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Nachrichten - Agneta

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Geliebter Feind
« am: Juni 15, 2019, 09:01:55 »
Geliebter Feind

Als er ihre Trauer spürte,
fühlte er sich bärenstark,
und es traf sie bis ins Mark,
dass er seine Klinge führte
just in dem Moment.

Manche, mag sie schwach erscheinen,
ist mit Vorsicht zu genießen.
Denn es mag die Wut ihr sprießen.
Dann nimmt sie sich gerne einen

so wie ihn, ihm Hohn zu singen,
und lässt gnadenlos ihn springen
über seine Klinge.

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Wo Enzian und Freiheit ist / Re: kirchenbrand
« am: Juni 15, 2019, 09:00:57 »
ich schließe mich Erichs Kritik an, liebe Jana, zumal du ja klassisch schreibst und es da seltsam wirkt...
Zum Thema: Politik und Kirche zu vermischen, ist ein Blickwinkel, den ich nicht teile. Es war kein Rechtsterror, der Notre Dame in Flammen aufgehen ließ. Zudem:
Wenn Kirchen brennen, regen die Menschen sich auf, wenn ein türkischer Laden in der keupstraße in Köln brennt, wird das unter" Kanakenstreit" abgetan.
Gerade die Moral der Gläibigen jeglicher Couleur lässt doch sehr zu wünschen übrig.
Ein Thema zum nachdenken also. Gerne gelesen mit lG von Agneta

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Verbrannte Erde / Re: Licht und Schatten
« am: Juni 14, 2019, 11:48:32 »
ein sehr schlnes Gedicht, liebe Jana, das ich mal ausgegraben habe. Alles im Leben hat Licht und Schatten und immer stehen wir dazwischen, müssen uns entscheiden für eine Seite. Das lese ich in deinen Zeilen.
LG von Agneta

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Mutterblind
« am: Juni 14, 2019, 10:43:03 »
ja, die schwarze Pädagogik...Die Mutter abgöttisch lieben, die einen so erniedrigt hat... Hm. Meine Mutter hatte schwache Nerven und nahm auch mal ab und zu den Kochlöffel. Ich war wohl recht aufmüpfig als Kind... GGG Abgöttisch geliebt habe ich sie nie. Dieses blieb meinem Vater vorbehalten. Von ihm habe ich nicht mal einen Schubser bekommen.
Ich habe meine Mutter geliebt, ja und sie hat auch viel für mich getan und ich für sie, aber als beide starben, habe ich deutlich den Unterschied gespürt. Der Schmerz war ein völlig anderer.
Mit 17 meinte meine Mutter mir eine Ohrfeige geben zu müssen. Weshalb weiß ich nicht mehr. Nichtigkeit. Da habe ich sie an Schlips und Kragen gepackt und sie aus meinem Zimmer geworfen. Und gebrüllt:Mach das nie wieder, sonst kriegst du auch eine.
Dann weinte sie und hat es nie mehr getan.
Unsere Reaktionen, deine und meine, waren offensichtlich völlig gegensätzlich. Aber ich hatte einen sehr guten Vater, stark, liebevoll und immer auf meiner Seite. Vielleicht ist es das, was den Unterschied machte...
Ich war sehr gut in der Schule und hatte auch immer Freude am Lernen.
Interessant so der Vergleich...
LG von Agneta


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Wo Enzian und Freiheit ist / Re: Zum Muttertag
« am: Juni 13, 2019, 18:19:12 »
schwieriges Thema, lieber Gum, sehr einfühlend verdichtet. LG von Agneta

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Die Waffenschmiede
« am: Juni 13, 2019, 18:17:28 »
ich schließe mich Erich an, lieber Curd. Dass Waffen von den katholen gesegnte werden, zeigt  mir einmal mehr die Abstrusität dieses Vereins.
LG von Agneta

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Mutterblind
« am: Juni 13, 2019, 18:15:48 »
ich will dir gerne zustimmen, lieber Erich, unter der Prämisse, dass "ein böses Wort " tatsächlich nur ein böses Wort war. Ansonsten bei psychischer und körperlicher Gewalt haben die Kinder schon große seelische Wunden, die die Liebe überdecken. Interessanterweise aber würden sie dennoch "auf ihre Mutter nix kommen lassen". Schwarze Pädagogik, kennst du ja als Lehrer.
Ich persönlich denk immer, solange alles im Rahmen ist, sollte man mit den Eltern niemals brechen, es sind und bleiben die Eltern.
Wenn das Kind aber zu sehr gelitten hat, dann muss es brechen um sich zu befreien.
Dass diese Dinge hochemotional sind , wie dein Gedicht auch bedrückend, versteht sich von selbst.
LG von Agneta

8
Ich kann das gut verstehen mit Mischa. Ein Haus ohne Tiere ist leer. Wir machen nur einen kleinen Tunnel-lächeln. So ein Kunstwerk können wir  nicht.

Ja, oftmals werden die Kaninchen nicht älter als 4-5 Jahre, weil sie falsch gehalten werden, falsch ernährt und aus großen Zuchten kommen, die nur verkaufen wollen. Doch selbst meine Tierschutztiere, die ich eigentlich nur in Pflege hatte und die ich nur aufpäppeln sollte, blieben alle bei mir. Klar. Selbst das verkrüppelte Stümmi, das in einem Hamsterkäfig leben musste, bekam ich gesund und sie hüpfte bis auf die Couch. Alle wurden 6-8 Jahre alt, obwohl sie alle mit  schweren Krankheiten gekommen waren. Klein Paule war gerade mal so groß wie eine Zigarette, als meine Tochter ihn aus dem Mülleimer einer Zucht gefischt hat. Ich trug ihn, als Nestersatz unterm Shirt, zu meiner Freude und zur Freude meiner Schüler,wochenlang .
Er wurde ein Brummer von 6 kg , silbergrau mit Hängeohren, ein Minilop. Wenn sie geliebt werden und frei, sind sie zäh.

Mümmi ist jetzt 5 Tage bei uns, habe ihr schon viel beigebracht. Sie pinkelt schon ins Katzenklo, nur die Kürtel klappt noch nicht. geht erst ab 12 Wochen, kann sie noch nicht so kontrollieren. Sie läuft schon hinter mir her Trick 17,Muckifit mit Milch... GGG Wirkt immer. Musste ich bestellen. gibt es hier nicht. Man kann schon sehen, dass sie ihren eigenen Kopf hat und als Vorstand des "Kaninchenrudels" muss ich ihr langsam auch Ansagen machen. Sonst macht sie mit mir den Molli. GG Ist wie beim Hund. Macht Spaß und Janosch würde sie gefallen. Er liebte ja weiße Kaninchen so.

LG von Agneta
LG

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Mit Löwenzahn und Lebensfreude / Re: Lebensrhythmusstörung
« am: Juni 13, 2019, 09:59:35 »
du machts mich schmunzeln, lieber Erich. Ich musste an mein armes Töchterchen denken, als ei noch bei uns wohnte...sie ist ein Abendmensch ist und ich bin ein Morgenmensch.
Lächeln von Agneta

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Mit Löwenzahn und Lebensfreude / Re: Schlangengeschüttel
« am: Juni 13, 2019, 09:57:09 »
ja, das ist ein Profischüttler. Friedhelm, gute Besserung und Respekt für diese Wortakrobatik.
LG von Agneta

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ja,. lieber Erich. Mein erstes Kaninchen ist 10 Jahre alt geworden, war auch ein Siammischling. gestern waren wir impfen. Sie macht mir viel Freude, ist lebendig und lenkt mich ab. Samstag kommt der kleine Enkel du ich baue mit ihm für Mümmi aus Kartons einen langen Tunnel. Janosch wird immer der Stern an meinem Himmel bleiben, aber ohne Tier kann ich nicht leben.
LG von Agneta

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Erzählungen von Tausend und einem Halm / Von Ende und Anfang
« am: Juni 10, 2019, 10:26:50 »
Von Ende und Anfang

Die Geranien blühen. Pink, lila und weiß. In dicken Dolden leuchten ihre Farben in den Tag.
Ich hatte sie gepflanzt, als mein Hund schon krank war. Ahnend, wissend, dass Ende und Anfang nah beieinander liegen, Schwestern sind. Und doch fiel ich in das tiefe schwarze Loch, fühlte mich, als sei ich in einem Keller eingesperrt. Als habe jemand die Türe zugeschlagen.
Ich kannte den Tod. Oft schon hatte er mir Geliebtes entrissen und doch war es jedes Mal ein anderer Schmerz. Es gab einen, der die Sonnenstrahlen noch durchließ. Durch ein schmales, verstaubtes Kellerfenster. Und es gab diesen, der kein Fenster hat.
Nachdem ich anfänglich putzte und schrubbte, als müsste ich alles fortwischen, was an meinen lieben Dackel erinnerte, ließ ich später alles liegen. Mein Mann, sonst murrend bei der Hausarbeit, erledigte es, schweigend und sorgenvoll. Es gab keine Worte mehr, die nicht schon gesagt worden wären.
Die Blüten der Geranien vertrockneten nach und nach. Niemand von uns beiden schaute hin. Meine Tochter kam jeden Tag nach der Arbeit, als habe sie gerade in der Nähe etwas zu erledigen. Irgendwann sagte sie, während sie meine Hand streichelte: Mama, du musst mal die Geranien gießen. Hast dir doch so viel Mühe damit gemacht. Ich schaute ziellos und stumm auf zum Himmel. Wolkenschiffe tummelten sich dort. Sie alle haben kein Ziel, dachte ich. Mein Mann und meine Tochter sahen sich hilflos an.
Drei lange Wochen vergingen. Das Loch schien Treibsand zu enthalten. Er zog mich immer weiter in die Tiefe. Meine Tochter und mein Mann tuschelten. Ich saß daneben, unbeteiligt und schaute auf die vertrocknenden Geranien. Es berührte mich nicht. Ich nahm nicht mehr teil. Hatte mich ausgeklinkt u d in meinem Leid vergraben.
Am nächsten Tag trug Töchterchen eine Transportbox zur Tür herein. Schau, sagte sie in dem Tonfall, in dem man mit einem Kind spricht, das sich schwer verletzt hat. Schau, du liebst diese Tierchen doch so. Liebevoll nahm sie ein Zwergkaninchenbaby heraus und setze es mir auf die Brust.
Das erste Mal nach langer Zeit lächelte ich wieder. Ich stellte das weißbraune Mädchen auf und es gab mir einen Kuss auf die Nase. Die Kellertür stand plötzlich offen und ein schmaler Lichtstreifen fiel hinein. Ein junges Leben, bereit, ihre Lebensfreude und Liebe mit mir im Sommersonnenschein zu teilen! Sie würde viel lernen müssen, um frei wie alle meine früheren Kaninchen in der Wohnung laufen zu können. Und ich würde es ihr beibringen!
Seit Mümmis Ankunft ist der Schmerz tiefer gesackt. In eine sanfte  Mulde meines Herzens, wo er noch gelegentlich pocht. Und es doch zulässt, über die wilden Bocksprünge und Saltos von Mümmi zu lachen.
Mein Mann hat den Balkon mit Hasendraht abgesichert. Ich habe die Blumen ausgemährt und begossen und Mümmi hat Männchen gemacht und uns durch die Glastüre dabei zugeschaut.
Die Geranien blühen in pink, lila und weiß und im Kasten daneben wächst Petersilie. Denn ich weiß, dass Kaninchen sie lieben.


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Verbrannte Erde / Re: Auf dem Bürgersteig
« am: Juni 10, 2019, 10:25:19 »
das lakonische Ende hat schon einen englischen schwarzen Humor, lieber Gum. Und doch ist es nun mal so: Das Leben lehrt uns frühzeitig, wer aus der Reihe tritt, nicht mithalten kann, ist oft verloren. LG von Agneta

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Zwischen Rosen und Romantik / Re: Blickkontakt
« am: Juni 10, 2019, 10:22:17 »
oh, das ist ein wunderbares und sehr ungewöhnliches Liebessonett, lieber Erich. Die Frage ist berechtigt, so richtig Schwung bringt nur die Unterschiedlichkeit in eine Beziehung. Dennoch fällt die Liebe dorthin, wohin sie will. Ich wünsche dem fiktiven Paar Mut und Gelingen.
LG von Agneta

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Und als ich
« am: Juni 03, 2019, 12:07:22 »
danke, lieber Wolf, das freut mich. LG von Agneta

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