Autor Thema: Wurzeln der Wollust  (Gelesen 187 mal)

Martin Römer

Wurzeln der Wollust
« am: Januar 14, 2019, 10:39:57 »
Stille, werte Spatzen, und kein Scherzen?
Martin wacht ingleichen bang im Mai.
Hach, er wartet Höllenmacht im Herzen –
in der Birne hat der Bub bloß Brei!

Winziges blinkt nicht auf seinen Wegen.
Weh, er tänzelt blindlings durch die Wüste!
Läuft die Lady ihm erneut entgegen,
die das Leben ihm mit Last versüßte?

Güte und Gesang sind eine Glut,
welche immer tost und allseits rann.
Menschen wurden Menschen nur durch Mut.
Martin sehnt sich nach dem strammen Mann.

Agneta

Re: Wurzeln der Wollust
« Antwort #1 am: Januar 19, 2019, 13:57:53 »
und wenn schon, wenn er sich nicht nach ner Lady, sondern nach einem Mann sehnt, alles kein Problem.
Oder was es "sein kleiner Mann" der ihn verließ, als die Lady ihm süße Last wurde?
Auch nicht schlimm. Ne echte Lady hat für sowas Verständnis.
Schmunzeln von Agneta

Gut geschrieben übrigens, Martin.

Martin Römer

Re: Wurzeln der Wollust
« Antwort #2 am: Januar 19, 2019, 20:18:46 »
Liebchen –

dieser Kritzelei war Impetus tatsächlich die verwehte Wonne der Wiese, die Wiesenstille vor paar Tagen – man ist eitel, man führt gerne Tagebüchlein…

Aus dem weißen Horizont kann bald wahrlich ein mannigfaches Glück genommen werden – aber mein Verlangen geht wohl mehr zum weißen Horizont allein.

Die Adelige – es bleibt dabei, ein großes Los gezogen zu haben, denn andere Damen, Engelchen, Gottheiten, Sträucher, Sterne werden auf die Dauer unerquicklich……

Agneta

Re: Wurzeln der Wollust
« Antwort #3 am: Januar 19, 2019, 22:41:48 »
Grinssmilie ( geht bei mir wieder nicht)- die verwehte Wonne der Wiese erinnert mich irgendwie an Courths_Maler "Im Grase". ( Hatten wir mal in der Schule und meine jungfräuliche Lehrerin Frollein Sch... ging voll darin auf...  GGG deine Schuld, dass mir das jetzt einfällt.
Grinsen von Agneta