Autor Thema: Wurzeln der Wollust  (Gelesen 47 mal)

Martin Römer

Wurzeln der Wollust
« am: Januar 14, 2019, 10:39:57 »
Stille, werte Spatzen, und kein Scherzen?
Martin wacht ingleichen bang im Mai.
Hach, er wartet Höllenmacht im Herzen –
in der Birne hat der Bub bloß Brei!

Winziges blinkt nicht auf seinen Wegen.
Weh, er tänzelt blindlings durch die Wüste!
Läuft die Lady ihm erneut entgegen,
die das Leben ihm mit Last versüßte?

Güte und Gesang sind eine Glut,
welche immer tost und allseits rann.
Menschen wurden Menschen nur durch Mut.
Martin sehnt sich nach dem strammen Mann.