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Wiesengeflüster / Re: Sarkastische Kommentare
« Letzter Beitrag von hans beislschmidt am Mai 26, 2026, 13:27:01 »
Der unzurechenbare Trump schadet dem Westen
und der Hegemon liegt in seinen letzten Zügen.
Wie wahr.
Beislgrüße

Der Ukrainekanzler

Wieder einmal wird er ausgebuht, dabei hatte er seine markige Rede so oft vor dem Spiegel geübt. Selbst am Kirchentag schlägt ihm  laut der verbale Unmut entgegen, weil er Lohn und Rentenkürzungen nicht mehr als alternativlos verkaufen kann, wenn er zeitgleich Milliarden Steuergelder in das korrupte Fass ohne Boden der Ukraine schaufelt.

Bei Merz haben die Wähler längst ihre Identität verloren, sind Verwaltungsnummern geworden, Humankapital in Fritzens Powerpoint Logik, die  Entlassungen als Transformation, Sozialabbau als Modernisierung bezeichnet und Burnout mit Resilienz verwechselt.
Es interessiert "Kanzler Gnadenlos" nicht, wenn Tomaten und Eier fliegen, Hauptsache er kann sich mit der Kiew-Junta fotogen in Szene setzen. Merzens Scheckbuchpolitk gehorcht den Rüstungsaktionären und BlackRock Managern, dafür darf er durch die Gegend fliegen und den dicken Maxe spielen und er wird es weiter tun, weil ganz Berlin an diesem dekadenten  Tropf hängt und irgendwas von Wertegemeinschaft faselt.

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Im hohen Gras verweilen / Re: Gedichte Archiv Beisl 22
« Letzter Beitrag von hans beislschmidt am Mai 23, 2026, 18:21:46 »
Hi Erich, Danke für deine Vorschläge.
Ja, was ist mit dem Gedicht gemeint?
S1
Im weitesten Sinne geht es um Subjekt und Objekt.
Denken Sagen Tun sollten eine Einheit bilden,
Um eine Harmonie des Subjekts zu bilden.
S2
Wenn da nicht die Lebensumstände und Zwänge wären,
Die ein inneres Aufbegehren provozieren.
Der Unmut äußert sich in einer Form von Gewalt
Was wieder neue Ungerechtigkeiten hervorruft (Sprengstoff  fressen)
Die zum Eklat führen.
S3
Der oportunistische Ratschlag (das Maul zu halten)
Der Einheitsbrei wird vom LyIch nicht akzeptiert.
Es nimmt lieber die Konsequenzen in Kauf (derbe Sprache)
Deshalb ist Z3 und Z4 etwas fordernder.

Dieine Umstellung in S2 gefällt mir gut
Ich texte nach Gefühl und innerer Prosodie.
Nochmals vielen Dank für deine guten Anmerkungen
Beislgrüße
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Das Blöken der Lämmer / Die Katastrophenübung
« Letzter Beitrag von gummibaum am Mai 21, 2026, 16:49:10 »
Ich spiele Basketball im Zimmer,
wenn ich des Nachts nicht schlafen kann.
Der Mieter unter mir schrie immer,
der über mir nur dann und wann.

Denn Dribbeln aufs Parkett fällt leichter
als so ein Wurf ins hohe Eck.
Dort küsst der Ball ja nur mit seichter
Entschiedenheit und wenig keck.

Doch klingelten sie kürzlich beide
und klagten wütend über Krach.
Ich sagte nur, wer daran leide,
sei ahnungslos, was ich da mach.

Es sei die Katastrophenübung,   
der Vorgeschmack von einem Krieg
für Mieter mit Bewusstseinstrübung. 
Es ging um Rettung und um Sieg.

Da wirkten sie von Angst versteinert
und sahen sich verschüchtert an,
sie glaubten ihr Gespür verfeinert,
doch folgten sie nur einem Bann. 

Dann dankten sie mir ganz beflissen,
und keiner haut mehr auf den Putz.
Sie flüchten nachts mit ihren Kissen
und suchen in den Kellern Schutz…
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Verbrannte Erde / Re: Vor dem Waldrand
« Letzter Beitrag von gummibaum am Mai 21, 2026, 14:08:43 »
So ist es, lieber Erich.

Die Sensibilität für diese schrecklichen Untaten und die Wachsamkeit gegenüber einer Wiederholung stumpfen schnell ab.

Ich habe das überflüssige Wort gelöscht. Danke.

Liebe Grüße g
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Verbrannte Erde / Re: Lumumba
« Letzter Beitrag von gummibaum am Mai 21, 2026, 13:59:36 »
Danke, lieber Erich.

Ja, ein Fall für viele. Leider.

LG g
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Ach Natur Vergissmeinnicht / Re: Goldglänzender Rosenkäfer
« Letzter Beitrag von gummibaum am Mai 21, 2026, 13:55:35 »
Herzlichen Dank, lieber Erich.

Das habe ich gern verbessert. Der Käfer war richtig schön..

LG g
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Drum Ehrlichkeit und Edelweiß / Re: Kleptokratie
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am Mai 21, 2026, 13:01:37 »
Hi Gum!

vielen Dank für die lieben Worte. Ja, unser Furor wird nichts ändern an der Dummheit der Welt.

Man möchte sagen, die Unterdrückten hätten es nicht anders verdient - aber was ist mit ihren unschuldigen Kindern?

Traurige Grüße, eKy
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Verbrannte Erde / Re: Vor dem Waldrand
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am Mai 21, 2026, 12:58:05 »
Hi Gum!

In S2Z1 gibt es ein 'eine' zuviel.


Eine der vielen schrecklichen Episoden aus der Nazizeit - leider kann man noch so viele davon in Erinnerung rufen, viele Idioten werden sogar noch dazu applaudieren (sofern sie straffrei damit durchkommen, was immer öfter der Fall zu sein scheint ..), der Rest winkt gleichgültig ab, abgestumpft nach allzu vielen solchen 'Mahnungen' in den letzten Dekaden - niemand möchte immer noch an das schlechte Gewissen eines ganzen Volkes erinnert werden.

so werden jene, die damals voller Verachtung mitgeprügelt und am Gashahn gedreht hätten, wieder stark und laut: Die nächste oder gar übernächste Generation der im gleichen herztoten Ungeist Erzogenen.

Ungern gelesen, allerdings des traurigen Unhalts wegen - deine Dichtkunst ist wie immer superb.


LG, eKy
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Verbrannte Erde / Re: Lumumba
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am Mai 21, 2026, 12:50:58 »
Gi Gum!

Ein Stück unrühmlicher Geschichte (hat es je eine 'rühmliche' gegeben?) in Reimen. Was soll der Apostroph am Ende von S2?

LG, eKy
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Im hohen Gras verweilen / Re: Gedichte Archiv Beisl 22
« Letzter Beitrag von Erich Kykal am Mai 21, 2026, 12:48:47 »
Um die Ohren   

Wenn allzu große Gräben klaffen,
so zwischen Denken-Sagen-Tun.
Wenn Neider nur nach andern gaffen,
soll besser man im Menschsein ruhn.

Was immer diese Unwucht ist,
die alte Welt bleibt ungeschoren.
Jedoch, wer ständig Sprengstoff frisst,
dem fliegt alsbald sie um die Ohren.

Und wenn die Welt nicht Einsicht zeigt,
mahnt kluger Rat zum Einheitsbrei,
hält man das freche Maul und schweigt,
doch das geht mir am Arsch vorbei.

Beislschmidt 2026


Hi Hans!

Gut geschrieben. Was mich taktölich ein wenig gegen den Strich bürstet, ist der Kadenzenwechsel zwischen den Strophen, der mich aus dem Leserhythmus wirft.
S1 hat wmwm, S2 mwmw, S3 mmmm
Und in S1Z2 endet ein Satz unvollständig. Ein Komma dort würde das beheben.

Das Werk wäre ohne viel Aufwand anzugleichen:

Wenn allzu große Gräben klaffen,
so zwischen Denken-Sagen-Tun,
wenn Neider nur nach andern gaffen,
soll besser man im Menschsein ruhn.

Die alte Welt bleibt ungeschoren,
was immer diese Unwucht ist,
jedoch fliegt dem sie um die Ohren,
der ohne Pause Sprengstoff frisst.

Und will die Welt nicht Einsicht zeigen,
mahnt kluger Rat zum Einheitsbrei.
Man hält das freche Maul. Das Schweigen
geht mir geleckt am Arsch vorbei.



Um ehrlich zu sein, erschließt sich mir aus dem Text nicht, worauf du hier eigentlich hinauswillst und wovon genau du sprichst. Was du beklagst, bleibt unerwähnt und vage.

Dennoch gern gelesen!

LG, eKy
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