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Nachrichten - Curd Belesos

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1
Geburtstagskinder / Achim wir .... Jahre
« am: Juni 17, 2022, 11:27:13 »
Lieber Achim,

wie viele Jahre wir im Leben zählen
liegt leider nicht an unserm eignen Wollen
wir würden stets die falschen Zahlen wählen
und sollten darum nicht dem Alter schmollen.

Drum begehe deinen Geburtstag mit Freude.
Alles Gute und liebe Grüße. Curd  ;D ::)

2
Verbrannte Erde / Plötzlich
« am: Mai 21, 2022, 00:16:32 »
Es war ein Jubeln und ein Haselieren
so laut, dass niemand merkte, was geschah,
man konnte fast die Contenance verlieren,
denn es begann, bevor man sich versah.

Ein Fanfaron war laut am lamentieren
und brüllte Hasstiraden in den Raum;
wenn quere Denker sinnbefreit agieren,
bemerken Mitläufer es meistens kaum,

dass mancher rechte und auch linke Hörer
sich nicht verbal nur auseinandersetzt;
denn Andersdenkende sind miese Störer,
die man mit Schlägen, Tritten dann verletzt.

Ein radikaler Freak und Klimaschützer
schlägt einen alten Mann mit Aluhut,
denn der ist Impfgegner, kein Unterstützer
von Tadzio Müller und in seiner Wut

sagt er zu denen, die jetzt um ihn stehen,
der Alte hat sich gegen uns gewandt.
Man kann den Zorn in den Gesichtern sehen
und spürt, die Stimmung ist jetzt hoch brisant.

Sinnlose Wut entlädt sich ohne Halten
auf den, der schwer verletzt am Boden liegt,
doch weiter treten hirnlose Gestalten,
bis er kein Lebenszeichen von sich gibt.

Danach dreht man sich um und geht von dannen,
als wäre nichts von alledem geschehn,
der Trupp von geistig ausgehöhlten Mannen
hat bei Befragung später nichts gesehn.

© Curd Belesos

3
Geburtstagskinder / Erich zum Geburtstag 2022
« am: Mai 12, 2022, 00:02:17 »
Erich zum Geburtstag 2022

War es ein Gott, der dir dein Leben schenkte,
da deine Mutter schwanger mit dir ging,
dein Werden an der Nabelschnur noch hing,
oder ein Zufall, der dein Schicksal lenkte ?

Nun ist erneut ein Lebensjahr vergangen,
das dich nicht immer froh und glücklich sah,
da dir auch manches unerwünscht geschah,
weil Normen dich in andre Wege zwangen.

Doch bleib du selbst und lasse dich nicht zwingen;
behalte deine Art die Welt zu sehen,
auch wenn dich andere noch nicht verstehen.

Sie werden es vielleicht auch nie erfahren,
wie klein kariert ihre Gedanken waren,
doch ich will dir heut meinen Glückwunsch bringen.

© Curd Belesos  ;D

4
Ach Natur Vergissmeinnicht / Das Werden
« am: M?RZ 29, 2022, 21:08:25 »

Das Werden

Den Winter zog es fort, hinauf gen Norden,
nun hat der Frühling sich neu eingestellt,
es grünt und blüht in Wiesen, Wald und Feld,
auch wenn sich Menschen gegenseitig morden,

nur um mehr Macht und Mammon zu erringen.
Doch die Natur ist aus dem Schlaf erwacht,
zeigt sich ganz unberührt in ihrer Pracht,
denn niemand wird das Werden je bezwingen.

So kann man auch auf Gräbern Blumen sehen,
selbst wenn der Krieg das ganze Land zerstört,
doch weil die Welt dem Menschen nicht gehört,
entscheidet er nicht über das Geschehen,

durch das die Jahreszeiten neu erwachen;
hat man auch manche DNA entdeckt
und sich vor seinem Können schon erschreckt,
doch kann die Erde nur darüber lachen.

© Curd Belesos

5
Zwischen Rosen und Romantik / Re: Zuletzt
« am: Dezember 21, 2021, 00:28:15 »
Moin ihr beiden,
das Gedicht ist, wie sollte es auch anders sein, vom Feinsten. Danke für diese Art der Poesie.

Was dabei die Diskussion der "sterbenden" Sprachvielfalt" anbelangt, das ................war ein Nikolaus-Geschenk meiner Muse  :-*

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Einen zufriedenen Nachtgruß
Curd

6
Zwischen Rosen und Romantik / In dieser kalten Zeit
« am: Dezember 21, 2021, 00:19:26 »

Weiß schläft der Wald im Winterkleid
mit träumendem Verlangen
nach grünen Knospen, Frühlingszeit,
wenn Eis und Schnee vergangen.

Und auch mein Herz ist voller Lust
nach Küssen, süßen Düften
und nach Erlösung meiner Brust
von kalten Winterlüften.

Wenn ich in dieser kalten Zeit
schon Liebessehnsucht habe,
was hält mir erst der Lenz bereit,
an einem Maientage?

© Curd Belesos

7
Ach Natur Vergissmeinnicht / Re: Des Herbstes schönes Kleiden
« am: Dezember 21, 2021, 00:18:18 »
Moin Erich,
es war der letzte Tag für ein Herbstgedicht, heute haben wir schon Winteranfang und auch dafür ist mit einem Gedicht an die schöne Zeit im Mai gedacht, wenn Eis und Schnee vergangen sind.
Danke für deinen wohltuenden Kommentar.
Meine Hände fühlen sich leider nicht wohl, aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt, wie der Volksmund sagt und so hoffe ich auf Besserung.
Einen
LG
CB
 8)

8
Ach Natur Vergissmeinnicht / Des Herbstes schönes Kleiden
« am: Dezember 20, 2021, 21:11:51 »

Es kleidet sich der Herbst mit Spinngeweben
als Schmuck zu seinem bunten Blätterkleide,
so zart und glänzend wie von feinster Seide,
wenn sich am frühen Tag die Nebel heben.

Er hat den Morgen sich dazu erkoren,
um Tau wie Perlen in das Netz zu sticken,
es soll das Herz am Anblick sich erquicken,
denn wenn die Sonne brennt, geht er verloren.

Begrüßt den Tag in seinem jungen Werden,
nachdem die Traumgestalten von uns scheiden,
drum hurtig aufgestanden ohne Zagen,

sonst werden wir bedauernd später klagen. -
wir sahen nicht des Herbstes schönes Kleiden -
und uns entgeht dies Wunder hier auf Erden.

© Curd Belesos

9
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Teil der Energie
« am: Dezember 19, 2021, 20:42:24 »

Wir werden in die Welt hineingeboren,
doch unser Sein bestand schon vor der Zeit
und niemand weiß, warum wir hier auf Erden
nur metamorphisch einen Augenblick
zur Seele eines schwachen Menschen werden -
zerfällt sein Leib zu Staub, kehr’n wir zurück,
als Teil der Energie der Ewigkeit,
denn durch den Tod geht keine Kraft verloren.

© Curd Belesos

10
Zwischen Rosen und Romantik / Re: Der Student und das Mädchen
« am: Oktober 10, 2021, 20:31:30 »
Moin Erich.
hi gummibaum,
sehr interessant , eure Einlassungen zu dem Gedicht,
doch junges heißes Blut, dass wild in Maiennächten wallt,
glaubt gern, was Mann vor dem Orgasmus lallt,
auch wenn Frau weiß, dass er nur Unsinn spricht.
 ::)
 >:D
LG
Curd aus der Versenkung  O0

11
Neues vom Wind / Re: Besitzerinnenwechsel der Lyrik-Wiese
« am: Oktober 07, 2021, 22:08:43 »
Ach, wie ist es doch so schön,
dieses Grün wieder zu sehn.

Einen erfreuten Gruß von Curd

12
Verbrannte Erde / Corona trennte uns
« am: Mai 26, 2021, 22:21:14 »

Mit seinem silberhellen Schein
leuchtet der Mond zur Nacht,
die Sterne glänzen mit darein
in diamantener Pracht.

Wenn ich hinauf zum Himmel seh,
mit tränenreichem Blick,
tut mir das Herz im Leib so weh,
denn du kehrst nicht zurück.

Ich kann nicht leben ohne dich,
die Angst schnürt mir die Brust,
du warst das schönste Glück für mich,
tief schmerzt mich dein Verlust.

Wie fröhlich auch das Leben war,
bevor die Not begann,
Corona trennte uns als Paar
und unser Glück zerrann.

Im Impfen sahst du keinen Sinn,
nun brauchst du es nicht mehr,
denn unsre Zukunft ist dahin
und doch fehlst du mir sehr.

© Curd Belesos

13
Verbrannte Erde / Re: An Katerchen und Brüderchen
« am: Mai 26, 2021, 22:20:30 »
 :-[ :'(

14
Eulenspiegeleien / Der Lutheraner
« am: M?RZ 02, 2021, 22:39:52 »

Die Welt ist grau, die Sonne ist verschwunden,
der Aschermittwoch kam sehr trüb daher,
zwar hatt ’ ich eine tolle Frau gefunden,
doch leider will sie heut von mir nichts mehr.

Sie war so kussfidel, ließ sich gern drücken,
war richtig griffig und sehr angenehm,
mein Herz schlug nur für sie voller Entzücken,
doch jetzt bin ich auf einmal ihr Problem.

Am Rhein und Neckar liebt man zum Vergnügen,
wie auch am Main, drei schöne Tage lang,
liegt zwar am Mittwoch in den letzten Zügen
und ist danach dann schwanger oder krank.

Ich aber bin vom Norden hergekommen
und dachte, alle Schwüre wären wahr,
habe die Zärtlichkeiten ernst genommen,
doch war mir leider eines nicht ganz klar:

Man darf im Karneval zwar alles sagen,
frivol sein und gewollt ganz provokant
und wird den Sündenfall dabei auch wagen,
zu zweit, zu dritt, das ist doch amüsant.

Man will danach ja gerne alles beichten,
damit der Pfarrer weiß, wie schön das ist.
Da mir die seichten Sprüche aber reichten,
bleib ich doch lieber so wie Luther - Christ.

© Curd Belesos

15
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Weltfluchtgefährte
« am: Februar 22, 2021, 22:20:10 »
Wo du die Dunkelheit erhellst, die in mir lodert,
vergebe ich mir beinah alles, was ich tat.

Moin Erich, diese Art der Poesie habe ich in meiner selbsterwählten Einsamkeit vermisst.

Danke
und
LG
Curd

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