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Im Gras wispert Hoffnung / Re: All meine Tage
« am: August 12, 2026, 08:39:41 »
Hi Gum!
Sehr positiv interpretiert, aber ja, Hoffnung ist immer dabei. Eigentlich schildert das Werk einen an der Welt Geprüften, Ermüdeten und von ihr Enttäuschten, der sich zuletzt in seine Fantasie und Bücherwelten flüchtet, die ihm wahrer werden als die reale Welt.
Man könnte es auch als eine Art Epiphanie deuten, in der ein abgehalfterter Lebemann zum Glauben findet. Aber das erwähnte Kreuz und die Nägel sollen eigentlich ein Selbstopfer andeuten, eher selbstgefällig als selbstlos - eine selbstdarstellerische Inzenierung für die Mitmenschen ('stellte mich ins Land').
Sehr verklausuliert geschrieben damals, intuitiv, ohne bewusstes, analytisches Denken, und manches kann ich sogar erst heute entschlüsseln, wo ich mich selbst besser verstehe, nicht zuletzt auch gerade dank solcher Gedichte.
Vielen Dank für deine freundlichen Zeilen dazu!
LG, eKy
Sehr positiv interpretiert, aber ja, Hoffnung ist immer dabei. Eigentlich schildert das Werk einen an der Welt Geprüften, Ermüdeten und von ihr Enttäuschten, der sich zuletzt in seine Fantasie und Bücherwelten flüchtet, die ihm wahrer werden als die reale Welt.
Man könnte es auch als eine Art Epiphanie deuten, in der ein abgehalfterter Lebemann zum Glauben findet. Aber das erwähnte Kreuz und die Nägel sollen eigentlich ein Selbstopfer andeuten, eher selbstgefällig als selbstlos - eine selbstdarstellerische Inzenierung für die Mitmenschen ('stellte mich ins Land').
Sehr verklausuliert geschrieben damals, intuitiv, ohne bewusstes, analytisches Denken, und manches kann ich sogar erst heute entschlüsseln, wo ich mich selbst besser verstehe, nicht zuletzt auch gerade dank solcher Gedichte.
Vielen Dank für deine freundlichen Zeilen dazu!

LG, eKy





