Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Nachrichten - hans beislschmidt

Seiten: [1] 2 3 ... 55
1
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: August 30, 2026, 08:36:03 »
Oder ist das Mord

Bei Sterbehilfe denken wir an unheilbar Kranke mit Schmerzen. Aber inzwischen geht es viel weiter. In den Niederlanden werden auch psychisch Kranke und Kinder schon auf Wunsch getötet. In Kanada bieten Ärzte sogar bei Hüftbruch Suizid an.
Alleingelassen von Kassen, die Pflegegrade und Hilfe verweigern.

#moralische_Grenzen
Suizid als Lösung fürs klamme Gesundheits-system.
Die Alten, die zur Belastung werden. Legales Töten auch ohne eigenen Wunsch.
Die Verschiebung von Werten in der Gesellschaft.

Kaum jemand aber denkt an Suizid vor dem Hintergrund der Gier von Familienangehörigen. Ich selbst war entsetzt über mancherlei Überlegungen der sogenannten Angehörigen. Wie schnell gerät so ein kranker, alter Mensch, vollgestopft mit Medikamenten in den Einfluß wohlmeinender Ratschläge.
Sobald es um Finanzierungslücken geht, ist kein Thema , kein menschliches Dasein sicher vor Einsparugen und Tod.

Mit Grinse Gesichtern lächeln Senioren in die Kamera und machen Werbung für selbstbestimmtes Sterben und Mitgliedschaft der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V. Als ginge es lediglich um den Spruch "der letzte macht das Licht aus". Alles ganz easy, fehlt nur noch das Belohnsystem wie bei den Treuepunkten bei Edeka.
Das Riesengeschäft mit dem humanen Tod hat zahlreiche Vereine und Portale entstehen lassen, wobei würdevoll und selbstbestimmt stets eine problemlose Form des Ablebens vorgaukeln. Ob assistiert, passiv oder "selbst ist der Mensch" - die Grauzone der Legalität verwischt sich mit Geschäftsgebaren und Anwendungsgebieten. Humania Hurra mit praktischen Planungs-Tips, damit nichts dem Zufall überlassen bleibt.

Was ist der #Hintergrund dieses Erfolgsmodells?

Neben Einsparungen im Gesundheitsbereich ist es vor allem eine philosophische Frage.
Wo früher das Feld Sterben von Kirche und Religion besetzt wurde, braucht der selbstbestimmte Atheist von heute die volle Kontrolle auch über den Tod hinaus, wobei es nicht mehr um die Frage geht -- was kommt danach, sondern wie geht das "hinüber", als wäre dies die ultimative Ratio des Phänomens des "Ablebens".

Will sagen: -- wenn es schon keinen Gott gibt, möchte "ICH" die Zügel bis zum Schluss in der Hand halten, mit dem Argument:-- "ich wurde ja auch nicht gefragt, wie ich auf die Welt gekommen bin, also muss ich diesen Fehler nicht noch mal machen".
Ist das verwerflich?

Für die Bestie Mensch scheint nichts unmöglich und die Grausamkeit bewegt sich zeitgleich mit dem Grad der Technologisierung. Eben diese sorgt für die Abkopplung der angeborenen Eigenschaften von Liebe und Barmherzigkeit. Das hat schon Schopenhauer erkannt und stellt es mit solchen Auswüchsen wie Elon Musk unter Beweis. Sie haben es bildlich gesehen satt NUR Mensch sein.


Dazu ein Gedicht von 2023

Liquidation

Bitte Oma schluck die Pille!
Man sagt danach geht es ganz flott.
Es ist doch unser aller Wille
und sicher der vom lieben Gott.

Dein Häuschen, das wir renoviert -
das neue Bad und Küchenschrank -
drauf haben wir doch spekuliert,
ansonsten schnappt sich das die Bank.

Nun schluck schon endlich dieses Ding
und mach am End bloß keinen Zoff -
wozu brauchst du noch diesen Ring?
Wer denkt das gibt es nicht? - Satire off.

2
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: August 26, 2026, 09:07:04 »
Die Fratze des Neo-Feudalismus

Die Fratze des Neo-Feudalismus: Freiheit für das Kapital, Festungshaft für den Bürger
Wir müssen aufhören, von einer „sozialen Marktwirtschaft“ zu stammeln. Das, was wir hier erleben, ist ein perverses Nullsummenspiel. Es passt hinten und vorne nicht mehr zusammen.

Auf der einen Seite thront ein entfesselter, globaler Neoliberalismus. Er ist wie ein metastasierender Tumor: Er kennt keine Grenzen, keine Moral, keine Heimat und erst recht keine Regeln. Er frisst alles, was ihm in den Weg kommt – von der Pflegekraft im Krankenhaus bis zur Gebärmutter einer Leihmutter. Für das große Geld ist die Welt flach, grenzenlos und völlig moralfrei. Ein einziger, gigantischer Spielplatz der Beliebigkeit.

Und auf der anderen Seite? Steht eine Bevölkerung, die unter einer Lawine von Regularien, Verboten und bürokratischem Kontrollwahn buchstäblich erstickt.

Wir erleben ein absurdes Paradoxon:
Der Staat hat die Kontrolle über die globalen Märkte komplett verloren – und kompensiert diese Ohnmacht, indem er seine eigenen Bürger im Inland umso brutaler schikaniert.

Weil der Staat die globalen Tech-Riesen nicht besteuern kann, jagt er eben den Handwerker wegen eines fehlenden Belegs. Weil er den globalen Menschenhandel im Gewand der Leihmutterschaft nicht stoppen kann (oder will), zwingt er die hiesige Mutter, für jede Kleinigkeit dreizehn Anträge in dreifacher Ausfertigung auszufüllen.

Die Kapitulation des Staates vor dem Geldbeutel
Das ist die totale Asymmetrie der Moderne:

Der normale Bürger lebt in einer lückenlos überwachten Festung. Jeder Schritt ist reglementiert, jede Abweichung wird sanktioniert. Uns wird vorgeschrieben, wie wir zu heizen, zu sprechen und zu leben haben. Wir werden erzogen, gegängelt und stranguliert.

Der globale Akteur lacht über diese Festungsmauern. Er fliegt einfach mit dem Helikopter drüber hinweg. Für ihn ist der Staat kein Gesetzgeber mehr, sondern nur noch ein lästiger Bittsteller oder – schlimmer noch – ein Dienstleister, der die Infrastruktur für seine Geschäfte bereitstellt.

Diese Schere ist sozialer Sprengstoff. Sie zerstört das grundlegende Versprechen der Demokratie: dass vor dem Gesetz alle gleich sind.

Wenn der eine wegen eines falsch ausgefüllten Formulars ruiniert wird, während der andere sich im Ausland legal ein Kind kauft und damit die Gesetze des eigenen Landes mit einem arroganten Lächeln aushebelt, dann ist das kein Rechtsstaat mehr. Dann ist das ein neofeudales Protektorat, in dem das Recht des Stärkeren – beziehungsweise des Reicheren – gilt.

Das bittere Fazit
Wir haben uns in eine Sackgasse manövriert. Wir strangulieren die Leistungsträger und die Schwachen im eigenen Land mit einem beispiellosen Regulierungswahn, während wir gleichzeitig vor der absoluten Gesetzlosigkeit des globalen Marktes kapitulieren.

Wir regulieren das Klein-Klein kaputt, weil wir zu feige sind, uns mit den großen Playern anzulegen.

Am Ende bleibt eine bittere Wahrheit: Eine Gesellschaft, die den Markt über die Menschenwürde stellt und gleichzeitig ihre Bürger wie unmündige Kinder behandelt, verliert beides – ihre Freiheit und ihre Seele. Es wird Zeit, dass wir aufhören, uns diesen Irrsinn als „Fortschritt“ verkaufen zu lassen.
 Freiheit für das Kapital, Festungshaft für den Bürger
Wir müssen aufhören, von einer „sozialen Marktwirtschaft“ zu stammeln. Das, was wir hier erleben, ist ein perverses Nullsummenspiel. Es passt hinten und vorne nicht mehr zusammen.

Auf der einen Seite thront ein entfesselter, globaler Neoliberalismus. Er ist wie ein metastasierender Tumor: Er kennt keine Grenzen, keine Moral, keine Heimat und erst recht keine Regeln. Er frisst alles, was ihm in den Weg kommt – von der Pflegekraft im Krankenhaus bis zur Gebärmutter einer Leihmutter. Für das große Geld ist die Welt flach, grenzenlos und völlig moralfrei. Ein einziger, gigantischer Spielplatz der Beliebigkeit.

Und auf der anderen Seite? Steht eine Bevölkerung, die unter einer Lawine von Regularien, Verboten und bürokratischem Kontrollwahn buchstäblich erstickt.

Wir erleben ein absurdes Paradoxon:
Der Staat hat die Kontrolle über die globalen Märkte komplett verloren – und kompensiert diese Ohnmacht, indem er seine eigenen Bürger im Inland umso brutaler schikaniert.

Weil der Staat die globalen Tech-Riesen nicht besteuern kann, jagt er eben den Handwerker wegen eines fehlenden Belegs. Weil er den globalen Menschenhandel im Gewand der Leihmutterschaft nicht stoppen kann (oder will), zwingt er die hiesige Mutter, für jede Kleinigkeit dreizehn Anträge in dreifacher Ausfertigung auszufüllen.

Die Kapitulation des Staates vor dem Geldbeutel
Das ist die totale Asymmetrie der Moderne:

Der normale Bürger lebt in einer lückenlos überwachten Festung. Jeder Schritt ist reglementiert, jede Abweichung wird sanktioniert. Uns wird vorgeschrieben, wie wir zu heizen, zu sprechen und zu leben haben. Wir werden erzogen, gegängelt und stranguliert.

Der globale Akteur lacht über diese Festungsmauern. Er fliegt einfach mit dem Helikopter drüber hinweg. Für ihn ist der Staat kein Gesetzgeber mehr, sondern nur noch ein lästiger Bittsteller oder – schlimmer noch – ein Dienstleister, der die Infrastruktur für seine Geschäfte bereitstellt.

Diese Schere ist sozialer Sprengstoff. Sie zerstört das grundlegende Versprechen der Demokratie: dass vor dem Gesetz alle gleich sind.

Wenn der eine wegen eines falsch ausgefüllten Formulars ruiniert wird, während der andere sich im Ausland legal ein Kind kauft und damit die Gesetze des eigenen Landes mit einem arroganten Lächeln aushebelt, dann ist das kein Rechtsstaat mehr. Dann ist das ein neofeudales Protektorat, in dem das Recht des Stärkeren – beziehungsweise des Reicheren – gilt.

Das bittere Fazit
Wir haben uns in eine Sackgasse manövriert. Wir strangulieren die Leistungsträger und die Schwachen im eigenen Land mit einem beispiellosen Regulierungswahn, während wir gleichzeitig vor der absoluten Gesetzlosigkeit des globalen Marktes kapitulieren.

Wir regulieren das Klein-Klein kaputt, weil wir zu feige sind, uns mit den großen Playern anzulegen.

Am Ende bleibt eine bittere Wahrheit: Eine Gesellschaft, die den Markt über die Menschenwürde stellt und gleichzeitig ihre Bürger wie unmündige Kinder behandelt, verliert beides – ihre Freiheit und ihre Seele. Es wird Zeit, dass wir aufhören, uns diesen Irrsinn als „Fortschritt“ verkaufen zu lassen.

3
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: August 18, 2026, 14:27:53 »
Die westliche Siegesillusion
[/b][/size]

Vielleicht sollten wir endlich aufhören, uns selbst etwas vorzumachen: Die größte Gefahr für die Ukraine könnte inzwischen nicht darin liegen, dass der Westen zu wenig Waffen liefert, sondern darin, dass er sich seit Jahren weigert, die Möglichkeit eines ukrainischen Nicht-Sieges überhaupt ernsthaft zu denken.

Seit Beginn des Krieges wird uns immer wieder die nächste Wende angekündigt. Erst sollten es die Sanktionen richten, dann die Panzer, dann die Artillerie, dann die Raketen und jetzt Drohnen und künstliche Intelligenz. Russland steht angeblich kurz vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch, die russische Armee blutet aus, Putin werde irgendwann keine andere Wahl haben, als sich zu ergeben oder zu Bedingungen des Westens zu verhandeln. Man muss sich diese Erzählung einmal nüchtern ansehen: Wir warten seit Jahren auf den großen Zusammenbruch Russlands – und erklären jedes neue Waffenpaket zum möglichen Durchbruch.

Vielleicht ist das keine Strategie mehr. Vielleicht ist es inzwischen eine Glaubensfrage.

Denn wenn man überzeugt ist, dass Russland kurz vor der Niederlage steht, wird jeder Ruf nach Verhandlungen plötzlich zum Problem. Warum mit dem Gegner reden, wenn er doch bald zusammenbrechen soll? Warum Kompromisse eingehen, wenn die nächste Waffe den Krieg entscheiden könnte? Also wird weitergeliefert, weitereskaliert und weitergewartet.

Nur: Was, wenn der große Zusammenbruch nicht kommt?

Genau diese Frage wird im Westen viel zu selten gestellt. Stattdessen wird die Wirklichkeit so lange zurechtgerückt, bis sie wieder zur eigenen Erzählung passt. Ein ukrainischer Angriff wird zum strategischen Erfolg, eine neue Technologie zur Wunderwaffe, ein russischer Rückschlag zum Zeichen des bevorstehenden Zusammenbruchs. Und wenn der Durchbruch wieder ausbleibt, braucht es eben noch mehr Waffen.

Denn während der Westen über den möglichen ukrainischen Sieg diskutiert, wird die Ukraine weiter zerstört.

Menschen sterben. Menschen verlassen das Land. Infrastruktur verschwindet. Die wirtschaftliche Basis schrumpft. Und mit jedem weiteren Kriegsjahr verändert sich die Ukraine. Das ist keine abstrakte Statistik. Das ist das Land, das wir angeblich verteidigen wollen.

Und jetzt kommt der eigentlich provokante Gedanke: Was wäre, wenn unsere Siegesillusion selbst dazu beiträgt, dass die Ukraine am Ende schlechter dasteht?

Denn wer einen Sieg erwartet, wartet. Wer wartet, verhandelt nicht. Wer nicht verhandelt, setzt auf den nächsten militärischen Durchbruch. Und wer diesen Durchbruch nicht bekommt, fordert die nächste Waffenlieferung.

So kann man einen Krieg sehr lange verlängern.

Natürlich hat Russland diesen Krieg begonnen. Daran gibt es nichts zu beschönigen. Aber die Feststellung, wer einen Krieg begonnen hat, beantwortet noch lange nicht die Frage, wie man ihn beendet. Und sie beantwortet schon gar nicht die Frage, ob jeder weitere Kriegstag automatisch im Interesse der Ukraine liegt.

Vielleicht ist genau das die westliche Siegesillusion: Nicht der Glaube, dass die Ukraine gewinnen kann. Sondern der Glaube, dass man nur lange genug auf diesen Sieg warten muss.

4
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: August 14, 2026, 15:00:11 »
Rezension in einfacher Sprache

Frau von der Leyen ist die EU (europäische Union) Präsidentin. Sie sagt, dass Europa seinen Sozialstaat (Hilfe für die Armen im Land) abbauen müsse, um einen Kriegsstaat aufzubauen.
Sie sagt auch, dass die Antwort der Mächtigen darin besteht, sich auf einen dauerhaften Ausnahmezustand und sogar auf einen Kriegszustand einzustellen.

Aber bekannte Friedensforscher sagen, dass es ohne Frieden unmöglich sein wird die Klimakrise oder die wirtschaftliche Krise abzuwenden.
Auch der Widerstand bei jungen Menschen, die sich gegen eine Wehrpflicht aussprechen, ist deutlich geworden. Die Jungen wollen sich nicht an diesen Konflikten beteiligen.

Trotzdem ist Kriegsminister Pistorius der beliebteste Politiker in Deutschland.
Trotzdem wählen die meisten älteren Wähler die Kriegs-Parteien. Hat man denen ins Hirn geschissen?

Das Buch von Fabian Scheidler ist im Herder Verlag erschienen und wer lesen kann, kann es ruhig kaufen. Es kostet 22 Euro
.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=154833&fbclid=IwdGRzaATo-KVjbGNrBOjx33Bkb2YFZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMzUwNjg1NTMxNzI4AAEe8ROvz1Fu65miCQtBFn3vCogxKLd5xGY3gGQ56Le_qRZ0SNT8xW96Q1QI6xI_aem_K6mBX1ny_TXVEFURMg1tXA

5
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: August 06, 2026, 09:30:27 »
Ist der Krieg jetzt aus?
#Die_Luftabwehr der Ukraine ist zum Erliegen gekommen, sämtliche Abwehrraketen sind verbraucht und die Bestände des Westens ebenso.

Kommt es nun zu Verhandlungen über Gebietsabtretungen?

Ist dies das Ende der Söldnerbatallione, die aus westlichen Steuergeldern finanziert wurden?

Ist dies das Ende der Zwangsrekrutierungen der faschistischen Kiew Junta mit ihren gedungenen Menschenfängern?

Die Verknappung der Patriot-Raketen könnte sogar Menschenleben retten, wenn damit das Tor zu Friedensverhandlungen geöffnet wird.

Das, was von der Ukraine noch übrig ist, gehört ohnehin BlackRock und Monsanto. Auch dem Volk dämmert es langsam für wen sie da den Kopf hingehalten haben. Die faschistische Kiew Junta steht vor dem Aus und der Kurswechsel vom Wertewesten wird schmerzhaft werden und nicht ohne Personalwechsel vonstatten gehen. Das heißt, die Tage der Kiesewetters und Konsorten sind gezählt und es bleibt zu hoffen, dass ein baldiger Waffenstillstand dem Krieg und dem Sterben  ein Ende macht.

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_101375148/ukraine-krieg-kiew-gehen-patriot-raketen-aus-experte-warnt-vor-lage.html

.

6
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: August 01, 2026, 16:12:13 »
Nicht mein Präsident


es war ein Routinetermin, stimmt’s? Ich meine das nicht despektierlich. Wenn etwas immer wieder passiert, dann wird es irgendwann zur Gewohnheit.
Dagegen kann man nichts machen. In Deutschland sind schon so viele getötet worden. Männer und Frauen. Alte, Junge, Kinder. Hetero- und Homosexuelle, Leute mit und ohne Migrationshintergrund, Arme und Reiche.
All diese Toten sind so verschieden. Die Mörder sind alle ähnlich. Ihre Waffe ist entweder ein Messer oder ein Auto.
Sie haben nach dem Anschlag auf den Berliner CSD gesagt: „Diese Tat ist ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft.“
Das sagen Sie nämlich immer. Jedes Mal. Bei jeder Gedenkfeier zum Massaker auf dem Berliner Breitscheidplatz, 2016, sprechen Sie vom „Angriff auf unsere offene Gesellschaft“.
Die andere Floskel, „menschenfeindliche Ideologie“, kommt nach meiner Recherche nur bei rechtsradikalen Tätern.
Die Toten und ihre Familien sind Ihnen und Ihren Redenschreibern nicht mal die kleine Mühe wert, sich hin und wieder eine andere Phrase einfallen zu lassen.
Auch Friedrich Merz sprach übrigens vom „Angriff auf unsere Gesellschaft“. Eine Frau aus Polen ist tot. Wäre sie in Polen geblieben, würde sie noch leben.


7
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Juli 30, 2026, 10:20:42 »
Wenn der Krieg unwichtig wird

Hallervorden, der sich seit Jahren für den Frieden engagiert und für Diplomatie im Ukrainekrieg plädiert, stellt sich nun offen in den Dienst der größten Kriegstreiberpartei überhaupt.

Wie passt das zusammen?

Das alles nur, um die AfD zu verhindern, die sich auch gegen den Krieg positioniert hat?
Das alles nur, um Beschneidungen der freien Kunst zu verhindern, wobei gerade die CDU Vorreiter der ausufernden Cancel Culture Bewegung ist?

Mit dieser Farce hat es Hallervorden geschafft sein ganzes Engagement der letzten Jahre in Zweifel zu ziehen.
Oder aber er hat tatsächlich etwas zuviel "Honig im Kopf".
.
https://www.n-tv.de/leute/Dieter-Hallervorden-warnt-vor-der-AfD-id31136323.html

8
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Juli 27, 2026, 18:21:39 »
Wir sind am Arsch

Nicht der Sozialstaat verschwindet – sondern die Gesellschaft, die ihn getragen hat

Das Gespräch zwischen Jens Berger und Christian Leye beschreibt den schleichenden Abbau des Sozialstaates, die Umverteilung zugunsten von Vermögen und die gewaltigen Summen, die inzwischen für Aufrüstung bereitgestellt werden. Das ist alles richtig. Und doch greift diese Analyse aus meiner Sicht zu kurz. Denn sie beschreibt die Symptome. Die eigentliche Krankheit liegt tiefer.

Wir diskutieren seit Jahren über Renten, Bürgergeld, Pflege, Krankenhäuser oder Verteidigungsausgaben, als handele es sich um voneinander unabhängige politische Entscheidungen. Tatsächlich gehören sie alle zu einem viel größeren Zusammenhang. Deutschland erlebt seit über dreißig Jahren keinen bloßen Umbau des Sozialstaates. Deutschland erlebt den Umbau seiner Gesellschaft.

Das begann nicht mit Friedrich Merz. Auch nicht mit Olaf Scholz oder Angela Merkel. Selbst Gerhard Schröder war nicht der Anfang, sondern lediglich ein Beschleuniger. Die Begründungen wechselten im Laufe der Jahre ständig. Mal hieß es Globalisierung, dann Wettbewerbsfähigkeit, anschließend Schuldenbremse und heute Zeitenwende. Die Schlagworte änderten sich. Der politische Grundkurs erstaunlich wenig. Immer lautete die Botschaft: Der Staat müsse sich zurücknehmen, der Bürger mehr Eigenverantwortung übernehmen, der Markt könne vieles besser regeln als die öffentliche Hand.

Doch während wir uns an diesen Debatten abarbeiteten, fand eine viel größere Veränderung statt. Unser Blick richtete sich fast ausschließlich auf Milliardäre und Multimillionäre. Wir empörten uns über Superreiche und übersahen dabei die eigentliche Entwicklung: Deutschland ist Schritt für Schritt zu einer Vermögensgesellschaft geworden.

Nicht jeder besitzt Millionen. Aber Millionen Menschen besitzen heute etwas. Das Einfamilienhaus der Eltern, das vor fünfzig Jahren gebaut wurde. Die Eigentumswohnung. Das kleine Wertpapierdepot. Unternehmensanteile. Ein ETF-Sparplan. Vermögen, das über Jahrzehnte aufgebaut wurde und nun vererbt wird. Wer mit einem schuldenfreien Haus, einer Eigentumswohnung oder einem Depot ins Leben startet, beginnt unter anderen Bedingungen als jemand, der sich alles erst erarbeiten muss. Es geht dabei nicht um Neid. Es geht um eine nüchterne Feststellung: Besitz verändert Lebenslagen – und Lebenslagen verändern politische Interessen.

Vielleicht haben wir genau deshalb den eigentlichen Wandel übersehen. Der Sozialstaat lebte nie nur von Steuern und Sozialabgaben. Er lebte von einem gemeinsamen Interesse. Der Unternehmer nutzte dieselben Straßen wie der Schlosser. Der Professor schickte seine Kinder auf öffentliche Schulen. Der Behördenleiter lag im selben Krankenhaus wie der Industriearbeiter. Man teilte dieselben öffentlichen Räume und hatte deshalb ein gemeinsames Interesse daran, dass sie funktionierten.

Heute beginnt sich diese Gemeinsamkeit aufzulösen. Sie beginnt mit zwei Wartezimmern in einer Arztpraxis. Eines für Privatpatienten, eines für gesetzlich Versicherte. Das wirkt harmlos. Ist es aber nicht. Denn dieses kleine Schild an der Tür steht sinnbildlich für eine Entwicklung, die weit darüber hinausgeht. Private Krankenversicherung. Privatschulen. Private Altersvorsorge. Private Pflege. Private Sicherheitsdienste. Wer es sich leisten kann, organisiert immer mehr Bereiche seines Lebens außerhalb der öffentlichen Systeme.

Damit verändert sich nicht nur die Lebenswirklichkeit. Es verändert sich auch der politische Blick auf den Staat. Wer auf öffentliche Schulen nicht mehr angewiesen ist, kämpft seltener für ihre Qualität. Wer nie ein kommunales Krankenhaus betritt, erlebt dessen Mängel nicht mehr am eigenen Leib. Wer seine Altersvorsorge aus Immobilien, Kapitalanlagen oder Unternehmensanteilen bezieht, blickt anders auf die gesetzliche Rente als derjenige, für den sie die einzige Absicherung im Alter ist.

Vielleicht ist das der eigentliche Sprengsatz unserer Zeit. Nicht die Ungleichheit allein. Sondern der Verlust gemeinsamer Erfahrungsräume. Eine Demokratie lebt davon, dass ihre Bürger dieselben Institutionen nutzen und deshalb ein gemeinsames Interesse an ihrer Qualität haben. Lösen sich diese gemeinsamen Räume auf, beginnt auch der gesellschaftliche Zusammenhalt zu bröckeln.

Und während sich diese Entwicklung vollzieht, erzählt man uns gleichzeitig, Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz würden eine neue Ära des Wohlstands einläuten. Maschinen übernehmen Arbeit. Software steigert die Produktivität. Algorithmen erledigen Aufgaben, für die früher Menschen gebraucht wurden. Dennoch lautet die politische Botschaft ausgerechnet jetzt: Wir sollen länger arbeiten, später in Rente gehen und mehr privat vorsorgen. Da drängt sich eine einfache Frage auf: Wem kommt dieser enorme Produktivitätszuwachs eigentlich zugute? Der Gesellschaft insgesamt – oder vor allem denjenigen, die bereits über Kapital und Vermögen verfügen?

Vor diesem Hintergrund erscheinen auch die milliardenschweren Verteidigungsausgaben in einem anderen Licht. Natürlich braucht ein Staat Sicherheit. Aber Sicherheit besteht nicht nur aus Waffen. Sicherheit besteht auch aus funktionierenden Schulen, Krankenhäusern, Renten und einer Infrastruktur, die ihren Namen verdient. Öffentliche Milliarden verschwinden nicht. Sie werden zu Aufträgen, Umsätzen, Gewinnen und Renditen. Auch das gehört zur wirtschaftlichen Realität. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, wofür der Staat Geld ausgibt. Sondern welche Gesellschaft er mit diesen Prioritäten hervorbringt.

Vielleicht besteht der größte Irrtum unserer Zeit darin zu glauben, wir führten eine Debatte über Sozialpolitik. In Wahrheit führen wir eine Debatte über den Charakter unserer Republik. Nicht der Sozialstaat verschwindet zuerst. Es verschwindet langsam die Gesellschaft, die ihn einmal getragen hat. Und wenn wir das nicht erkennen, werden wir weiter über jede einzelne Reform streiten, ohne zu bemerken, dass sich das Fundament unter unseren Füßen längst verändert hat.

Ich wollte man könne die Zeit in die 90ger zurückdrehen.
Es macht keine Freude mehr diesen Niedergang zu erleben.

9
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Juli 25, 2026, 15:14:41 »
Ich bin kein Ossi aber das ist nachvollziehbar

𝗚𝗘𝗛𝗧 𝗗𝗢𝗖𝗛 𝗡𝗔𝗖𝗛 𝗥𝗨𝗦𝗦𝗟𝗔𝗡𝗗 𝗢𝗗𝗘𝗥 𝗡𝗢𝗥𝗗𝗞𝗢𝗥𝗘𝗔! 🤡

Diesen hochgebildeten Satz liest man täglich unter unseren Beiträgen. Mehr ist bei manchen offenbar nicht mehr vorhanden. Der politische Erdkundeunterricht endet bei Russland und Nordkorea, danach kommt nur noch weißes Papier.

Sobald jemand schreibt, dass er gern in der DDR gelebt hat oder gute Erinnerungen an diese Zeit besitzt, beginnt bei einigen unserer netten Mitbürger aus den alten Bundesländern sofort der innere Ausnahmezustand.

Das darf nicht sein!

Ein Ostdeutscher erinnert sich gern an seine Kindheit? Schnell die Tastatur holen, eine Beruhigungstablette einwerfen und darunter schreiben: „Dann geh doch nach Russland!“

Wer noch zwei Gehirnzellen in Reserve hat, ergänzt Nordkorea. Damit wäre das gesamte politische und geografische Wissen dann auch schon aufgebraucht.

Denn selbstverständlich kann niemand gern in der DDR gelebt haben. Wir müssen alle rund um die Uhr unglücklich gewesen sein, jeden Morgen verzweifelt aufgestanden sein und uns gefragt haben, wie wir diesen schrecklichen Tag mit bezahlbaren Mieten, einem sicheren Arbeitsplatz, kostenloser Bildung, Kinderbetreuung und einem funktionierenden Gesundheitssystem nur überstehen sollen.

Wer sich heute positiv an irgendetwas aus der DDR erinnert, möchte natürlich sofort die Mauer wieder aufbauen, das Westfernsehen abschalten und morgens um sechs mit der Kalaschnikow zum Fahnenappell antreten.

So einfach funktioniert Geschichte im Kopf mancher Kommentatoren. Mehr passt dort offenbar nicht hinein, weil der Speicherplatz bereits von RTL, Bild-Zeitung und dreißig Jahren betreutem Denken belegt ist.

Besonders laut poltern dabei nicht selten Menschen, deren eigener Lebenslauf ungefähr so erfolgreich verlief wie der Bau des Berliner Flughafens. Selbst finanziell nie auf einen grünen Zweig gekommen, vielleicht seit Jahren Stütze und möglicherweise schon in zweiter oder dritter Generation vom Staat versorgt, aber anderen erklären, in welchem Land sie gefälligst zu leben haben.

Das Selbstbewusstsein wächst bei manchen Menschen offenbar zuverlässig mit der Entfernung zur eigenen Leistung.

Und Russland?

Was genau spricht eigentlich grundsätzlich dagegen, Russland zu besuchen oder dort zu leben? Russland ist ein riesiges Land mit Millionen ganz normalen Menschen. Es ist nicht Nordkorea und auch nicht der persönlich von deutschen Nachrichtensprechern erschaffene Vorhof der Hölle.

Ja, Russland ist im Februar 2022 militärisch in die Ukraine einmarschiert. Aber dieser Konflikt ist nicht am Morgen des 24. Februar plötzlich vom Himmel gefallen, weil Putin schlecht geschlafen hatte und spontan Lust auf Krieg bekam.

Davor lagen jahrelange Kämpfe im Donbass, tote Zivilisten, gebrochene Vereinbarungen von Minsk, die NATO-Frage, westliche Einflussnahme und eine ukrainische Regierung, die nun wirklich nicht als leuchtendes Vorbild für Korruptionsfreiheit, Demokratie und Menschenrechte bekannt war.

Darüber darf man offenbar nicht sprechen. Die Geschichte beginnt nach offizieller deutscher Lesart exakt an dem Tag, an dem Russland einmarschierte. Alles davor wird gelöscht, denn Zusammenhänge könnten den Bürger am Ende noch dazu bringen, selbst nachzudenken.

Der Begriff „Angriffskrieg“ wird deshalb inzwischen wie ein politisches Weihwasser verspritzt. Einmal darübergegossen, sind sämtliche Fragen beantwortet. Wer trotzdem nach Ursachen, Vorgeschichte oder deutschen Interessen fragt, ist automatisch Putin-Versteher, Kremltroll oder wahrscheinlich persönlich mit einem russischen Panzer nach Berlin gefahren.

Gleichzeitig wird uns die Ukraine als freundliches, soziales, demokratisches und nahezu korruptionsfreies Musterland verkauft, das nur zufällig seit vielen Jahren regelmäßig auf den hinteren Plätzen internationaler Korruptionsranglisten auftaucht.

Aber natürlich. Dort wurde vermutlich nur so viel gestohlen, weil die Schränke zu klein waren.

Seit 2022 wurden in Deutschland insgesamt mehr als 1,6 Millionen Menschen aus der Ukraine registriert. Rund 1,2 Millionen Ukrainer.
Hunderttausende bekamen also Wohnung, Krankenversicherung, Heizkosten und den Lebensunterhalt bezahlt, während deutschen Rentnern erklärt wurde, sie sollten beim Heizen sparen, im Winter einen Pullover mehr anziehen und sich über zwölf Euro Rentenerhöhung gefälligst dankbar zeigen.

Und ja, einige Menschen aus der Ukraine sind tatsächlich vor dem Krieg geflohen. Andere haben schlicht die Gelegenheit genutzt, ein Land zu verlassen, in dem sie schon vor dem Krieg keine vernünftige Zukunft mehr sahen. Wieder andere pendelten zwischen Deutschland und der Ukraine oder reisten weiter.

Das alles darf man benennen, ohne jeden Ukrainer über einen Kamm zu scheren. Aber genauso wenig muss man so tun, als wären ausnahmslos 1,6 Millionen schwer traumatisierte Menschen direkt aus einem brennenden Schützengraben nach Deutschland getragen worden.

Besonders interessant wird es, wenn unter solchen Beiträgen Menschen mit einer Ukraineflagge im Profilbild erklären, wie schlimm Nationalismus ist. Die eigene Flagge ist natürlich ein Zeichen von Menschlichkeit. Wer sich an die DDR erinnert oder eine andere Meinung über Russland hat, ist dagegen sofort ein gefährlicher Nationalist.

Diese Logik muss man erst einmal schaffen. Vermutlich gibt es dafür inzwischen staatlich geförderte Aufbaukurse.

Und nun zurück zu unserer DDR.

Ja, es gibt Millionen Menschen aus den sogenannten neuen Bundesländern, die gern in der DDR gelebt haben. Nicht, weil dort alles perfekt war. Nicht, weil niemand Fehler gemacht hat. Und auch nicht, weil jeder politische Entscheidungen kritiklos gefeiert hätte.

Sie lebten dort gern, weil es ihr Zuhause war.

Dort standen ihre Elternhäuser, dort gingen sie zur Schule, dort wurden ihre Kinder geboren, dort hatten sie ihre Freunde, ihre Arbeit und ihr ganz normales Leben. Dieses Leben bestand nicht nur aus Stasi, Mauer und angeblich leeren Regalen, auch wenn manche Westdeutsche seit 35 Jahren nichts anderes darüber gelernt haben.

Die letzte Volkskammerwahl wurde anschließend zum Freibrief für den schnellstmöglichen Beitritt zur Bundesrepublik erklärt. Danach wurden Betriebe geschlossen, Vermögen verteilt, Grundstücke verkauft, Arbeitsplätze vernichtet und ganze Lebensleistungen für wertlos erklärt.

Natürlich hat sich dabei niemand aus dem Westen bereichert.

Die Unternehmen kamen ausschließlich aus christlicher Nächstenliebe. Sie kauften Betriebe, Grundstücke, Maschinen, Marken und Absatzmärkte nur deshalb, weil sie uns Ostdeutsche so lieb hatten. Dass sie dabei manchmal unsere Geldbörse mitnahmen, war sicherlich ein bedauerliches Versehen.

Viele Ostdeutsche fühlten sich belogen, überrollt und hinters Licht geführt. Erst versprach man blühende Landschaften, dann blühten vor allem die Gewinne westdeutscher Unternehmen und die Arbeitsämter in den neuen Bundesländern.

Wer das heute anspricht, soll nach Russland gehen.

Wer sich an die soziale Sicherheit der DDR erinnert, soll nach Nordkorea gehen.

Wer bezahlbare Wohnungen, sichere Arbeitsplätze und kostenlose Bildung gut fand, ist ein Diktaturfreund.

Wer dagegen Waffenlieferungen, Milliardenhilfen, steigende Mieten und immer höhere Sozialabgaben beklatscht, steht selbstverständlich fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

So, liebe Bundesbürger, besonders diejenigen mit Ukraineflagge im Profilbild: Jetzt dürft ihr euch wieder richtig austoben.

Schreibt „Dann geh doch nach Russland!“, „Zieh nach Nordkorea!“ oder überrascht uns zur Abwechslung einmal mit einem dritten Land. Vielleicht Kuba. Dann wissen wir wenigstens, dass der Atlas etwas weiter als bis Seite zwölf gelesen wurde.

10
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Juli 24, 2026, 15:00:26 »
Hi Erich,
Der Einzelpersonenkritikus hat gesprochen, der treu dienende Staatsdiener, der mit Wohlklang und Füllseln in einem Kokon lebt und knapp am Hofrat vorbeigeschlittert ist.
Wer sich in dieser Zeit nicht traut den Mund aufzumachen und sei es nur auf dem Papier, hat sich längst aus dem Leben verabschiedet und sich in die amorphe Schafherde eingereiht.
Das ist nicht weiter verwunderlich, denn es gibt ja Millionen mehr von dieser Sorte. Mir ist ein Schandmaul allemal lieber als die gesichtslose Masse der Ja-Sager.

Prof Martin Haditsch aus Linz jedenfalls, hat in seiner Wutrede gegen die Verlogenheit gezeigt, dass eben nicht alles leiwand ist und das ist gut so.
LG Hans

11
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Juli 23, 2026, 15:30:04 »
Nachtrag
Martin Erich Werner Haditsch (geb. 1959 in Graz) ist ein österreichischer Mediziner und Biologe.[1][2]

Nach der Ausbildung zum Allgemeinmediziner wurde Haditsch 1995 Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie und 1998 Facharzt für Tropenmedizin. Er promovierte in Medizin und in Biologie. Von 1991 bis 2009 war er im Krankenhaus der Elisabethinen in Linz tätig. In Hannover leitete er ein virologisches Labor am Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ). Er arbeitet derzeit am TravelMedCenter, Leonding.[3]

Haditsch arbeitet in einigen Gremien der International Society of Travel Medicine (ISTM) mit. Er ist International Advisor der Asia Pacific Travel Health Society, Mitglied des Editorial Board des Journal of Travel Medicine (Associate Editor, Laboratory medicine), Mitglied des Editorial Boards des Journals Travel Medicine and Infectious Disease, Honorary Member des Editorial Boards der tschechischen Fachzeitschrift Vaccination and Travel Medicine, Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Tropenmedizin und Parasitologie, Gründungs- und Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Reise- und Touristikmedizin und Mitglied der Wissenschaftskommission des Verteidigungsministeriums.[4]

Haditsch gilt als Kritiker der Maßnahmen der Politik gegen die COVID-19-Pandemie in Österreich.[5][6]

12
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Juli 23, 2026, 13:45:29 »
Hi Erich,

DAS ist ein Linzer.

Respekt. Eine Wutrede, die es in sich hat.

 ;D ;D ;D

https://youtu.be/KWcNIpfzvaw?is=_wGCXXwsQ2XR6COk

13
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Juli 22, 2026, 17:28:05 »
Menschenjäger in der Ukraine

Gedungene Söldner zerren Junge Männer von der Straße weg in Lieferwagen und ab an die Front.
Dieses faschistische Drecksland darf nie in die EU. Pfui Deiwel.

Zitat
   Leben komplett, gehen kaum noch auf die Straße und organisieren sich in Telegram-Kanälen, um Warnungen über aktuelle TCC-Razzien auszutauschen. [1, 2]
Flucht und Bestechung: Wer über die finanziellen Mittel verfügt, versucht sich freizukaufen oder illegal über die Grenzen (z. B. nach Rumänien) zu fliehen. Berichten zufolge sind seit Kriegsbeginn bereits rund 200.000 Männer aus der Armee desertiert.
Leben komplett, gehen kaum noch auf die Straße und organisieren sich in Telegram-Kanälen, um Warnungen über aktuelle TCC-Razzien auszutauschen. [1, 2]
Flucht und Bestechung: Wer über die finanziellen Mittel verfügt, versucht sich freizukaufen oder illegal über die Grenzen (z. B. nach Rumänien) zu fliehen. Berichten zufolge sind seit Kriegsbeginn bereits rund 200.000 Männer aus der Armee desertiert. [/quote]


Die Methode
https://youtu.be/UM_mnPFXw7k?is=-C_ajJIMdgwnxyXC

14
Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« am: Juli 22, 2026, 13:41:00 »
Doppelstandards und geframte Narrative
Hi Erich, wer der Springerpresse oder Standard ausgeliefert ist, hat weder das kognitive Vermögen noch den Willen geschichtliche Zusammenhänge zu begreifen.
LG Hans
Während das Kosovo Referendum vom Westen bejubelt wurde, hatte das Donbass Referendum die Nichtanerkennung zur Folge.
Die Ukrainer sind keine Russen, weder durch Sprache, Kultur und Religion miteinander verbunden und nach dem Maidan 2014 wurden ca 14000 Russen von der Faschisten Junta in der Ostukraine getötet.
Das Anheizen des Konflikts ging von den USA aus, die Rechnung bezahlen mussten die Soldaten an der Front. Korruption, Kriminalität, 200.000 Fahnenflüchtige, angeheuerte Söldnerbatallione sind das traurige Resultat des gescheiterten Vielvölkerstaates. Ein Land, das ohne die Kriegsmilliarden aus Brüssel längst bankrott wäre, wird auch nach Kriegsende so schnell nicht wieder auf die Füße kommen. Die Ukraine wird auch Dank Polen, Slowakei und Ungarn nicht in die EU kommen.

Zitat
Die Unabhängigkeitsbestrebungen im Donbass (Ostukraine) begannen 2014, als prorussische Separatisten nach umstrittenen Referenden die sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk ausriefen. Diese international nicht anerkannten Republiken führten zu einem jahrelangen Krieg und waren der unmittelbare Auslöser für den russischen Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022.


15
Im hohen Gras verweilen / Re: Gedichte Archiv Beisl 22
« am: Juli 21, 2026, 14:20:22 »
Die neue Schläue     

So unberührt war diese alte Welt,
die eine andre wurde über Nacht.
Wie sich ein Täter beim Verhör verhält,
der nicht die Zeit beim Alibi bedacht.

Sie folgen brav mit aller Schläue
und sacken jeden Boni ein.
Bei jeglichem Erlass aufs Neue -
verpissen sich im Nachhinein.

Belesen zwar, doch nur zum Etikettenschwindel,
denn solches ist das Hauptgeschäft
von dem Gesindel.

Seiten: [1] 2 3 ... 55