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Themen - a.c.larin

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1
Verbrannte Erde / Selbstmitleid
« am: Oktober 23, 2020, 08:18:22 »
Wann willst du denn zufrieden sein?
Wie lang dich nur beklagen?
Es mag dir nicht beschieden sein
das Glück an allen Tagen-

doch wirst du jemals es auch sehn,
wenn es zu dir gekommen?
In Selbstmitleid musst du vergehn,
hast niemals angenommen

das Unvollkommene, wies ist!!
Die Zärtlichkeit des Lebens,
die dich berührt und manchmal küsst,

erscheint auch weiterhin nur trist.
Was nicht perfekt sich zeigt, ist Mist?
Dann war das wohl vergebens....

2
Das Blöken der Lämmer / R.I.P.
« am: Oktober 15, 2020, 17:05:20 »
Ich denke, da es bald November wird, ists Zeit für ein bisschen "Friedhofsstimmung"



Hier ruht in Frieden Pit Ralon,
man kannte ihn von Weitem schon.
Die Wolke, die ihn stets umgab,
die duftet auch noch aus dem Grab.

********************************

Es drehte Ortlieb Q.N.Ringer
ja wirklich ziemlich krumme Dinger.
Am krümmsten war ein Haken dran-
dort hängt er jetzt, der gute Mann.

************************************

Der Hungerkünstler N.Irvana
bestand nur noch aus Haut und Bana*.
Beim Sitzen auf dem Nagelbrette
verlor er seine letzte Wette.

("Bana"= wienerisch für "Knochen")
***********************************

Noch weitere 150 Grabstellen frei!

3
Das Blöken der Lämmer / KLappgehörnte Larinfusionen
« am: Oktober 14, 2020, 19:29:18 »
1) Zwei Knaben fuhren Motorrad,
    der eine schief, der andre grad.
    Der Schiefe rammte schräg den Graden-
    und alle beide gingen baden.

***************************

2) Zwei Knaben hatten einen Streit.
    Sie diskutierten lang und breit,
    und länger, breiter, wie zwei Wilde -
    zum Schluss war keiner mehr im Bilde.

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3) Zwei Knaben soffen nur zum Spaß:
    Der eine dies, der andre das.
    Nach einer Weile gab es Tausch,
    und nach 'ner zweiten endlich: Rausch!

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4)  Zwei Knaben, noch im ersten Saft,
     die hat es so dahin gerafft:
     Der eine stieg den Berg hinauf -
     dem andern fiel der eine drauf....

******************************

5)   Zwei Knaben fuhren Mountain-Bike,
      sie fuhren um die Wette.
      Zum Gipfel kam erschöpft der Mike,
      Freund Curd kam bei Anette.

**********************
6)   Zwei Knaben kauften ein Gewehr
       und schossen wild beim Weiher.
       Der eine traf sein linkes Knie,
       der andre beide....

************************

7)    Zwei Knaben sprangen Trampolin,
       mit Salto und mit Schraube.
       Sepp hat erstmal genug davon -
        der steckt noch in der Gaube.

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8)   Zwei Knaben wurden Präsident,
      doch wie mans von den Knaben kennt,
      sie stritten um den gleichen Mist:
      Bei wem er letzlich größer ist.

**********************************

9)   Zwei Knaben stellten sich zur Wahl,
      jedoch, ein Fakt war ganz banal:
      Man konnte nur den einen wählen -
     den, der geschickter war beim Zählen!

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10)  Zwei Knaben liebten eine Frau.
      Die Dame war besonders schlau:
      Sie teilte gnädig ihre Gunst -
      und keinem war der Spaß verhunzt

**********************************

11) Zwei Frauen liebten einen Knaben,
      der wollte gerne beide haben.
      Ganz anders sahen das die Damen,
      und das gibt Stoff für tausend Dramen!

*************************************

12)    Zwei Knaben treffen eine  Schickse,
         die macht vor ihnen tausend Knickse.
         Sie ist ein Profi, diese Nixe!
         Da denkt er eine geil : Ich zwick se!

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13)   Zwei Knaben gingen auf ein Bier,
        draus wurden zwei, dann drei, dann vier.
         Und wär der Reim nicht hier zu Ende,
         beim fünften man sie auch noch fände!


 





4
One man went to mow / Bright
« am: Oktober 14, 2020, 09:34:56 »
(Überarbeitet)


There's a light beyond the darkness,
crossing thresholds of your mind,
there's a sense beneath all tumbling
and a secret, still behind.

There is hope against destruction,
there is faith on painful roads,
way of beauty, still unbroken,
cry for love in countless throats.

There's an aim, unbounded pleasure,
rooted in unconscious grounds,
and an ocean where all rivers
merge in peace their different sounds.




Ürsprüngliche Fassung:

There's a light beyond the darkness,
crossing thresholds of your mind,
there's a sense beneath all tumbling
and a secret, still behind.

There is hope against destruction,
there is faith on painful roads,
way of beauty, still unbroken,
cry for love in countless throats.

There's an aim, almost incredible,
rooted in unconscious grounds,
and an ocean where all rivers
merge in peace their different sounds.

5
Verbrannte Erde / Ans Herz gelegt
« am: Oktober 07, 2020, 08:27:50 »
Welche Worte kann ich finden
für den Schmerz, der grenzenlos?
Welche Hoffnung soll ergründen,
was die Seele nackt und bloß
hingeworfen hat in Nächte,
deren Sinn sich nicht erschließt?
Bin entkleidet aller Rechte -
und die bittre Träne fließt.

Hat das Schicksal zugeschlagen
und in Fesseln dich gelegt,
willst du kaum dein Leben wagen,
weil die Erde nicht mehr trägt!
Liebes, lass uns dennoch hoffen,
lass uns glauben  ohne Maß,
dass der Himmel für uns offen -
selbst, wenn uns die Zeit vergaß......

6
Mit Löwenzahn und Lebensfreude / Kleines Haus
« am: Oktober 05, 2020, 07:44:29 »
Du kleines Haus am grünen Wald,
in deinen Winkeln, Ecken
gibst du der Seele Aufenthalt.
Hier darf sie sich verstecken,
darf atmen, träumen, müde sein,
darf allem Muss entsagen!
Im kleinen Haus am grünen Hain
verstummt ihr Weh und Klagen.

Du kleines Haus, ich bin dir gut,
du hältst mich wohl geborgen:
Zufrieden wächst mein Lebensmut
mit jedem neuen Morgen!
Aus Stille schöpft die Seele Kraft,
wird an der Zeit genesen,
die aus den Wurzeln neu erschafft,
was immer schon gewesen.

7
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Vorschusslorbeer
« am: Oktober 04, 2020, 10:11:19 »
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben!
denkt mancher bang und lebt sein ganzes Leben,
als wär ihm jede Menge Zeit gegeben,
zu hinterfragen, prüfen und zu proben!

Als müsste jede Sache übel enden!
Voll Misstrau'n sieht er stets der Dinge Gang.
Er kontrolliert noch jeden Neuanfang  -
kein gutes Wort vorab hier zu verschwenden!

Doch: Wie es kommt - wer kann es letztlich wissen
von Anbeginn? Das Glück fliegt flüchtig fort!
Wer nur den Fehler sucht, sucht zwar beflissen,

doch Lebensfreude wird er bald vermissen,
sich selber des Genusses meist entrissen!
Ich lieb und lobe mir den Tag - und zwar sofort!



8
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Wirklich gut
« am: Oktober 01, 2020, 07:16:51 »
Was wirklich gut war, zeigt sich oft so spät,
weil erst in Rückschau sich Erkenntnis rundet,
weil mancher Tropfen erst im Abgang mundet
und mancher Duft berührt, wenn er verweht.

Was wirklich gut war, keltert sich durch Zeit,
fügt erst Erinnerung ins rechte Wissen,
und Stücke, weit verstreut, zerschlissen,
verwebt sie zur Essenz, von Tand befreit.

Was wirklich gut war, sammelst du dann ein,
trägst es wie Feuerholz vor deine Türe.
Das Alter zwingt zur Klarheit, die Allüre
fällt von dir ab. Du lässt das Kämpfen sein.

Du lebst die Stunden jetzt, kannst keine borgen.
Wie schnell die Welt da draußen sich doch dreht!
Du bleibst im Heute, rechnest nicht mit morgen.
Was wirklich gut ist, zeigt sich oft nur spät.
 

9
Ach Natur Vergissmeinnicht / Grand finale
« am: September 27, 2020, 06:57:49 »
Der Wind spielt zärtlich in den Zweigen
und zaust der Bäume Blätterkleid.
Wie sie sich biegen und verneigen,
als hörten sie ein Lied von Geigen,
gespielt zum Festbankett der Zeit!

Das sind des Sommers späte Tage,
die er beschließt mit einem Lied,
ein Furioso, keine Klage,
als Antwort auf die große Frage,
bevor das Leben ihm entflieht.

Denn plötzlich rüttelt an den Kronen
ein wildes Tier voll Ungemach!
Es faucht und zischt, will keinen schonen,
es packt die Wipfel: Zu Millionen
verweht ihr buntes Blätterdach.

Im kühlen Atem wirbeln Äste!
Was erst Musik war, heult und dröhnt.
Vertreibt die Wandrer, und vom Feste
bleibt nichts als dessen Moderreste:
Verwirkt, verloren und verhöhnt.

Oh Wald, in diesen Bitterstunden
trägst du des Abschieds schwere Last!
Wohl dem, der zu sich selbst gefunden,
so wie ein Baum: Trotz böser Wunden
im Sturme stehen bleibt, gefasst....

10
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Unvergänglich
« am: September 26, 2020, 09:40:53 »
Ich wünschte, ich könnt sie behalten,
die Stunden des seligsten Glücks,
gestalten und nicht nur verwalten!
Die Gnade des Augenblicks

bewahren wie Duft in der Flasche,
doch fließt sie wie Wasser davon.
Und was ich von ihr auch erhasche,
verblasst in Erinnerung schon!

Ich wünschte in leuchtenden Farben
das Leben zu spüren allzeit!
Die Träume, auch wenn sie verdarben,
aus dunkelsten Winkeln befreit

im späteren Lichte zu finden,
gewandelt, gewachsen und klar -
mich ihnen erneut zu verbinden:
Dann wird das Unglaubliche wahr.

11
Verbrannte Erde / Friedlich, sagt er, geht er nicht!
« am: September 24, 2020, 07:26:18 »
Und er will nicht vom Throne weichen,
er will nicht weichen, wenn er fällt!
Despotisch sendet er schon Zeichen-
und sprachlos schweigt die ganze Welt!

Das kann, das will man gar nicht glauben!
Ist das denn noch ein freies Land?
So schnell war die Moral zu rauben
durch Dreistigkeit und Unverstand....

Wie konntet ihr ihn selber wählen,
ihn, der die Wahrheit schindet, biegt?
Ihr werdet noch die Toten zählen.
Doch ob ihr wollt, was ihr dann kriegt?

Und ob wir es verhindern können,
dass uns schon wieder wer verführt?
Nicht nur die Wälder werden brennen.
Da zündelt wer, ganz ungerührt....

12
Im Gras wispert Hoffnung / Mein Bäumchen Hoffnung
« am: September 23, 2020, 15:46:34 »
Mein Bäumchen Hoffnung pflanz ich wieder
in manche Erde, manchen Raum,
beug mich in Demut vor ihm nieder
und bitte fest: Du werde Baum!

Du werde stark im Darauf-Bauen,
dass deines Wirkens Blätterdach
zum Schutz und Schirm wird, der Vertrauen
und Lebensmut gibt! Mache wach,

was tief in unsren Seelen dümpelt
an Klugheit, Güte, Liebesdrang!
Sei du der Windstoß, der entrümpelt,
was uns im Wege stand, bislang.

Sei du die Kraft, die Leben spendet
und niemals fragt: Wozu? Warum?
Ergib dem Geist dich, der da wendet
und kehre trübes Denken um!

Ein Bäumchen Hoffnung pflanz ich wieder-
es mag gedeihen, unbesehn-
bis Zukunftsträume, frohe Lieder
verspielt durch die Gedanken wehn.....



13
Wo Enzian und Freiheit ist / Auf Kur
« am: September 17, 2020, 19:43:48 »
Ich schau ins Land, auf seine Hügel,
mein Auge wandert übern Grat
und schenkt der Seele neue Flügel,
den Frieden, den ich ihr erbat.

Ich schau ins Land: In grünen Bäumen
wohnt Vogelsang und Windgebraus-
hier lässt sichs atmen, hoffen,träumen!
Still baut die Zuversicht ihr Haus.

Ich bin bei mir, in meinem Wesen
füllt Leere sich mit neuem Sinn -
klärt Dunkelheiten, lässt genesen ,
mich tröstlich wissen, wer ich bin.

14
Im Gras wispert Hoffnung / Blickwinkel
« am: September 16, 2020, 06:52:03 »
Jeder Tag hat sein Gebot,
seine Last zu leben -
doch es soll, bei aller Not,
auch die Freundschaft geben!

Irgendwo am Wegesrand
blüht für dich was Feines:
Schmusekätzchen, Freundschaftsband?
Selbst ein klitzekleines

Lächeln, das von Herzen kommt,
sei uns Halt im Schweren!
Was uns nützt und was uns frommt,
wird die Zeit uns lehren.

15
Verbrannte Erde / Memento mori!
« am: September 12, 2020, 08:10:01 »
Deinen Abschied zu betrauern
legst du dich vor meine Tür -
und ich seh es  mit Bedauern:
Demnächst bist du nicht mehr hier.

Deine letzten Atemzüge
machst du mir wie zum Geschenk.
Keine neuen Höhenflüge!
Denn ich bin es eingedenk,

dass auch ich dir folgen werde.
Irgendwann, zur rechten Zeit,
wird auch mir die Stunde schlagen.
Mir: Dereinst! Und dir schon heut.....



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