Autor Thema: Bestehen in der Barbarei  (Gelesen 1571 mal)

Martin Römer

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Bestehen in der Barbarei
« am: Februar 25, 2020, 01:10:21 »
Du sahst mich doch dereinst am graubewölkten Meer.
Du kannst es wenden, wie du willst, mein Wunderbarer –
du stirbst und kommst ins Totenreich zum schönsten Heer,
du bleibst und lächelst jeden Tag von Herzen klarer.

Ich sehe dich in heftigem Gespenstersein.
Den Blutrausch abzustellen ist das erste Leisten.
O lass dich tragen in den Frühlingsduft hinein,
denn nimmermehr bist du ein Teil von Weitgereisten.

Anheut hat dich die todbeseelte Dämmerung
und morgen tust du den Mercedes auf die Waage.
Zerschlage deinen Willen, mein entblößter Jung!
Du gehst mit schlaffem Segel in azurne Tage.





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ps.: wer ist geistlein?

Paula Biren ehemals  ;)