Die Fratze des Neo-Feudalismus
Die Fratze des Neo-Feudalismus: Freiheit für das Kapital, Festungshaft für den Bürger
Wir müssen aufhören, von einer „sozialen Marktwirtschaft“ zu stammeln. Das, was wir hier erleben, ist ein perverses Nullsummenspiel. Es passt hinten und vorne nicht mehr zusammen.
Auf der einen Seite thront ein entfesselter, globaler Neoliberalismus. Er ist wie ein metastasierender Tumor: Er kennt keine Grenzen, keine Moral, keine Heimat und erst recht keine Regeln. Er frisst alles, was ihm in den Weg kommt – von der Pflegekraft im Krankenhaus bis zur Gebärmutter einer Leihmutter. Für das große Geld ist die Welt flach, grenzenlos und völlig moralfrei. Ein einziger, gigantischer Spielplatz der Beliebigkeit.
Und auf der anderen Seite? Steht eine Bevölkerung, die unter einer Lawine von Regularien, Verboten und bürokratischem Kontrollwahn buchstäblich erstickt.
Wir erleben ein absurdes Paradoxon:
Der Staat hat die Kontrolle über die globalen Märkte komplett verloren – und kompensiert diese Ohnmacht, indem er seine eigenen Bürger im Inland umso brutaler schikaniert.
Weil der Staat die globalen Tech-Riesen nicht besteuern kann, jagt er eben den Handwerker wegen eines fehlenden Belegs. Weil er den globalen Menschenhandel im Gewand der Leihmutterschaft nicht stoppen kann (oder will), zwingt er die hiesige Mutter, für jede Kleinigkeit dreizehn Anträge in dreifacher Ausfertigung auszufüllen.
Die Kapitulation des Staates vor dem Geldbeutel
Das ist die totale Asymmetrie der Moderne:
Der normale Bürger lebt in einer lückenlos überwachten Festung. Jeder Schritt ist reglementiert, jede Abweichung wird sanktioniert. Uns wird vorgeschrieben, wie wir zu heizen, zu sprechen und zu leben haben. Wir werden erzogen, gegängelt und stranguliert.
Der globale Akteur lacht über diese Festungsmauern. Er fliegt einfach mit dem Helikopter drüber hinweg. Für ihn ist der Staat kein Gesetzgeber mehr, sondern nur noch ein lästiger Bittsteller oder – schlimmer noch – ein Dienstleister, der die Infrastruktur für seine Geschäfte bereitstellt.
Diese Schere ist sozialer Sprengstoff. Sie zerstört das grundlegende Versprechen der Demokratie: dass vor dem Gesetz alle gleich sind.
Wenn der eine wegen eines falsch ausgefüllten Formulars ruiniert wird, während der andere sich im Ausland legal ein Kind kauft und damit die Gesetze des eigenen Landes mit einem arroganten Lächeln aushebelt, dann ist das kein Rechtsstaat mehr. Dann ist das ein neofeudales Protektorat, in dem das Recht des Stärkeren – beziehungsweise des Reicheren – gilt.
Das bittere Fazit
Wir haben uns in eine Sackgasse manövriert. Wir strangulieren die Leistungsträger und die Schwachen im eigenen Land mit einem beispiellosen Regulierungswahn, während wir gleichzeitig vor der absoluten Gesetzlosigkeit des globalen Marktes kapitulieren.
Wir regulieren das Klein-Klein kaputt, weil wir zu feige sind, uns mit den großen Playern anzulegen.
Am Ende bleibt eine bittere Wahrheit: Eine Gesellschaft, die den Markt über die Menschenwürde stellt und gleichzeitig ihre Bürger wie unmündige Kinder behandelt, verliert beides – ihre Freiheit und ihre Seele. Es wird Zeit, dass wir aufhören, uns diesen Irrsinn als „Fortschritt“ verkaufen zu lassen.
Freiheit für das Kapital, Festungshaft für den Bürger
Wir müssen aufhören, von einer „sozialen Marktwirtschaft“ zu stammeln. Das, was wir hier erleben, ist ein perverses Nullsummenspiel. Es passt hinten und vorne nicht mehr zusammen.
Auf der einen Seite thront ein entfesselter, globaler Neoliberalismus. Er ist wie ein metastasierender Tumor: Er kennt keine Grenzen, keine Moral, keine Heimat und erst recht keine Regeln. Er frisst alles, was ihm in den Weg kommt – von der Pflegekraft im Krankenhaus bis zur Gebärmutter einer Leihmutter. Für das große Geld ist die Welt flach, grenzenlos und völlig moralfrei. Ein einziger, gigantischer Spielplatz der Beliebigkeit.
Und auf der anderen Seite? Steht eine Bevölkerung, die unter einer Lawine von Regularien, Verboten und bürokratischem Kontrollwahn buchstäblich erstickt.
Wir erleben ein absurdes Paradoxon:
Der Staat hat die Kontrolle über die globalen Märkte komplett verloren – und kompensiert diese Ohnmacht, indem er seine eigenen Bürger im Inland umso brutaler schikaniert.
Weil der Staat die globalen Tech-Riesen nicht besteuern kann, jagt er eben den Handwerker wegen eines fehlenden Belegs. Weil er den globalen Menschenhandel im Gewand der Leihmutterschaft nicht stoppen kann (oder will), zwingt er die hiesige Mutter, für jede Kleinigkeit dreizehn Anträge in dreifacher Ausfertigung auszufüllen.
Die Kapitulation des Staates vor dem Geldbeutel
Das ist die totale Asymmetrie der Moderne:
Der normale Bürger lebt in einer lückenlos überwachten Festung. Jeder Schritt ist reglementiert, jede Abweichung wird sanktioniert. Uns wird vorgeschrieben, wie wir zu heizen, zu sprechen und zu leben haben. Wir werden erzogen, gegängelt und stranguliert.
Der globale Akteur lacht über diese Festungsmauern. Er fliegt einfach mit dem Helikopter drüber hinweg. Für ihn ist der Staat kein Gesetzgeber mehr, sondern nur noch ein lästiger Bittsteller oder – schlimmer noch – ein Dienstleister, der die Infrastruktur für seine Geschäfte bereitstellt.
Diese Schere ist sozialer Sprengstoff. Sie zerstört das grundlegende Versprechen der Demokratie: dass vor dem Gesetz alle gleich sind.
Wenn der eine wegen eines falsch ausgefüllten Formulars ruiniert wird, während der andere sich im Ausland legal ein Kind kauft und damit die Gesetze des eigenen Landes mit einem arroganten Lächeln aushebelt, dann ist das kein Rechtsstaat mehr. Dann ist das ein neofeudales Protektorat, in dem das Recht des Stärkeren – beziehungsweise des Reicheren – gilt.
Das bittere Fazit
Wir haben uns in eine Sackgasse manövriert. Wir strangulieren die Leistungsträger und die Schwachen im eigenen Land mit einem beispiellosen Regulierungswahn, während wir gleichzeitig vor der absoluten Gesetzlosigkeit des globalen Marktes kapitulieren.
Wir regulieren das Klein-Klein kaputt, weil wir zu feige sind, uns mit den großen Playern anzulegen.
Am Ende bleibt eine bittere Wahrheit: Eine Gesellschaft, die den Markt über die Menschenwürde stellt und gleichzeitig ihre Bürger wie unmündige Kinder behandelt, verliert beides – ihre Freiheit und ihre Seele. Es wird Zeit, dass wir aufhören, uns diesen Irrsinn als „Fortschritt“ verkaufen zu lassen.