Autor Thema: Die "Mitte der AfD"  (Gelesen 2062 mal)

Erich Kykal

Die "Mitte der AfD"
« am: November 01, 2019, 13:47:29 »
Die rechten Schergen kennen kein Gewissen,
und ihrer hetzerischen Art gelingt's:
Erst an die gute deutsche Eiche pissen,
um dann erbost zu rufen: Pfui, hier stinkt's!“

Als hätten sie kein Wässerchen gelassen,
als hätten sie kein Wässerchen getrübt!
Als ließe nur der andern Hass sie hassen -
darin sind sie bewandert und geübt.

Die rechten Schergen kennen keine Schranke
vor Völkerrufmord mit und ohne Ruf,
erwarten noch, dass sich das Volk bedanke
für all die Vorurteile, die man schuf!

Als hätten sie kein Wässerchen gelassen,
als wäre alte Grausamkeit verjährt!
Und sind erst neuerlich verführt die Massen,
bricht auf die Wunde, die seit damals schwärt.
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

Agneta

  • Gast
Re: Die "Mitte der AfD"
« Antwort #1 am: November 03, 2019, 17:58:04 »
Dieses Szenario wollen wir uns nicht einmal vorstellen, lieber Erich. Der H.. hat tatsächlich genauso was Irres im Blick... Ich denke aber auch, dass die anderen Parteien, allen voran Merkel und ihre verfehlte Flüchtlingspolitik groen Anteil an dem Aufstieg der AFD haben. LG von Agneta

Erich Kykal

Re: Die "Mitte der AfD"
« Antwort #2 am: November 03, 2019, 18:39:22 »
Hi Agneta?

Verfehlt? Weil sie menschlich und menschenfreundlich gehandelt hat? Was die Flüchtlingspolitik scheitern ließ, war nicht Merkel, sondern die Weigerung der meisten anderen Staaten der EU, sich zu gleichen Teilen für diese Vertriebenen zu engagieren!
So blieb Deutschland auf einem übermäßigen Prozentsatz davon quasi sitzen. Dennoch machen sie nach wie vor nur ein paar wenige Prozent der Bevölkerung aus - warum das gleich solche Untergangsängste auslöst, ist der Oberflächlichkeit und Dummheit derer geschuldet, die alles gleich schlechtreden und übermäßig aufbauschen, sowie derer, die ihnen unreflektiert glauben wollen, nur um sich nicht mehr fürchten zu müssen.
Als ob das BGB nicht ausreichen würde, um den Umtrieben weniger dieser Flüchtlinge Herr zu werden! Nein, da muss gleich die ganze Demokratie in Frage gestellt werden, indem man AfD (oder Schlimmeres, so weit noch vorhanden) wählt, die mittlerweile teilweise nicht mal mehr so tun, als wären sie daran interessiert, das System zu erhalten!

Wenn man Merkel und Konsorten etwas in dieser Beziehung vorwerfen kann, dann die Unfähigkeit, etwas gegen die Gefahr zu unternehmen, die von der extremen Rechten mittlerweile eindeutig ausgeht! Der Chef der NPD hat es in einem Interview auf den Punkt gebracht: "Dieser Höcke darf heute straffrei sagen, wofür ich vor 15 Jahren noch verhaftet, angezeigt und verurteilt worden bin!" O tempora, o mores!

LG, eKy
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.

Agneta

  • Gast
Re: Die "Mitte der AfD"
« Antwort #3 am: November 04, 2019, 10:16:07 »
Ich sehe das nicht ganz so, Erich. Natürlich hätte Merkel die aus Ungarn nehmen sollen, aber danach hätte sie über eine geordnete Einwanderung nachdenken und beschließen müssen. Sehr viele Migranten hier sind gar keine Asylanten, sondern Wirtschaftsflüchtlinge. Nun, da ich in der Großstadt lebe, fällt es richtig auf. jeder 2., der einem auf der Straße begegnet, hat migrantische Wurzeln. Es gibt hier Kindergärten,Schulklassen wo 90 Prozent Migrantenkinder sind. Und in den Kitas bekommt man so gut wie keinen Platz. Meine Tochter musste über Rechtsanspruch gehen, dass sie überhaupt irgendwo einen Platz bekam. Diese Kita aber hat ein sogenanntes "offenes Konzept", mit dem der Kleine als ehenamliges Schreikind gar nicht klarkommt. Er braucht feste Strukturen, die es dort nicht gibt. Eine Kinderverwahranstalt  mit 80 Kindern und 4 Betreuern, die teilweise nicht mal ausgebildet sind. Vorzug hatten in allen Kitas Migrantenkinder, da sie sich ja integrieren müssen.
Das nenne ich verfehlte Politik. Die Realität sieht ganz anders aus.
Preiswerte Wohnungen sind hier ( ein ganzes Viertel Sozialwohnungen ca 1 km von uns) belegt   mit ausschließlich Afrikanern. Ein Ghetto. Abends wird hier rumgebrüllt, gestritten und Autos verkratzt. Die Realität sieht anders aus.
Hinzu kommt die neu Türkenproblematik. Jahrzehntelang haben wir alle zusammengelebt ohne probleme. Nun gibt esoffenen Streit unter Türken und Kurden und davon haben wir hier auch sehr sehr viele.
Die Ossis sehen das alles und wollen das bei sich nicht. das Punkt eins. Die Wessis sehen es auch.
 Ich denke, AFD zu wählen ist ein Protest gegen diese Umstände. Natürlich darf diese Partei nie an die Macht kommen. Sie sind rechts und haben keine Konzepte. und doch wählen sie so viele, um irgendwie zu protestieren.
In Thüringen hat sich diese Sache  nun verselbstständigt und wir wollen nicht hoffen, dass sich das bei der Bundestagswahl wiederholt.
LG von Agneta

Erich Kykal

Re: Die "Mitte der AfD"
« Antwort #4 am: November 05, 2019, 10:19:41 »
HI Agneta!

Dein Wort in der Deutschen Ohr!  ::)

LG, eKy
Ironie: Ich halte euch einen Spiegel vor, damit wir herzlich lachen können.
Sarkasmus: Ich halte euch einen Spiegel vor, weil ich von euch enttäuscht bin.
Zynismus: Ich halte euch einen Spiegel vor, aber ich glaube nicht mehr an euch.