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Ach Natur Vergissmeinnicht / Re: Das große Blühen
« Letzter Beitrag von Curd Belesos am Heute um 13:01:43 »
moin und einen sonnigen Gruß vom Ostseestrand,

danke für euren Zuspruch und die Hilfe zur Verbesserung.

LG
CB
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Wo Enzian und Freiheit ist / Re: Ich sah
« Letzter Beitrag von Sufnus am Heute um 12:29:45 »
Liebe Agneta,
ich mag diese Verse, kann mich zwar in eKys Bedenken angesichts der Ausdünnung des Reims im Fortgang des Gedichts einfühlen, finde aber, dass dieses formale Element hier sehr gut zum Inhalt passt. Besonders schön finde ich das relativ offene Ende des Gedichts! :)
Von mir aus gerne auch mehr von diesen "moderneren" Tönen! :)
S.
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Das Blöken der Lämmer / Re: Der Erbe
« Letzter Beitrag von gummibaum am Heute um 10:49:44 »
Ja, lieber Erich, da hast du recht. Danke vielmals.

LG gummibaum
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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Metaphysik
« Letzter Beitrag von gummibaum am März 23, 2019, 20:30:23 »
Hallo Sufnus,

das Gedicht enhält interessante Denkmuster (Kehrwert von Fehlen = Ich u.a.).

Angeregt gelesen.

LG g
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Ach Natur Vergissmeinnicht / Re: Das große Blühen
« Letzter Beitrag von gummibaum am März 23, 2019, 20:24:07 »
Lieber Curd,

dir ist ein schönes Vorfrühlingsgedicht gelungen. Besonders reizt/geizt und der Übergang von der äußeren Natur auf die innere des LI gefallen mir.

(Schreibfehler S1: nur(!) zögerlich, Verbwiederholung S2: steht/stehn)

Mit Freude gelesen.

Grüße von gummibaum
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Verbrannte Erde / Re: Vor der Schlacht
« Letzter Beitrag von gummibaum am März 23, 2019, 18:12:16 »
Nein, Erich, ist mir nicht aufgefallen. Ich kannte den Begriff auch nicht und hätte beim Jambus einfach unterschiedliche Silbenzahl (9, 10, 11, 8) entdeckt. Aber danke.

LG gummibaum.

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Ach Natur Vergissmeinnicht / Re: Das große Blühen
« Letzter Beitrag von Sufnus am März 23, 2019, 18:10:41 »
Lieber Curd,
gut gelaunte und gute Laune stiftende Zeilen, die in der guten Tradition der Dichtung des 19. Jahrhunderts die Brücke vom Kreislauf des Jahres zur inneren Menschennatur bauen - ein Phänomen, das ja tatsächlich jeder aus eigenem Erleben kennt.
Sehr gerne gelesen und ganz besonders schön finde ich übrigens, dass neben dem Krokus mit dem Winterling ein noch unzureichend besungener Frühlingsbote zu seinem Recht kommt, eine meiner Lieblingsblumen, sowie die Würdigung der "Frühlingsboten" Hasel und Weide.
LG!
S.
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Verbrannte Erde / Re: Vor der Schlacht
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am März 23, 2019, 16:45:58 »
Hi Gum!

Vielen Dank! Ist dir das Querreimschema aufgefallen?

Im anderen Faden "Unverzeihlich" habe ich ebenfalls Querreime, allerdings dort nach dem Schema: Heber 5454, Reime ABBA.

Das Schema hier: Heber 4554, Reime ABAB.

Beide Querreimsorten sorgen für ein marginales lyrisches Ungleichgewicht beim Leser, eine leise innere Störung der Balance, was sich hervorragend für sozialkritische oder andere schwierige Themen eignet, um die Zerrissenheit dieser Welten zu vermitteln.

Thomas (gedichte-eiland) hat mich drauf gebracht.

Zum Inhalt: Beschrieben wird eine Schlacht, wie sie noch bis in die 1870er üblich war: Man ging in bunten Uniformen, Gewehr gehoben, in militärisch korrekten Reihen und Abteilungen einfach aufeinander zu, schoß einmal und kämpfte dann im Getümmel mit dem Bajonett. Kanonentreffer zerrissen die Menschen willkürlich, und selbst 10jährige Kinder marschierten als Trommler, Trompeter oder Fahnenträger vorneweg mit! Heute unvorstellbar ...

Natürlich wird heute nicht mehr so gekämpft (zum Glück), und es wäre schön, wenn die Menschheit diese lebensverachtende Blödheit überhaupt endlich sein lassen könnte! Aber auch heutzutage werden den Soldaten im Feld wohl ähnliche Dinge durch den Kopf gehen.
Zumindest dürfen sie dankbar sein, dass niemand sie mehr zwingt, offen und aufrecht, als farbenfrohes Ziel, gemessen schreitend auf bereits feuernde feindliche Linien zuzumarschieren! (Im ersten Weltkrieg durften sie dabei wenigstens schon rennen!)

LG, eKy
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Ach Natur Vergissmeinnicht / Re: Das große Blühen
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am März 23, 2019, 16:38:02 »
Hi Curd!

S1Z2 - "nur zögerlich".

Die letzte Zeile konntest du dir natürlich nicht verkneifen, alter Schwerenöter!  ;D Zum Glück atmen die vorhergehenden Strophen schon ausreichend lyrisches Augenzwinkern, um diese Conclusio mit zu tragen!

Sehr gern gelesen!  :)

LG, eKy
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Das Blöken der Lämmer / Re: Der Erbe
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am März 23, 2019, 16:34:32 »
Hi Gum!

Schwerst psychisch gestört, der Mann! Beängstigend, diese krankhafte Verehrung - "Untergang des Hauses Usher" mal anders ...

Menschen, die von sich selbst das Gefühl haben, nie genügen zu können, steigern sich leicht in so eine Art Anbetung Würdiger hinein, die sie für all das anhimmeln und auf ein Podest stellen können, wofür sie selbst sich immer zu klein fühlten.

Grausam natürlich, die eigenen Schutzbefohlenen ebenso in eine emotionale Abhängigkeit zu von ihm selbst aufgestellten Götzenbildern zu zwingen. Ahnenkult ist so schon ein ungesund wirkendes Wort, aber durch deine Zeilen gerinnt es zu wahrem Grauen!

Schaudernd gelesen!

LG, eKy
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