Neueste Beiträge

Seiten: 1 2 [3] 4 5 ... 10
21
Ach Natur Vergissmeinnicht / Re: Erdig.
« Letzter Beitrag von gummibaum am April 09, 2026, 14:40:05 »
Ein schönes Gedicht, lieber Copper,
das von dem Reichtum spricht, den die Natur gern verschenkt und der besonders dem zuteil wird, der Bescheidenheit und Dankbarkeit für etwas natürlich Schönes sein eigen nennt.

Sehr gern gelesen.
LG g
22
Wo Enzian und Freiheit ist / Re: Alles für ihn
« Letzter Beitrag von gummibaum am April 09, 2026, 14:32:40 »
Danke, lieber Copper.

Schön, dass du etwas Gutes aus meinen Versen empfängst.

Liebe Grüße g
23
Ach Natur Vergissmeinnicht / Re: Erdig.
« Letzter Beitrag von Copper am April 09, 2026, 13:24:42 »
Hallo Erich,

Danke.
Eigentlich wollte ich es "Kitschig" betiteln. Gummibaum hatte ja schon "Sentimental"
Es liest sich schon sehr einfach gestrickt. Aber warum nicht, dachte ich mir. Die Lyrikwiese wird es überleben :)

Viele Grüße Copper
24
Verbrannte Erde / Re: Wolf in Einkaufspassage
« Letzter Beitrag von Copper am April 09, 2026, 13:17:30 »
Hallo Grüngold,

Gummibaum hat es verständlich mit Fragezeichen versehen.
Ebenso geht aus der Strophe hervor, dass der Wolf wohl die Frau als Bedrohung gesehen hat.
Aus diesem Satz spricht der Wolf sozusagen selbst mit sich. Er dachte, die Frau wolle ihn wohl festhalten,  zum Bleiben zwingen.
Deshalb hat er sich ja mit einen Biss gewehrt.
Hätte er verstanden, dass die Frau ihm helfen will, ihn ins Freie führen möchte dann hätte er wohl nicht gebissen.

Eigentlich frage ich mich, warum ich Dir das noch erklären muss. Das ist so eindeutig. Eigentlich unnötig, meine Antwort.

Gummibaum möge mir verzeihen.
25
Verbrannte Erde / Re: Wolf in Einkaufspassage
« Letzter Beitrag von Grüngold am April 09, 2026, 10:34:04 »
Was ließ mich nur den Wald verlassen,
wo Stämme ruhig um mich stehen?
Dies muss die Stadt sein, deren Massen
aus Menschen mich im Kreise drehen.

Ich fliehe kopflos und verirre
in einen Wald mich ohne Gräser.
Hier rollen Wege fort, und wirre
Gestirne funkeln durch die Gläser.

Wo Moos war, wilde Farbenrudel,
die schmerzhaft in die Augen beißen,
statt Schafen, Worte und Gedudel,
die mein Gehör in Stücke reißen.

Und überall die Menschenbeine.
Ich will nur raus, ich renn vor Scheiben.
Da naht sich jemand mir alleine.
Was sagt die Frau? Ich müsse bleiben?

Ich beiße sie und komm ins Freie,
bin schon am breiten Fluss und springe
ins Wasser. - Ach, mir folgen Schreie, 
und zugezogen wird die Schlinge… 

(angelehnt an den Vorfall in Hamburg am 30.03.26)

Die Frau wollte den Wolf ins Freie führen, nicht zum Bleiben zwingen
26
Ach Natur Vergissmeinnicht / Re: Erdig.
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am April 08, 2026, 19:03:51 »
Hi Cop!

No, bei uns ist ja jetzt auch dichterisch so richtig der Frühling ausgebrochen! Alle (2-3) Autoren scheinen sich mit Lenzgedichten zu überbieten! Süß.  :D

Hab ich heuer schon geliefert?

Wie auch immer (und ganz ohne Ironie) - gern gelesen!  :)

LG, eKy
27
Ach Natur Vergissmeinnicht / Erdig
« Letzter Beitrag von Copper am April 08, 2026, 15:17:50 »
In meinem Herzen scheint die Sonne,
die mir durch alle Sinne dringt.
So reicht mir schon zur größten Wonne,
wenn dort im Baum ein Vogel singt.

Ich will vom Leben nichts erwarten,
es schenkt mir viel, was es erschafft.
Und blüht so, wie ein bunter Garten
und spendet täglich neue Kraft.
 
28
Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Den Mächtigen ins Stammbuch geschrieben
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am April 08, 2026, 13:03:17 »
Bedenke, dass die Welt zu formen
nicht deiner Eitelkeit obliegt,
nicht deines Glaubens harten Normen,
dank derer deine Macht obsiegt.

Bedenke, dass ein Maß zu kennen
nicht Schwäche ist, die dich verformt,
und, für ein hehres Ziel zu brennen,
nicht Stärke, die dein Leben normt.

Bedenke, dass Bescheidenheiten
die Wünsche tragen, die du hast -
so lasse ihren Stern dich leiten
und lebe ohne schwere Last.
29
Ach Natur Vergissmeinnicht / Re: Berührt (sentimental)
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am April 08, 2026, 12:48:40 »
Hi Gum!

Ja, höchst bedauerlich, wenn ich an die Sommerwiesen meiner Kindheit denke! Da blühte es nur so in aller Buntheit, und darüber flatterte es ebenso farbig und vielgestalt! Alles summte und krabbelte nur so.

Heute sind die Wiesen fett und verwaist, bestenfalls Löwenzahn blüht noch in monochromen rauen Mengen, und all die Insektenarten - weg! Und mit ihnen jede Menge Vögel, Blinschleichen und andere Eidechsen.

Wir sind artenverarmt, und das so schleichend, dass es für unsere Kinder einfach nur das neue 'normal' ist - sie kennen die Vielfalt früherer Biotope gar nicht mehr, sofern sie überhaupt noch rausgehen.

Traurige Grüße, eKy
30
Wo Enzian und Freiheit ist / Re: Alles für ihn
« Letzter Beitrag von Copper am April 08, 2026, 10:16:08 »
Hallo Gummibaum,

ich lese Deine phantasievolle Lyrik über Zauberwelten sehr gerne. Ich darf beim Lesen abtauchen und mich erfreuen an schönen Bildern und Szenen.
Der Wichtelmann, die Kinder, die Blumen, Der Wald und Haus und Garten.  Ein Kurzurlaub für meine gestressten Sinne.

Vielen Dank, Gruß Copper
Seiten: 1 2 [3] 4 5 ... 10