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Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am Heute um 12:48:25 »
Macht ist nicht die Wahrheit. Macht ist, was man die Massen glauben machen kann.
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Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« Letzter Beitrag von hans beislschmidt am Heute um 09:34:49 »
Jeffrey Sachs an Merz
Jeffrey Sachs an Bundeskanzler Merz: Verhindern Sie offenen Krieg mit Russland!
 
Der Ökonom und Diplomat Jeffrey Sachs fordert Bundeskanzler Merz auf, mit Russlands Präsident Putin unverzüglich Gespräche über Frieden in Europa zu beginnen. Der Brief im Wortlaut.
26. Mai 2026
 
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz,
als ich Ihnen vor einem halben Jahr einen offenen Brief schrieb, habe ich an Deutschland appelliert, die Diplomatie gegenüber Russland zu suchen, anstatt den Krieg zu normalisieren. Sechs Monate später hat sich die Lage in Europa dramatisch verschlechtert. Europa und Russland schlittern in einen offenen Krieg. In dieser Situation tragen Sie, Herr Bundeskanzler, eine einzigartige Verantwortung. Kein anderer europäischer Staats- und Regierungschef – weder in Paris, noch in Warschau, noch in Rom – verfügt über das Gewicht Deutschlands oder hat die Macht, die Sie persönlich besitzen, diese Katastrophe zu verhindern. Werden Sie sich für den Frieden einsetzen?
Sie selbst forderten im Januar 2026 gemeinsam mit Premierminister Meloni und Präsident Macron die Wiederaufnahme der Beziehungen Europas zu Russland und bezeichneten Russland als „ein europäisches Land“. Dennoch haben Sie die Diplomatie nicht verfolgt. Angesichts der Zukunft Europas, die auf dem Spiel steht, ist dies ein beispielloser Verzicht auf Ihre Führungsrolle. Haben Sie in Ihrer Zeit als Bundeskanzler auch nur einen einzigen substanziellen Dialog mit Präsident Putin versucht? Hat Ihr Außenminister jemals einen substanziellen Dialog mit Außenminister Lawrow versucht? Echte Gespräche, so wie jene, die den Kalten Krieg beendeten? Soweit die öffentlichen Aufzeichnungen belegen, lautet die Antwort: Nein. Nicht ein einziges Mal. Und nicht etwa, weil die Dringlichkeit nicht erkannt worden wäre.
Die vergangenen Tage haben eine gefährliche Eskalation mit sich gebracht, die alle Europäer aufrütteln sollte. Beide Hauptstädte stehen nun unter anhaltendem Beschuss: Ukrainische Langstreckendrohnen haben tief in Moskau eingeschlagen, darunter auch zivile Ziele. Russische Raketen- und Drohnenangriffe auf Kiew haben sich massiv verstärkt. Ukrainische Drohnen sind in den Luftraum der baltischen Staaten eingedrungen und haben damit die unmittelbare Gefahr eines Zwischenfalls geweckt, der Europa direkt in den Krieg hineinziehen könnte. Ein entsetzlicher ukrainischer Angriff auf eine Jungenschule in Luhansk hat die letzten Reste der Zurückhaltung weiter untergraben. Am 25. Mai informierte Außenminister Sergej Lawrow auf Anweisung von Präsident Putin den US-Außenminister offiziell darüber, dass die russischen Streitkräfte nun „systematische und anhaltende Angriffe“ auf Einrichtungen und Entscheidungszentren in Kiew durchführen. Das russische Außenministerium riet den Vereinigten Staaten und anderen Ländern, „die Evakuierung ihres diplomatischen Personals und ihrer Staatsbürger aus der ukrainischen Hauptstadt sicherzustellen“. Diese Nachricht ist der Auftakt zu einer massiven Eskalation. Diplomatie ist dringender denn je.
Der Weg zur Verteidigung der Ukraine ist nicht die Fortsetzung des Gemetzels, sondern ein Frieden zu Bedingungen, die für alle Parteien akzeptabel sind. Stattdessen droht uns eine Eskalation mit noch mehr Toten, noch mehr Zerstörung und der realen Gefahr eines Krieges, der sich über die Ukraine hinaus ausweitet. Indem Sie immer mehr Waffen, immer größere Kriegskapazitäten und immer lautere Demonstrationen von „Entschlossenheit“ fordern und signalisieren, dass Deutschland sich auf einen Krieg vorbereitet, anstatt an dessen Beendigung zu arbeiten, haben Sie Berlin zum Beschleuniger statt zur Bremse eines europaweiten Krieges gemacht.
 
Deutschlands Verantwortung: Sechs Punkte
Deutschland trägt eine erhebliche Verantwortung für die gegenwärtige Situation. Bevor die deutsche Politik auf Frieden ausgerichtet werden kann, muss Deutschlands Vergangenheit ehrlich aufgearbeitet werden. Im Folgenden führe ich sechs schwerwiegende Versäumnisse der deutschen Außenpolitik gegenüber Russland seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 auf.
Erstens – der 2+4-Vertrag und die Osterweiterung der NATO
Am 12. September 1990 unterzeichnete Deutschland in Moskau den Vertrag über die endgültige Regelung der Angelegenheiten Deutschlands – den „2+4-Vertrag“ –, der die deutsche Wiedervereinigung vollendete. Dieser Vertrag kam zustande, weil Michail Gorbatschow von Hans-Dietrich Genscher, Helmut Kohl, James Baker und anderen westlichen Staats- und Regierungschefs die feierliche Zusicherung erhielt, dass die NATO nicht nach Osten expandieren würde. Die freigegebenen Akten – darunter die nun öffentlich zugänglichen Memoranden des National Security Archive der George Washington University – sind eindeutig: Diese Zusicherungen wurden gegeben und sollten sich, wie damals klar formuliert, über das Gebiet der ehemaligen DDR hinaus auf Osteuropa erstrecken. Sie wurden 1990 und 1991 bekräftigt. Der 2+4-Vertrag beschränkt die Stationierung von NATO-Truppen in der ehemaligen DDR und erinnert an die Grundsätze der Schlussakte von Helsinki, die betont, dass die Sicherheit keiner Nation auf Kosten der Sicherheit einer anderen gehen darf. Glaubt irgendjemand ernsthaft, dass die Sowjetunion westliche Truppen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR ablehnte, aber NATO-Armeen in Warschau, Vilnius oder Kiew gleichgültig gegenüberstand? Natürlich nicht. Die NATO-Erweiterung wurde ausführlich erörtert, und Deutschland gab der sowjetischen Führung ausdrückliche Zusicherungen, die Erweiterung nach Osten zu verweigern – und brach diese später. Deutschland profitierte am meisten von diesen Zusicherungen, die die Gegenleistung für die deutsche Wiedervereinigung darstellten. Doch bereits 1993 begannen deutsche Politiker, diese Zusicherungen zu brechen.
Zweitens – Bundeskanzlerin Merkels eigene Aussage
In ihren Memoiren schreibt Angela Merkel mit bemerkenswerter Offenheit, dass sie zum Zeitpunkt des Bukarester Gipfels 2008 verstand, dass die Einladung der Ukraine und Georgiens in die NATO einer Kriegserklärung an Russland gleichkäme. Sie kannte Russlands rote Linie. Und dennoch gab sie dem amerikanischen Druck nach und akzeptierte die Kompromisserklärung, wonach die Ukraine und Georgien irgendwann NATO-Mitglieder „werden können“. Dieser eine Satz setzte die Katastrophen von 2014 und 2022 in Gang. Merkels spätere Offenheit ist ein Geschenk an ihre Nachfolger: Sie hat Ihnen klar und deutlich gesagt, was damals klar war. Deutschland sollte jetzt nicht so tun, als ob nicht.
Drittens – der Verrat am Abkommen vom 21. Februar 2014
Am 21. Februar 2014 vermittelte der damalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier in Kiew gemeinsam mit seinen polnischen und französischen Amtskollegen ein Abkommen zwischen Präsident Janukowitsch und der Opposition. Das Abkommen sah die Wiedereinführung der Verfassung von 2004, die Bildung einer nationalen Einheitsregierung und vorgezogene Präsidentschaftswahlen vor. Präsident Putin wurde konsultiert; das Abkommen wurde bestätigt. Es war ein bedeutender diplomatischer Erfolg in einer Situation heftiger Spannungen und offener Gewalt. Doch innerhalb von 24 Stunden wurde Janukowitsch durch einen gewaltsamen Putsch gestürzt. Deutschland bestand nicht auf dem Abkommen, das es gerade noch garantiert hatte. Stattdessen unterstützte Deutschland, dem Beispiel der USA folgend die neue Regierung, als ob es nie ein Abkommen gegeben hätte. Diese Entscheidung bestärkte Moskau in der Annahme, dass westlichen Unterschriften nicht zu trauen sei.
Viertens – Minsk II
Im Februar 2015 verhandelte Bundeskanzlerin Merkel persönlich das Minsker Abkommen II im Normandie-Format und sicherte in der am 12. Februar 2015 in Minsk verabschiedeten Unterstützungserklärung Deutschlands politische Unterstützung zu. Sieben Jahre lang wurde die zentrale politische Bestimmung – die Autonomie der Donbass-Regionen innerhalb einer souveränen Ukraine – von Kiew nicht umgesetzt. Deutschland übte keinen Druck auf Kiew aus, die von ihm selbst geforderte Autonomiebestimmung umzusetzen. Merkel räumte später ein, dass das Abkommen als Druckmittel genutzt worden war, um der Ukraine die Wiederbewaffnung zu ermöglichen. Präsident Hollande äußerte sich ähnlich. Die Garantie war also in Wirklichkeit keine Garantie. Sie war eine Strategie – wiederum auf Geheiß Washingtons. Wieder einmal lautete die Botschaft an Moskau: Westlichen Unterschriften kann man nicht trauen.
Fünftens – Nord Stream
Am 7. Februar 2022 verkündete Präsident Biden im East Room des Weißen Hauses – in Anwesenheit des damaligen Bundeskanzlers Olaf Scholz: „Wenn Russland (in der Ukraine) einmarschiert, wird es Nord Stream 2 nicht mehr geben. Wir werden dem ein Ende setzen.“ Auf die Frage nach dem Wie antwortete er: „Ich verspreche Ihnen, wir werden dazu in der Lage sein.“ Sieben Monate später wurden die Pipelines durch einen Sabotageakt in der Ostsee zerstört. Die vorliegenden Beweise – investigative Recherchen in den USA und Deutschland, die Ermittlungen der deutschen Bundesanwaltschaft und öffentliche Aussagen ehemaliger Beamter – deuten überwältigend auf eine gemeinsame ukrainisch-amerikanische Operation hin. Die deutsche Bundesregierung wusste dies schon lange. Und dennoch hat Deutschland zugelassen, dass die öffentliche Schuld entgegen den eindeutigen Beweisen Russland zugeschoben wird, während ein Akt industrieller Sabotage gegen die deutsche Wirtschaft ungestraft und unbeantwortet blieb.
Sechstens – das Istanbul-Abkommen vom April 2022, das zum Greifen nah war
Nur wenige Wochen nach Russlands Invasion im Februar 2022 trafen sich russische und ukrainische Unterhändler in Istanbul, um die Bedingungen eines Friedensabkommens auszuhandeln: Neutralität der Ukraine außerhalb der NATO, multilaterale Sicherheitsgarantien, vereinbarte Truppenbegrenzungen und die schrittweise politische Lösung der Donbass- und Krim-Frage. Das Abkommen stand kurz vor der Unterzeichnung. Der ehemalige israelische Ministerpräsident Naftali Bennett, einer der Vermittler, bestätigte öffentlich, dass die Einigung kurz bevorstand und dass der Westen – insbesondere die Vereinigten Staaten und Großbritannien – versucht hatte, sie zu verhindern. Die Mission von Premierminister Boris Johnson nach Kiew im April 2022, um die Ukraine anzuweisen, das Abkommen nicht zu unterzeichnen, ist aktenkundig. Hunderttausende ukrainische und russische Menschenleben sowie die gesamte europäische Ordnung haben den Preis für diese US-amerikanisch-britische Intervention bezahlt. Deutschland hat dazu geschwiegen – obwohl Deutschland wie kein anderes europäisches Land die wirtschaftlichen Folgen zu tragen hatte.
Deutschlands wirtschaftliche Selbstzerstörung
Ihre oberste Priorität muss der Frieden sein. Die aktuellen Nachrichten aus Moskau verdeutlichen die Dringlichkeit der Lage. Doch parallel zur ersten Katastrophe bahnt sich eine zweite an: die vorsätzliche Zerstörung der deutschen Wirtschaft, wobei Berlin sowohl Urheber als auch Opfer ist.
Deutschlands Industrie basierte auf dem Handel mit Russland. Die Zerstörung von Nord Stream und der darauffolgende Abbruch der deutsch-russischen Handelsbeziehungen haben dazu geführt, dass Deutschland Erdgas aus den USA zu Preisen kauft, die um ein Vielfaches höher sind als die Preise des russischen Pipelinegases, welches es ersetzt. Dies ist industrieller Selbstmord. Deutschlands Chemieindustrie, Stahlindustrie, Glasindustrie, energieintensive Hersteller – das Fundament des Mittelstands – verlieren Tag für Tag an internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Qualifizierte Arbeitsplätze verschwinden aus der deutschen Wirtschaft. Und der deutsche Steuerzahler und der deutsche Verbraucher transferieren nationales Vermögen in einem in der Nachkriegszeit Europas beispiellosen Ausmaß von Deutschland zu amerikanischen Gasproduzenten.
Darüber hinaus plant die Bundesregierung nun einen massiven Rüstungsausbau – Hunderte von Milliarden Euro im kommenden Jahrzehnt –, um sich für einen Krieg zu rüsten, der durch Diplomatie leicht hätte verhindert werden können. Dies ist eine eklatante Fehlallokation nationaler Ressourcen. Die zentrale Herausforderung für Deutschland in diesem Jahrzehnt ist die Wettbewerbsfähigkeit im digitalen Zeitalter. Jeder Euro, der für Panzer, Raketen und Artilleriegranaten ausgegeben wird, fehlt Deutschlands KI-Kapazitäten, seine Chipentwicklung und -fertigung, seine Energieinfrastruktur und die Hochgeschwindigkeits-Digitalnetze, die es benötigt, um eine führende Wirtschaftsmacht zu bleiben.
Die bittere Realität, Herr Bundeskanzler, ist: Mit diesen Waffen lässt sich jene Sicherheit nicht erkaufen, die durch Diplomatie zu einem Bruchteil der Kosten erreicht werden könnte. Und ohne die Investitionen in Digitalisierung und Energie, die durch diese Aufrüstung verdrängt werden, ist kein Wohlstand zu erzielen.
Mein Appell: Herr Bundeskanzler, mehr als jeder andere europäische Staats- und Regierungschef sind Sie gefragt, wenn es darum geht, ob Europa in einen allgemeinen Krieg abgleitet oder zu Verhandlungen und wirtschaftlicher Vernunft zurückkehrt. Es ist höchste Zeit zu handeln. Die aktuelle offizielle Botschaft Moskaus an Washington belegt dies eindeutig. Bitte nehmen Sie den Dialog mit Präsident Putin auf. Bitte entsenden Sie Ihren Außenminister nach Moskau oder laden Sie den russischen Außenminister nach Berlin ein. Bitte öffnen Sie die OSZE-Kanäle wieder, die Deutschland verkümmern ließ. Bitte fordern Sie Kiew auf, die Angriffe auf zivile Ziele einzustellen.
Vor allem aber: Sagen Sie der deutschen Öffentlichkeit die Wahrheit. Ein auf der Neutralität der Ukraine basierender Verhandlungsfrieden ist der realistische Weg aus der Katastrophe, und die Wiederherstellung normaler Wirtschaftsbeziehungen mit Russland ist der realistische Weg aus dem industriellen Niedergang Deutschlands.
Die Bedingungen eines akzeptablen Abkommens, das Deutschland vorschlagen könnte, sind klar: Die Kämpfe werden an einer Waffenstillstandslinie eingestellt. Alle Seiten verzichten auf jegliche zukünftige Gewaltanwendung in Grenzfragen. Die Ukraine stellt ihre Neutralität wieder her, die NATO verzichtet dauerhaft auf eine weitere Osterweiterung. Europa und Russland nehmen ihre Wirtschaftsbeziehungen wieder auf und beenden die Kriegstreiberei. Die OSZE wird wieder zum zentralen Forum für europäische Sicherheit, mit dem Grundsatz, dass europäische Sicherheit unteilbar ist und nicht auf militärischen Blöcken beruht, die Europa spalten. In einem solchen Szenario des Friedens kann Deutschland seine nationalen Ressourcen auf die Investitionen in Digitalisierung, KI, Halbleiter und Energie konzentrieren, die Deutschlands wirtschaftliche Zukunft erfordert.
Die Geschichte wird sich daran erinnern, was Sie in den kommenden Wochen tun und was Sie unterlassen. Dasselbe gilt für die deutsche Öffentlichkeit, die Völker Russlands, der Ukraine und ganz Europas. Es ist Zeit für Diplomatie, Herr Bundeskanzler. Sie haben die Wahl.
 
Hochachtungsvoll,
 
Jeffrey D. Sachs
Professor an der Columbia University
 
Quelle: »Berliner Zeitung« 27.05.2026
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Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« Letzter Beitrag von hans beislschmidt am Mai 28, 2026, 20:00:31 »
Die U-Nazis

Die Doppelmoral und Verlogenheit in der
deutschen Außenpolitik sind unerträglich!

Die Bundesregierung betont unermüdlich,
 dass die deutsche Unterstützung für die
#Ukraine auf der Verteidigung gemeinsamer
 europäischer Werte und unserer historischen
Verantwortung basiert.

Doch gerade erst hat der ukrainische Präsident
Wolodymyr #Selenskyj den Nazi-Kollaborateur
Andrij Melnyk offiziell als Nationalhelden geehrt.
Er war nachweislich an ethnischen Säuberungen
und Massakern an der polnischen Zivilbevölkerung
(z.B. in Wolhynien) beteiligt.

Wir fragen uns: Wie lassen sich die deutsche
 historische Verantwortung und die unumstößliche
 Ablehnung des Nationalsozialismus mit der
 bedingungslosen, milliardenschweren Unterstützung
einer Regierung vereinbaren, die NS-Kollaborateure
 staatlich ehrt?

Wann endlich konfrontieren #Merz und Co.
die Selenskyj-Regierung mit ihrer
Korruption, der Nord Stream-Sprengung
oder der Ehrung eines Nazi-Kollaborateurs?

BSW
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Zwischen Rosen und Romantik / Re: Das eine Licht
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am Mai 28, 2026, 18:53:09 »
Danke, liebe Anne - nachträglich.

In der Nachbetrachtung eins meiner besseren Werke.

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Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« Letzter Beitrag von hans beislschmidt am Mai 28, 2026, 15:54:23 »
Hi Erich,
Das sehe ich anders. Putin traue ich zwar nicht
aber aus seiner Position hat er folgerichtig gehandelt.
Im Interview mit Tucker Carlson sagte er sinngemäß...
"Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind viele
Russen über Nacht im Ausland aufgewacht".

Die Ukraine ist seit 91 ein künstlicher Reißbrettstaat
und die im Osten wohnen Russen und keine Ukrainer.
Russland hat, wie es im russ. Gesetz auch steht, seine
Landsleute befreit.

Selensky ist ein Verbrecher und hält sich nur durch Kriegsrecht
an der Macht.
Egal wie lange der Krieg noch dauert, Russland wird ihn nicht verlieren.
Aber jedem seine Meinung.
LG Hans

By the way
Krieg kennt keine Gewinner. Wenn die Waffen
endlich schweigen, bleibt kein Jubel, sondern
 nur eine ohrenbetäubende Stille. Krieg ist kein
 Fußballspiel, bei dem man nach neunzig Minuten
die Seiten wechselt, den Staub abklopft und sich
die Hände reicht. Es gibt keine Revanche, keine
Pokale und keine feiernden Tribünen.Auf diesem
Spielfeld der Zerstörung verliert jede Seite. Was am
Ende bleibt, sind keine Punkte, sondern Kreuze.
Es bleiben Körper, die für immer gezeichnet sind
und Seelen, die nie wieder ganz werden. Jede Kugel,
 die trifft, reißt ein Loch in eine Familie, in eine Zukunft, in
 die Menschlichkeit selbst.Wer den Krieg wie ein Spiel
betrachtet, hat den Wert des Lebens nie verstanden.
Denn am Ende stehen sich keine Gegner gegenüber,
sondern Menschen, die weinen – um alles, was
unwiderruflich verloren ist.
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Das Blöken der Lämmer / Re: Gemeine Hundsrute
« Letzter Beitrag von gummibaum am Mai 28, 2026, 14:07:37 »
Lieber Erich,

hab Dank für deine Aufklärung über die Impotenz der Leichen. Die war mir natürlich klar. Deine Orientierung am wissenschaftlich Erwiesenen teile ich und stelle doch die Realität gern bewusst auf den Kopf. Im Brustton der Überzeugung werde ich zum LI und behaupte das Gegenteil. Das kann nerven, verunsichern oder erheitern.

Für mich gilt hier: "Es sei denn, der 'Schreck' war von vornherein bloß gespielt, um auf Kosten dieses Heinz einen zweifelhaften Scherz zu reißen."

Für das LI gilt aber : "Im Gedicht kommt das aber, zumindest erzählerisch, im ersten Moment des 'Fehlschlusses' ziemlich 'echt' rüber."

Alles Liebe von gummibaum


 

 
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Im hohen Gras verweilen / Re: Gedichte Archiv Beisl 22
« Letzter Beitrag von hans beislschmidt am Mai 28, 2026, 12:32:30 »


Freibad       

Die Bademeister sind verschwunden
das Wasser wurde abgelassen
Blut und Fäkalien beseitigt

Anzeigen gegen unbekannt
Notambulanzen überfüllt
Heute wegen Gestern geschlossen
8
Das Blöken der Lämmer / Re: Gemeine Hundsrute
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am Mai 28, 2026, 10:24:34 »
Hi Gum!

Bei - frischen! - männlichen Leichen kann es Erektionen geben, weil der Körper sogar noch im Sterbeprozess instinktiv versucht, ein letztes Mal seine Gene weiterzugeben. Bei erst mal Begrabenen ist das allerdings nicht mehr möglich, daher habe ich Probleme damit, dieses leicht schlüpfrige Scherzgedicht in der realen Physik und Anatomie zu verankern.
Natürlich verstehe ich (seit dem 2. Mal Lesen zumindest) die Intention und die Punchline, aber dass du (oder ein LyrIch) wirklich glauben könnten, eine verwesende Leiche konnte noch erigieren, quasi 'aus dem Grab heraus', erscheint mir doch ziemlich weit hergeholt.
Es sei denn, der 'Schreck' war von vornherein bloß gespielt, um auf Kosten dieses Heinz einen zweifelhaften Scherz zu reißen.  ;) >:D
Im Gedicht kommt das aber, zumindest erzählerisch, im ersten Moment des 'Fehlschlusses' ziemlich 'echt' rüber. Daher meine Schwierigkeiten mit dieser Diskrepanz.

Mein seltsamer Verstand fußt sehr allumfassend auf physikalisch Beweisbarem, Logik und folgerichtigem Denken, manchmal beinahe bis zur Roboterhaftigkeit eines autistischen Savants. Vielleicht gibt es deshalb so wenige Humorgedichte von mir ...


LG, eKy
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Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am Mai 28, 2026, 10:13:02 »
Hi Hans!

Bedauerlicherweise haben kriegerische Konflikte die Tendenz, das gesinnungsmäßig allerletzte Gesocks verstärkt nach oben zu spülen (Ostdeutschland und Österreich schaffen das auch so, ganz ohne Krieg). Wahrscheinlich muss Selenski jetzt gewisse Zugeständnisse machen, damit er die 'Gunst' der kämpfenden Rechten im eigenen Land nicht verliert, denn er braucht, was er kriegen kann, um gegen Russlands Angriffskrieg weiter bestehen zu können.
Egal, welche Idioten sich dort gerade 'hochdienen' - Fakt bleibt, dass Putin diesen Krieg begonnen hat, aus rein machtpolitischen und egoistisch angstgesteuerten Erwägungen, der alte Blöckedenker und Sovietspion. Dass sein eigenes Regime längst der Nazidiktatur eher gleicht als seiner beschworenen alten UdSSR, mag ihm klar sein oder nicht - für mich bleibt es Tatsache, dass er hier der Böse ist.

DEIN Problem ist, dass du alles tust, um die Schuld einzig und allein bei der Ukraine zu verorten, weil die für dich die einizg Bösen zu sein scheinen, warum auch immer.

Die Wahrheit ist, dass es Böse ÜBERALL gibt, und brutale Zeiten wie diese sie hochspülen und ermächtigen, hüben wie drüben. Und die Opfer leiden immer auf BEIDEN Seiten.
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Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« Letzter Beitrag von hans beislschmidt am Mai 27, 2026, 17:08:59 »
Kommentar aus den NACHDENKSEITEN
Die Ukraine hat die sterblichen Überreste des Nazi-Kollaborateurs Andrij Melnyk vergangene Woche in Luxemburg exhumiert und anschließend in die Ukraine überführt, wie Medien berichten. Melnyk wurde am Sonntag bei Kiew erneut beigesetzt. An der Trauerfeier nahmen auch Präsident Selenskyj sowie weitere hohe ukrainische Vertreter teil.

Der Vorgang ist ein Skandal bzw. er wirft erneut ein Licht auf einen längst bekannten, aber weitgehend totgeschwiegenen Skandal: dass Teile der von Deutschland massiv unterstützten Regierung in Kiew ganz offen einen rechtsradikalen Kult pflegen. Sevim Dagdelen hat dazu gerade auf Facebook geschrieben:

„Während Bundeskanzler Merz Milliarden deutscher Steuergelder in die korrupte Ukraine transferiert und Kiew militärischen Beistand der EU in Aussicht stellt, holt das Selenskyj-Regime die sterblichen Überreste des Nazi-Kollaborateurs Andrij Melnyk samt Ehefrau heim. (…) ‚Nach Jahrzehnten in der Fremde kehrten sie nun auf ihren heimatlichen Boden zurück. Und heute werden sie empfangen von der ukrainischen Flagge und der Nationalhymne, vom ukrainischen Militär, von ukrainischen Kindern und vom gesamten ukrainischen Volk’, jubiliert das ukrainische Präsidialamt über den SS-Helfer.“ usw usw
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