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Nachrichten - Agneta

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Helikoptereltern
« am: Juni 24, 2018, 09:14:31 »
ein schwieriges Thema und dazu sicherlich aus persönlicher Erfahrung geschrieben, lieber Erich.
Helicoptereltern, das ist so ein Totschlagwort wie Gutmensch.
Du hast einmal von dir erzählt, von deiner Kindheit und für solche Eltern trifft das wohl zu. In erdrückender und kurzsichtiger Liebe einem Kind die Wege zu verstellen . ohne jemals etwas Böses gewollt zu haben. Das war allerindings extrem.
Heute aber werden Eltern schon  als Helicoptereltern beschimpft, die ihr Kind zum Bus begleiten ect., nur weil die anderen Alten zu faul sind, sich um ihre Pänz zu kümmern.Ich bin auch Helicopter.Mama in deren Augen und dennoch habe ich meine Tochter und ebenso nun meinen Enkel, an dessen Erziehung ich ja viel Anteil habe, zu einem mündigen und selbstbewussten Menschen erzogen.

Wenn ich deine Geschichte sehe, hat das von Seiten der Eltern sehr viel mit Angst und Nichtloslassenkönnen zu tun. Als Mutter oder Eltern aber muss ich immer die Waage halten, damit das Kind auch selbstbewusst werden kann. Es ist ähnlich wie bei einem kleinen Hund: Nehme ich ihn immer auf den Arm, wenn ein anderer kommt, wird er immer Angst haben und sich nie wehren können. Oder er wird zum Angstbeißer, also aggressiv.
Lasse ich ihn aber bei der falschen Hund unten, wird er gebissen und wird daraus auch ein ungutes Verhalten lernen. Also nimmt man ihn auf den Arm, wenn Gefahr droht und lässt ihn laufen, wenn die Gefahr unwahrscheinlich ist.
Ein Thema, über das man menschlich, emotional und pädagogisch wahrscheinlich einen ganzen Abend lang diskutieren könnte.

ehr gerne gelesen mit lG von Agneta


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Zwischen Rosen und Romantik / Re: Mein schönstes Glück
« am: Juni 24, 2018, 09:03:34 »
ich schieße mich gerne meinen Vorkommentatoren an, lieber Curt. Gerne gelesen mit lG von Agneta

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Im Gras wispert Hoffnung / Re: Das letzte Blatt im Buch
« am: Juni 24, 2018, 09:02:16 »
Der lichtvolle Ausblick, das Versöhnliche mit einem langen und auch leidvollen Leben, hast du hier wunderbar in Bilder und Worte gefasst, lieber Gummibaum. Das feine Sonett berührt und packt. Sehr gerne gelesen die Geschichte eines in sich ruhenden Menschen.
LG von Agneta

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Im Gras wispert Hoffnung / Re: Zwischen-Zeit
« am: Juni 24, 2018, 08:59:11 »
Ich danke dir, liebe Cyparis, für deine lieben Worte. Ich stehe im Moment "dazwischen". Dieses Werk schrieb ich in der ersten Woche, als ich hier angekommen war. Meine Umzugsgedichte werde ich in einer Serie zusammenfassen, die Entwicklung ist sehr interessant für mich selbst.
Ich habe Glück gehabt, fühle mich hier sehr wohl, weil es mich an meine Kindheit erinnert, an meine Eltern, die ich sehr liebte. Dennoch ist es auch ein wenig Rheinland. Habe schon Lieblingsplätze gefunden, ein stiller Platz in einer Kleingartenanlage mit Blick über Hügel, Wald -dort habe ich auch dieses Werk geschrieben. Über die ja leider laute Hauptstraße hinweg kommt man direkt auch in einen wunderschlnen Wald mit Bachlauf.
Da ich eine Erdgeschosswohnung habe und das Haus mit einer großen Wiesenanlage mit alten Bäumen umgeben ist, ist mein Gefühl manchmal, als hätte ich noch ein Haus. Die Nachbarn sind sehr ruhig und freundlich. Hundi wird gut angenommen.
Alles ok, muss nur richtig hier ankommen.
Gleich setze ich mich mal aufs Rad und fahre zu dem nahe gelegenen See. Männes Rad hat leider einen Platten seit dem Umzug.
Leverkusen ist schön! Ich kann jetzt gut verstehen, dass meine Tochter hier nicht weg will.

LG von Agneta

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Wo Enzian und Freiheit ist / Re: Wirr im Kopf
« am: Juni 19, 2018, 13:13:00 »
Liebe Cyparis,

ich freue mich sehr, dass du hierzu einen Kommi geschrieben hast. ja, es ist ein großer Schritt gewesen und da ich im Moment noch richtig Ärger mit dem Käufer fürs Haus  habe ( er zahlt nicht), ein wirklich  nervenaufreibender.
Wenn das aber alles geklärt ist, wird es gut werden.
Meine Wurzeln sind nicht im Rheinland, das Haus dort aber habe ich geliebt. Es st also eher, als wäre ich "zu meinen Wurzeln zürückgekehrt", die Landschaft, die Menschen. Dennoch hätte ich nie ins Sauerland zurück gewollt, weil die Menschen mir da zu borniert und zu engstirnig sind und waren. Hier ist eine gute Mischung.
Dennoch muss man sich all diesen gedanken und Gefühlen erst mal stellen.
Dies tue ich im Moment mit meinen Gedichten.Aber ich verpspreche, das sich meine Thematik bald auch wieder ändern wird...

LG und danke für deine guten Wünsche von Agneta

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Wo Enzian und Freiheit ist / Re: Wirr im Kopf
« am: Juni 19, 2018, 09:06:19 »
es freut mich, lieber Erich, dass dir das Prosagedicht gefallen konnte. Es ist eine seltsame Situation im Moment: Vieles kommt mir bekannt vor aus meiner Kindheit, die ich ja Im Sauerland erlebte. Meine Jahre im Rheinland finden sich aber auch wieder. Es ist irgendwie tatsächlich wie ein Querschnitt durch mein Leben. Hügel, aber nicht Berge, Seen, die Sprache, die Backwaren ect., als wäre es eine Mischung aus dem, was ich im Leben gelebt habe und liebte. Ich bin sehr zufrieden hier, wenn auch mächtig im Stress.
Janosch hat den Umzug nicht gut verkraftet, ich war am nächsten Tag schon mit ihm beim Notarzt. Jetzt aber geht es wieder.
Die Entscheidung, hierher zu ziehen, war richtig und ich bereue sie nicht.
Aber das, was du mit den Gefühlen schriebst, stimmt genau und genau das will das Gedicht auch sagen.
LG und danke von Agneta

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Wo Enzian und Freiheit ist / Wirr im Kopf
« am: Juni 17, 2018, 09:49:36 »
Wirr im Kopf

Anpacken, auspacken
- Kindheit weht um Umzugskisten.
Die Luft ist kühl des Nachts.
Wie damals.
Poesie vom Reißbrett,
angerissen, ausgerissen
Stücke meines Lebens, Düfte, Gräser,
Streuselkuchen wie vor fünfzig Jahren.
Gefühl erwächst aus Umzugskisten,
weggezogen ausgezogen
bis aufs Hemd.
In welcher Kiste war das noch?

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Zwischen Rosen und Romantik / Re: Stiller Verehrer
« am: Juni 17, 2018, 09:48:47 »
Lieber Erich,
du malst ein Bld von einem Menschen, einem Du, das perfekt ist, in sich ruhend, selbstbewusst und doch großzügig. Ein Wesen, das einer Illusion gleichkommt.
Gleichzeitig das Bild von einem Menschen, dem Prot, der dieses Wesen liebt und um es wirbt.
Eine Traumgeschichte, irgendwie unwirklich und doch schön.
Illusionen zu umwerben ist ungefährlich... lächel. Bei einem realen Menschen wird das schon schwieriger.
Gernemitgeträumt mit lG von Agneta

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Verbrannte Erde / Re: Kein Asyl
« am: Mai 29, 2018, 10:45:26 »
die Geschichte der Königskinder, die zueinander nicht kommen konnten, auf eine moderne Situation gemünzt, lieber Curd.
Ich denke jedoch, durch eine Ehe würde die Asylantendame hier Bleiberecht haben.
LG von Agneta

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Verbrannte Erde / Re: Seelenverkäufer
« am: Mai 29, 2018, 10:43:46 »
ja, metaphorisch gut gestrickt, liber Erich. Auch der Seelen-Verkäufer in Bezug auf Glauben ist gut gewählt.
Absurd, und dennoch Realität in unsrer Welt, dem Narrenschiff und interpretierbar auf viele aktuelle Situationen.
Die Dummheit der Besatzung springt einen förmlich an.
Sehr gerne gelesen mit lg von Agneta

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Der Krimi
« am: Mai 29, 2018, 10:40:06 »
natürlich hast du recht, lieber Erich. Es ist eine lyrische Kurzprosa. da es hier dafür keine Rubrik gibt, habe ich es unter Gedichte gestellt,da es ja doch mehr lyrische Elemente hat als eine Geschichte.
Ich danke dir, dass dich die Machart ansprechen konnte.
LG von Agneta

Martin, mit deinen Kommis kann man nichts anfangen, auch wenn ein Smilie dabie stehg.

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Der Krimi
« am: Mai 27, 2018, 13:11:29 »
Der Krimi

Er lief spät abends im Fernsehen. Ich war schon eingeschlafen und wachte wieder auf.
Ein Krimi aus einer Zeit,
wo Verbrecher aus einfachen Schichten kamen,
wo Väter ihre Kinder schlugen
und das für ihr gutes Recht hielten.
Ein Krimi aus der Zeit,
wo der Platz der Frau am Herd war,
wo man offiziell erst poppte, wenn man verlobt war
und wo angetrunkene Männer abends verwaschene Bademäntel trugen,
aus Baumwolle mit Streifen.
Manchmal waren sie blau, manchmal weinrot, die Streifen.
Eine Zeit also, wo alles noch seine Ordnung hatte.
Made in Germany.

Mitten in der Nacht löschte ich die Lichter in meinem schicken Einfamilienhaus am Stadtwald.
Meine Familie schlief längst.

Ich war daran hängen geblieben.
An dem Krimi aus den Sechzigern,
an der erbarmungswürdigen Armut der Figuren,
an den schwarzen, eingerissenen Fingernägeln der Arbeiter,
an der Düsternis der verfallenden Drahtzieherei
und an dem Bademantel,
den auch mein Opa immer getragen hatte.

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Noch ein "wahrer Glaube"!
« am: Mai 26, 2018, 21:47:20 »
Lieber Erich,

Im eigenen Ermessen... hm. Unser Leben macht uns und hat immer nur Sinn "im eigenen Ermessen." Dem Universum sind wir egal und mir ist das Universum egal. Mich interessiert ncht mal die Meinung meines Nachbarn über mich.Warum sollte es mich interessieren, ob ich fürs Universum wichtig bin? Ich bin es nicht und so what?

Wichtig ist mir nur die Liebe meiner Familie und in der werde ich gedanklich fort bestehen, in meinem Kind und in meinem Enkel und in den folgenden Generationen und meiner Liebe, die ich ihnen geben kann - in den Erinnerungen, die in ihren Herzen bleiben - Universum hin oder her.
LG von Agneta

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Im Gras wispert Hoffnung / Re: Zwischen-Zeit
« am: Mai 26, 2018, 16:38:34 »
das freut mich, lieber Wolf. Danke dir und lG von Agneta

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Wo Enzian und Freiheit ist / Re: Der Berg
« am: Mai 26, 2018, 16:37:27 »
deine Zeilen, lieber Wolf, machen nachdenklich. Die Aussage, im Tale sei es leichter, weil man niccht weiß, dass man nicht weiß, ja, möglich.
Wer sich aber auf den Berg traut, der kann seinen Weg vielleicht ändern, somit auch seine Sitauation im Tal. Aber den Berg besteigen kostet Kraft und Mut.
Gene gelesen mit LG von Agneta

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