat seine Daseinsberechtigung, augenzwinkernd gesagt…

Kitzelnde Grüße
M.

* Welch Wortwitz.....

3
Der Reinigungskraft kann ich nur zurufen: werd doch einfach obdachlos, anstatt den springenden Psychopathen glänzende Teppiche auszurollen! Hach, wenn es doch Verständigung und Seelenfreundschaft gäbe: für den einen Tropfen, für das eine Körnchen, dem andern Töpflein bestimmt… Das „noch“ ist eine mysteriöse Sache, da muss aus dem Unterbewussten etwas getropft sein.

Berlin ist ein Schmutzfleck erster Güte. Wie da die Nacktheit, Enthemmtheit und Babyisierung zelebriert wird, unglaublich.

Und über was unterhält man sich in den Kneipen, wenn es sie gibt – darf man das mal herausfinden? Das erinnert mich wieder an mein Träumen bzw. an eine psychologisch gesehen hochinteressante Angelegenheit: finde in den Psychopathenstaaten ein holdes Geschöpf. Genau, genau, genau! Die dröhnenden Clubs… die stilleren Pubs… Smaragdenes Gefunkel inmitten der Wüste…

Dann schreit mich auf dem Nachhauseweg ein Radfahrer an: „du Schwuchtel!“. Aber nicht in der Hauptstadt…!

Und insofern genügt wahrlich McDonalds.

Es raunt ja nur ganz subjektiv:
Mchen

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Wo Enzian und Freiheit ist / Wurzeln der Wollust
« am: Januar 14, 2019, 10:39:57 »
Stille, werte Spatzen, und kein Scherzen?
Martin wacht ingleichen bang im Mai.
Hach, er wartet Höllenmacht im Herzen –
in der Birne hat der Bub bloß Brei!

Winziges blinkt nicht auf seinen Wegen.
Weh, er tänzelt blindlings durch die Wüste!
Läuft die Lady ihm erneut entgegen,
die das Leben ihm mit Last versüßte?

Güte und Gesang sind eine Glut,
welche immer tost und allseits rann.
Menschen wurden Menschen nur durch Mut.
Martin sehnt sich nach dem strammen Mann.

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Ach Natur Vergissmeinnicht / Re: Hebelgesetz
« am: Januar 14, 2019, 10:35:20 »
Prinzlein fürchtet die Peinlichkeit: manchmal ja, manchmal nein.

Jedenfalls erinnern mich manche Phrasen ans Salzbad der Subjektivität, ans glatte Meer und anderseits natürlich ans Zuwiderhandeln zu allen Zeiten, wobei das fremdbestimmte Dienen sich besonders gut in Politik und Philosophie entfaltet.

Als Sanguiniker ohne Schminke gestatte ich mir ganz einfach, die schönen Gedanken zwischen Küchenkalender und Tanz einzuordnen und habe sie gerne verschlungen.

Ungefilterte Grüße
M.

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Zeitlose Erinnerung
« am: Januar 11, 2019, 20:16:13 »
Yippie, alter Rocker…

Aber vergisst du nicht die Erinnerung an Mutti? Ein anderes Kätzlein, damals noch Giftschlange:

Unsere Wege kreuzen sich nicht im mindesten. Also lass es.

Hat mich jedenfalls bei meinem Spaziergang gerade amüsiert.

Bis dann
M.

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Zeitlose Erinnerung
« am: Januar 11, 2019, 14:49:12 »
Mir sind diese Gefühle von Feindschaft, Ignoranz, Einsortieren, Richten usw. ganz fremd, deswegen habe ich schon wieder nur Unkraut im Kopf! Und ich schwinge selten mich auf irgendwelche Schaukelpferdchen…

Zwei, drei Sachen hätte ich mir sparen können in meinem Leben. Entweder die Sünden sind verzeihlich und verborgen, dann sind sie quasi Sitte, oder sie sind unverzeihlich und immer gegenwärtig, dann sind sie quasi Sein… Vor Schuld und Schwertkampf glüht man hier, still die eigne Schrecklichkeit gewahrt man dort…

In einer Gosse der Gefühle zu wühlen, hast du mit Vollkommenheit geschafft – gegen meine Empfindungen bin ich leider machtlos. Gut gedichtet und das Grübeln anheizend – du hast die Schuldigkeit getan…

Ich bin wahrlich ein vermaledeiter Frechdachs! Du negierst Schicksal, Engel und diese ganzen hanebüchenen Geschichten, aber wirds nicht irgendwann ein Widerspruch, kommt man nicht irgendwann zu einem natürlich ebenfalls priesterlich-pastoral angehauchten „Glauben an den Menschen“? Sollte man beispielsweise nicht lieber Ergötzen finden an den Vulkanausbrüchen gegenseitiger Vernichtung, anstatt dergestalt vor Äckern mitsamt den Nebelsuppen zu weilen?

Aber mir werden Menschen-Machenschaften und Menschheitsgeschichte immer gleichgültiger. Jetzt herrscht der pure Stalinismus und die Welt verschlingt ein schwarzer Ozean. Kommst du kuscheln und mir die Leviten lesen…?

Viele Grüße
M.

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Im Gras wispert Hoffnung / Re: Ein menschliches Adventsereignis
« am: Januar 07, 2019, 03:48:30 »
Ein weltfremder Träumer aus einer anderen Generation – wenn ich das noch anmerken darf. Die Zivilisation ist bei mir untergegangen und dafür sehe ich einen eigenen Kosmos und Kessel. Konzerne sind ein Spektakel von vielen.

Dabei wird schon länger eine „Sensibilität“ gelehrt zugunsten der Religion des Geldes, der Rationalität, der Hemmungslosigkeit usw. und aus der Psychopathie ein neues Gewissen geschöpft.

Mit einem versilberten Gulag hat man die Zustände eigentlich einfach beschrieben. Ich habe lange Zeit von Gosse und Wodka geträumt – weil die eigene Zerfleischung nichts Würdiges sein kann. Und in meinen Träumen zeigen sich wohl schon die nächsten Alpgestalten…

9
Im Gras wispert Hoffnung / Re: Ein menschliches Adventsereignis
« am: Januar 06, 2019, 19:37:39 »
Guten Abend!

Ich traue wegen der ganzen Ereignisse in diesen Zeiten nicht mal mehr der eigenen Hand vor den Äuglein.

Ist das der Realität entnommen? Es scheint so, obwohl ich eigentlich immer wieder die „volle Härte“ bei diesen Diebstahlfällen mitbekomme. Natürlich weniger persönlich, obschon mir die Obdachlosen, die Penner, die Armen lange Zeit ein interessantes und eigentlich fast romantisches Thema waren.

Was man stehlen kann und was einen Preis hat, hat keinen Wert. Besser glänzt die Rolex-Uhr am Handgelenk, als in der Vitrine: das ist so das Selbstverständliche meiner Hausmoral…

Viele Grüße an den Virtuosen
M.

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Hilfe
« am: Januar 05, 2019, 11:28:21 »
Nicht umsonst nannte das Mädel der Mädels mich einen „Herzensfreund“! Das muss ich jenseits von Spaß und Ernst tönen…

Jedenfalls geht dein christliches Statement in silberne Gefilde hinein mit betrüblichen Witterungen. Wer ist schon an Aufrichtigkeit, Augenblick und Agape interessiert?

Ausnutzen und Abschlachten bestimmen den Tag. Schwäche und Unbestimmtheit können gefährlich sein. Eine wundersüße Utopie ist das, welche an die Einigkeit der Elemente appelliert und wieder an die widerliche Art und Weise, mit welcher die Gnade ihre Geschenke regnen lässt, erinnert.

Gute Flugstunden wünscht allen
M.

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Wo Enzian und Freiheit ist / Re: Abendstern
« am: Januar 05, 2019, 08:51:05 »
Wie ein Weibgeschöpf der Wunder harren,
ließ auch mich, den Widerling, erstarren.
Was versunken ist, das ist versunken.
Wir bedürfen Herren und Halunken…


Mchen

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Das Blöken der Lämmer / Re: Tipp für Trump
« am: Januar 05, 2019, 07:57:25 »
Ach ja! Der Begriff Freiluftpsychiatrie ist angebracht bei diesen Kämpfen und Verhältnissen im versinkenden Land des Adlers. Interessant auch, wie die Cholera-Subjekte überall die Globalisierung hier und da als Spinne empfinden und nun dementsprechend handeln wollen....

Was genau in China abgeht und wohin China driftet, dafür bin ich zu dumm. Ich habe meine Meinung mit Reisfressernation und Robotern.

Schrecken und Siechtum, wohin das Auge blickt. Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung sind jetzt verkappte Wegweiser und ganz normale Daseinspositionen….. Hier kommt mir die „Welt der Steine“ wieder in den Sinn.

Viele Grüße
M.

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Im Gras wispert Hoffnung / Re: Silvester auf der Schwelle
« am: Dezember 31, 2018, 15:48:29 »
Hab Dank, du schöne Fee!

Dem Schicksal in den Rachen greifen: das ist an Aufgabe genug. Ansonsten ergeben wir uns guten Gewissens dem Charme der Wickelkindchen.

Jetzt klinke ich mich aus – jetzt kommen die Tanten.....

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Im Gras wispert Hoffnung / Re: Silvester auf der Schwelle
« am: Dezember 31, 2018, 11:24:30 »
Hallo, junger Freund…

Auch der Mystiker ist unappetitlich: die schweren Aufgaben habe ich in die erstbeste Metapher gegossen. Auch unsre Mutti – an deren Geschichte, Leben, Schicksal, Herzensgüte ich tagtäglich denke – hat sich gar wieder eingeschlichen.

Möge das neue Jahr mehr Bildung und weniger Stalinismus bringen: kann ich mir nur selbst zurufen.

Gutes Gelingen ringsum. Das Gute ist eine Illusion, das Schlechte allgegenwärtig, das Werk nimmt ein paar Millimeter Wasser weg von der Schnute. Aber Tanten mit dieser Titanic-Atmosphäre kommen dir wohl nicht über die Schwelle…

Mchen

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Im Gras wispert Hoffnung / Silvester auf der Schwelle
« am: Dezember 30, 2018, 16:31:35 »
Ich werd mich ohne Irrnis locker machen,
wo ist der Sturmwind, wo sind meine Sitten,
der Schönsten gleich hab ich mit Spaß gelitten
und lauern in den Daunen nicht die Drachen?

Ich werd mich ohne Irrnis locker machen.
Beklommen schau ich einen Berg an Bitten.
Hab ich im Herzen meinen Hain durchritten,
bin ich vergnügt der Starke unter Schwachen.

Ich werd mich ohne Irrnis locker machen,
Zerfall und Zeit mit einem Zug zu nippen,
mein Lauf bewahr statt Liebesglut das Lachen –

die Kraft liegt wie ein Koppel um die Klippen,
das Selbst gleich einem Springquell anzufachen:
denn alle Seelen schweifen, Schnee zu schippen.






https://www.youtube.com/watch?v=2jSqV9o8GTU



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