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Das Blöken der Lämmer / Abebe Bikila
« Letzter Beitrag von gummibaum am August 07, 2026, 22:36:31 »
Ich kann mit meinen achtzig Jahren
beim Schuhkauf langsam Rente sparen,
denn mit Arthrose in der Fessel
genügt ein Spurt zum Fernsehsessel.

Nun hat mein Enkel mich gebeten,
doch wieder aus dem Haus zu treten,
er suche nämlich Unterhaltung
beim Training neuer Laufentfaltung.

Da er jetzt hundert Meilen eile,
besuche ihn die Langeweile,
doch explodierten zwanzig Stunden
bestimmt mit Opas Blindschach-Runden.

Kein Brett sei nötig, noch Figuren,
nur Sport & Hobbies Laufbandfluren.
Ich solle dort nur gleich die besten
der Hundertmeilenstiefel testen.

So weit, so gut, wir wurden einig.
Mein Wermutstropfen blieb alleinig
der Preis der ultrasanften Sohle,
das tat mir weh um meine Kohle.

Jedoch hab ich für Blindschachrunden
beim Langlauf ein Idol gefunden.
Denn Barfußsieg war längst schon da.
Nennt mich Abebe Bikila …

(Der äthiopische Marathonläufer wurde 1960 in Rom barfuß Olympiasieger.)
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Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« Letzter Beitrag von hans beislschmidt am August 06, 2026, 09:30:27 »
Ist der Krieg jetzt aus?
#Die_Luftabwehr der Ukraine ist zum Erliegen gekommen, sämtliche Abwehrraketen sind verbraucht und die Bestände des Westens ebenso.

Kommt es nun zu Verhandlungen über Gebietsabtretungen?

Ist dies das Ende der Söldnerbatallione, die aus westlichen Steuergeldern finanziert wurden?

Ist dies das Ende der Zwangsrekrutierungen der faschistischen Kiew Junta mit ihren gedungenen Menschenfängern?

Die Verknappung der Patriot-Raketen könnte sogar Menschenleben retten, wenn damit das Tor zu Friedensverhandlungen geöffnet wird.

Das, was von der Ukraine noch übrig ist, gehört ohnehin BlackRock und Monsanto. Auch dem Volk dämmert es langsam für wen sie da den Kopf hingehalten haben. Die faschistische Kiew Junta steht vor dem Aus und der Kurswechsel vom Wertewesten wird schmerzhaft werden und nicht ohne Personalwechsel vonstatten gehen. Das heißt, die Tage der Kiesewetters und Konsorten sind gezählt und es bleibt zu hoffen, dass ein baldiger Waffenstillstand dem Krieg und dem Sterben  ein Ende macht.

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_101375148/ukraine-krieg-kiew-gehen-patriot-raketen-aus-experte-warnt-vor-lage.html

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Izmir Jaquihoz
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am August 05, 2026, 09:09:58 »
Hi Gum!

Vielen Dank für das satte Lob. Brecht als Dichter ist mir nicht geläufig. Ich glaub, ich hab mal was von ihm gelesen und war eher weniger begeistert, sonst hätte ich mir sein lyrisches Gesamtwerk schon angeschafft.

Schade, dass du nicht auf das nette Wortspiel im Titel eingegangen bist - das mit dem Namen der beschrieben Figur.

LG, eKy
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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Die Zeit
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am August 05, 2026, 09:06:43 »
Hi Gum!

vielen Dank für die vollmundigen Honneurs!  :) :-*

LG, eKy
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Wo Enzian und Freiheit ist / Re: Lach doch mal!
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am August 05, 2026, 09:04:35 »
Hi Gum!

Interessant, eine verwandte Seele zu finden: auf keinem einzigen Foro aus mener Kindheit oder Jugend wird mich je einer lachen oder auch nur lächeln sehen - ich blickte immer todernst in die Kamera, ja beinahe gekränkt. Ich wurde nie gern fotografiert, weil ich mich schon als Kind als optisch unzulänglich empfand. Was war beim obigen LyrIch der Auslöser?

Schöne Conclusio, wo der 'Fotogemobbte' sozusagen selbst zum hilflos in seiner bildersüchtigen Kultur gefangenen Mobber wird.

Gern gelesen! Gerne mehr davon hier.

LG, eKy
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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Die Zeit
« Letzter Beitrag von gummibaum am August 04, 2026, 15:04:37 »
Lieber Erich,

schön, dass Curd dich inspiriert hat. Es ist ein tiefgründiges und ausgewogenes Gedicht entstanden, dass die Beziehungen zwischen Mensch und Zeit auf verschiedenen Ebenen darstellt.

Chapeau von gummibaum
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Wo Enzian und Freiheit ist / Lach doch mal!
« Letzter Beitrag von gummibaum am August 04, 2026, 14:55:11 »
Ich konnte oft als Kind nicht lachen,
und es verursachte mir Qual,
es mühsam andern nachzumachen,
denn immer hieß es: „Lach doch mal!“

Beim Foto auf der grünen Wiese,
mein Papa hielt die Kamera,
rief Mama: „Hallo, nicht so miese!“
Ich übte ernst ein „Ha-ha-ha.“ 

Gekünstelt war es immer wieder,
ich hatte aber keine Wahl,
und blickt wer heute traurig nieder,
entfährt mir hilflos: „Lach doch mal!“ …
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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Izmir Jaquihoz
« Letzter Beitrag von gummibaum am August 04, 2026, 13:27:29 »
Lieber Erich,

eine gut gelungene Figur. Wer als mit Migrant aus islamischem Land friedlich und säkular in Deutschland leben will, gerät oft zwischen die Fronten. Der Stil errinnert an Brecht.

Sehr gern gelesen.
LG g
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Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« Letzter Beitrag von hans beislschmidt am August 01, 2026, 16:12:13 »
Nicht mein Präsident


es war ein Routinetermin, stimmt’s? Ich meine das nicht despektierlich. Wenn etwas immer wieder passiert, dann wird es irgendwann zur Gewohnheit.
Dagegen kann man nichts machen. In Deutschland sind schon so viele getötet worden. Männer und Frauen. Alte, Junge, Kinder. Hetero- und Homosexuelle, Leute mit und ohne Migrationshintergrund, Arme und Reiche.
All diese Toten sind so verschieden. Die Mörder sind alle ähnlich. Ihre Waffe ist entweder ein Messer oder ein Auto.
Sie haben nach dem Anschlag auf den Berliner CSD gesagt: „Diese Tat ist ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft.“
Das sagen Sie nämlich immer. Jedes Mal. Bei jeder Gedenkfeier zum Massaker auf dem Berliner Breitscheidplatz, 2016, sprechen Sie vom „Angriff auf unsere offene Gesellschaft“.
Die andere Floskel, „menschenfeindliche Ideologie“, kommt nach meiner Recherche nur bei rechtsradikalen Tätern.
Die Toten und ihre Familien sind Ihnen und Ihren Redenschreibern nicht mal die kleine Mühe wert, sich hin und wieder eine andere Phrase einfallen zu lassen.
Auch Friedrich Merz sprach übrigens vom „Angriff auf unsere Gesellschaft“. Eine Frau aus Polen ist tot. Wäre sie in Polen geblieben, würde sie noch leben.

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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Izmir Jaquihoz
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am Juli 31, 2026, 09:10:17 »
Izmir ist ein freundlicher Genosse!
Er lässt sich auf lieber gar nichts ein.
Andre hampeln ihre wilde Posse -
Izmir lässt sie gern damit allein.

Fremdenfeindlichkeit? Nicht seine Schiene.
Islamismus? Gott ist ihm egal.
Und zieht jemand darob eine Miene,
zuckt die Schultern er, und nur ein Mal.

Izmir möchte nur gemütlich leben,
wo es sich gemütlich leben lässt.
Für die einen eine Sünde eben,
für die anderen die reinste Pest.

Für die Deutschen ist er pure Häme,
für die Mullahs ein Verräterschwein!
Izmir lebt nun mal nicht fürs Extreme -
und dazwischen lässt man ihn nicht sein.
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